Kein Hitel in der Kanzlei – Realität statt Fassade
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In manchen Kanzleien wird ein Hochglanz-Image gepflegt, das eher an ein Luxushotel erinnert als an einen funktionierenden juristischen Arbeitsplatz. Doch hinter der glatten Fassade zeigt sich häufig eine ganz andere Realität.
Der Umgangston spielt dabei eine zentrale Rolle – nicht nur im juristischen Bereich, sondern auch im täglichen Miteinander mit dem übrigen Personal. Gerade dieser Aspekt wird oft übersehen. Während die Zahl der Managementpositionen stetig wächst, fehlt es zugleich an ausreichend Mitarbeitenden, die die eigentliche Arbeit tragen. In vielen Führungsetagen wird vor allem delegiert, statt Verantwortung aktiv übernommen.
Besonders betroffen ist das Support-Team – insbesondere Reinigungskräfte erleben immer wieder nicht angepassten verhalten Verhalten. In einem besonders gravierenden Fall eskalierte die Situation derart, dass es zu einer regelrechten Flucht kam – ausgelöst und verschärft durch das Verhalten einer Führungskraft.
Meldungen an die zuständige Abteilung verlaufen häufig im Sande. Bei vielen Betroffenen bleibt am Ende das Gefühl zurück, mit ihren Sorgen allein gelassen zu werden – ein Eindruck, der als unmenschlich empfunden wird
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Unmengen an Papier werden unnötig verbraucht – insbesondere durch Führungskröfte, denen es oft am Verständnis für den tatsächlichen Arbeitsbedarf fehlt.
Vorgesetztenverhalten
Ohne Beziehungen kommt man hier kaum weiter. Es werden Personen ausgewählt, die über keine oder nur begrenzte relevante Erfahrung verfügen, aber mit den richtigen Kontakten – statt qualifizierte und erfahrene Bewerber zu berücksichtigen.
Kommunikation
Trotz kaum stattfindendem Austausch wird von den Mitarbeitenden eine proaktive Kommunikation erwartet – ein Widerspruch, der häufig kritisiert wird.