Landwirtschaftsverlag GmbH Logo

Landwirtschaftsverlag 
GmbH
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Die schlechteste berufliche Erfahrung trotz viel Potenzials

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Landwirtschaftsverlag Münster in Hiltrup gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Büroausstattung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungspersonen, Gehalt, Strukturen, Mobbing

Verbesserungsvorschläge

Onboarding, Wertschätzung, Projektmanagement, Weiterbildungsmöglichkeiten

Arbeitsatmosphäre

Es gibt viel Unzufriedenheit und viele Lästereien, weil auch sehr viel Ungleichheit herrscht. Es werden immer mehr Aufgaben übertragen, Jobwechsler werden nicht ersetzt und mehr Gehalt ist nicht möglich. Es gibt kaum effiziente Arbeitsstrukturen. Man wird so lange befristet bis es nicht mehr geht und wer entfristet ist und unbequem wird, wird gebeten das Unternehmen auf eigenen Wunsch hin zu verlassen.

Image

Die auflagenstärkste Publikumszeitschrift Deutschlands wird öffentlich positiv wahrgenommen, allerdings auch zunehmend als altbacken und verstaubt bezeichnet. Das spiegelt sich in der internen Arbeitsweise wider.

Work-Life-Balance

Vertrauensarbeitszeit, wenig Überstunden, ab und zu Abend- und Wochenendveranstaltungen.

Karriere/Weiterbildung

Im Bewerbungsgespräch wurden viele Weiterbildungsmöglichkeiten kommuniziert - sogar durch die hauseigene renommierte Henri-Nannen-Journalistenschule, was damals ein großer Entscheidungsfaktor für den Job war. Allerdings sind diese Versprechungen nie in die Realität umgesetzt worden, auch mangels Initiative der Teamleitung.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden durch Junior-Titel so weit heruntergedrückt wie ein Ausbildungsgehalt. Eine Erklärung gab es dafür nie. Der Betriebsrat agierte als zahnloser Tiger. Rahmenbedingungen, ab wann ein Junior-Titel wegfällt und somit auch das Junior-Gehalt, sind nicht definiert. Man wird immer "aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage" hingehalten und Jahr für Jahr vertröstet. Sozialleistungen sind nicht vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird nicht viel dafür getan, aber es ist auch nicht schlecht.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt viele Einzelkämpferinnen oder alteingesessene Grüppchen, in die neue Redakteurinnen nicht integriert werden. Viele Kolleginnen essen oft alleine in ihrem Büro zum Mittag. Wenn man über den eigenen Flur hinwegsieht, trifft man aber auch einige Gleichgesinnte, die sich in einer ähnlichen Lage befinden und mit denen man sich sehr gut auch noch über den Job hinaus anfreundet.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wurden einige ältere Kollegen entlassen. Um Geld zu sparen auch Führungspositionen. Leider diejenigen, die noch wussten wie man führt.

Vorgesetztenverhalten

Absolut unterirdisch. Solche fatalen Fehlbesetzungen habe ich während meiner gesamten Laufbahn nicht erlebt. Das hängt meines Erachtens damit zusammen, dass Teamleitungen nicht nach fachlicher Expertise bestimmt werden, sondern nach Vitamin B. Führungskräfte werden nicht geschult und bekommen Personalverantwortung. Das ist meiner Meinung nach bei so vielen jungen Jobeinsteigerinnen sehr gefährlich. Generell ist es wichtig, der direkten Vorgesetzten in den Hintern zu kriechen, um überhaupt irgendwelche Chancen zu bekommen. Denn sonst setzt sich die Führungskraft nicht für ihr Team ein und man muss alleine gucken wo man bleibt - und bleibt oft auf der Strecke.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume sind groß, Parkplätze vorhanden. In der Mittagspause kann man sich in die Sonne setzen, es gibt ein paar Geschäfte in der Gegend. Jedoch gibt es keine Einarbeitung und kein Onboarding. Man wird besonders am Anfang ziemlich allein gelassen, wenn man nicht das Glück einer netten Kollegin hat.

Kommunikation

Sehr viel Intransparenz, keine klaren Arbeitsanweisungen. Generell nimmt man auf Führungsebene extreme Überforderung wahr.

Gleichberechtigung

Es arbeiten hauptsächlich Frauen im Unternehmen, einige auch in Führungspositionen. Allerdings wird das Motto "girls support girls" hier nicht gelebt. Fragt eine weibliche Angestellte nach einer Gehaltserhöhung, muss sie sich chauvinistische Macho-Sprüche anhören.

Interessante Aufgaben

Die Marken des Verlages sind sehr bekannt und beliebt und bieten viel Potenzial für einen spannenden Arbeitsalltag. Leider wird man oft nur mit administrativen Aufgaben vertraut, die gerade bei einer kreativen, digitalen Jobbeschreibung nicht in das eigentliche Aufgabenportfolio passen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, Managerin Personal
HR-TeamManagerin Personal

Liebe ehemalige Kollegin,
lieber ehemaliger Kollege,

erstmal vielen Dank für Dein Feedback. Wir bedauern es sehr, dass Deine Erfahrungen im Landwirtschaftsverlag zu einer so schlechten Bewertung geführt hat.

Wir versuchen durch ganz viele Initiativen und Programme zu einer guten Personal- und Führungsarbeit zu kommen. Das uns das in Deinem Fall nicht gelungen ist, bedauern wir sehr.

Mit ausscheidenen Mitarbeitenden führen wir vor dem Austritt noch ein Exit-Gespräch durch, um ganz direkt und persönlich ein Feedback zu bekommen zu Themen, die wir noch verbessern können.

Wir würden uns freuen, wenn Du uns die Gelegenheit gibst, Dein Feedback auch in einem persönlich mit uns zu erörtern.

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.