Mangelhafte Ausbildung und enttäuschende Arbeitserfahrung in der IT
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man im öffentlichen Dienst eine gewisse Jobsicherheit hat und positiv fand ich auch die geregelten Arbeitszeiten, außerdem konnte man den Urlaub in der Regel ohne Probleme nehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Ausbildung im Landratsamt war für mich insgesamt sehr enttäuschend. Als Auszubildender habe ich kaum etwas gelernt, da man größtenteils ignoriert oder sogar belächelt wurde, anstatt eine ordentliche Einarbeitung oder Hilfestellung zu bekommen.
In der Ableitung selbst gibt es rund 20 Mitarbeiter, die auf drei Teams aufgeteilt sind - eine Struktur, die kaum Sinn ergibt, außer dass dadurch mehr Führungskräfte geschaffen werden. Viele Mitarbeiter wirken dabei wenig produktiv, und statt praxisnaher Unterstützung wird man als Azubi auf sich allein gestellt.
Auch nach der Ausbildung, hat sich die Situation nicht verbessert. Viele Kollegen fühlen sich für nichts verantwortlich oder wollen keine Verantwortung übernehmen, stattdessen werden Hauptaufgaben oft an Auszubildende oder neue Mitarbeiter weitergeschoben. Das führt zu chaotischen Abläufen und einer sehr unprofessionellen Arbeitsweise.
Die Führungskräfte tragen ebenfalls wenig zu einer positiven Entwicklung bei, es werden zwar neue Prozesse und theoretische Konzepte vorgestellt, die aber in der Praxis keine Anwendung finden. Auf konstruktive Kritik wird nicht eingegangen, stattdessen wirkt der Umgang oft respektlos.
Verbesserungsvorschläge
Azubis sollten nicht ausgelacht oder ignoriert werden, sondern eine klare Einarbeitung, Schulungen und praxisnahe Aufgaben bekommen.
Aufgaben dürfen nicht einfach an Azubis abgeschoben werden, jeder Mitarbeiter sollte
Verantwortung übernehmen.
Führungskräfte sollten respektvoller im Umgang sein, mehr Wert auf Unterstützung und Förderung legen.