Der potentielle Arbeitnehmer wird hier selbst in Zeiten von Fachkräftemangel als Bittsteller behandelt.
1,6
Zusage
Bewerber/inHat sich 2018 bei Lebenshilfe Chemnitz für Menschen mit Behinderung e.V. in Chemnitz als Gruppenleiter beworben und eine Zusage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
Den Umgang mit Bewerbern und mit Mitarbeitern dringend überdenken, da solch eine hohe Fluktuation des Personals sicher nicht gut ist bei der Arbeit mit geistig behinderten Menschen.
Bewerbungsfragen
Bin zum vereinbarten Termin erschienen, wurde von irgend jemandem eingelassen und im Flur auf einer Bank zum warten verdonnert. Sitzen alle da wie beim Arzt. Als der vor mir wieder raus kam wurde ich gerufen. Ich mußte mich ins Zentrum setzen wie vor Gericht. Eine Stimmung wie bei einer Darmspiegelung. Dann wurde ich "kleiner Wicht" von oben herab befragt. Wozu die anderen Leute anwesend waren, erschloß sich mir nicht. Es wurde sich nicht vorgestellt. Habe das in der Form noch nie erlebt. Dabei hätte alle meine Alarmglocken erschallen sollen. Denn genau auf diese überhebliche Art wurde später mit dem Personal verfahren. Ich habe noch Kontakt zu einigen Ex Kollegen. Alle sind froh das sie dort weg sind.
Als ich Tage später zum unterzeichen des Arbeitsvertrages pünktlich zum Termin dort ankam, wurd ich in ein Büro gesetzt und für 20 min allein gelassen. (versteckte Kamera dachte ich) Dann wurde mir wortlos ein Vertrag vorgelegt und zack war ich wieder allein. Nur ich hatte mich bei der Lebenshilfe Chemnitz beworben, aber im Vertrag stand: Plastard GmbH. Als dann nach einer gefühlten Ewigkeit eine Dame den Vertrag holen wollte sprach ich den "Fehler" an. Mir wurde gesagt, das ist richtig, ist doch alles das selbe. Jetzt erst weiß ich das viele kleine GmbH´s unter der Lebenshilfe gegründet werden um keinen Betriebsrat aufkommen zu lassen und um den Haustarif zu umgehen. Und so arbeitet jeder gegen jeden und Konstrukt Lebenshilfe geht langsam aber sicher den Berg runter.
Es wurde gefragt, was ich denn unbedingt verdienen müßte.
Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt sind dort noch nicht angekommen
2,7
Bewerber/inHat sich 2018 bei Lebenshilfe Chemnitz für Menschen mit Behinderung e.V. in Chemnitz als Marketing Manager beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.
Verbesserungsvorschläge
Heutzutage ist es in vielen Bereichen bereits so, dass der Bewerber den Arbeitgeber auswählt und nicht umgekehrt. Auch unabhängig davon sollte dem Bewerber ein Mindestmaß an Anstand und Höflichkeit entgegengebracht werden. Der Bewerber stellt Kompetenzen zur Verfügung, die vom Arbeitgeber nachgefragt wurden und tritt nicht als Bittsteller auf. Das Bewusstsein darüber fehlt hier völlig!
Bewerbungsfragen
Keine Begrüßung in der Firma. Es wird einem ein Warteplatz in einer Ecke neben dem Feuerlöscher zugewiesen, niemand spricht mit einem. Das Gespräch verzögerte sich - obwohl es der erste Termin an diesem Tag war - um 35 Minuten! Eine Info dazu gab es nicht, eine Entschuldigung natürlich auch nicht. Die Gesprächsatmosphäre kann man nur als unverschämt bezeichnen. Der Mitarbeiter aus dem Personalwesen hat sich gar nicht geäußert (durfte nicht, hat sich nicht getraut?) - die anwesende Führungskraft hat sehr herablassend kommuniziert.
Völlig überzogene Erwartungen wurden an den ausgeschriebenen Job geknüpft (Marken-Relaunch innerhalb von 14 Tagen bei nahezu nicht vorhandener Grundlage) - das angebotene Gehalt stand dazu in keinem Verhältnis, war marktunüblich niedrig angesetzt. Alles in allem eine Frechheit. Ich war übrigens nicht die Einzige, die eine solche Erfahrung im Rahmen o.g. Ausschreibung gemacht hat.
Diesen Job habe ich abgelehnt.
Es wurden bspw. Internas abgefragt, die der Bewerber nicht wissen kann, da er ja noch nicht in der Firma arbeitet...
Bewerber/inHat sich 2019 bei Lebenshilfe Chemnitz für Menschen mit Behinderung e.V. in Chemnitz als Gruppenleiter beworben und wurde für eine spätere Berücksichtigung vorgemerkt.