2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vielseitiges Unternehmen mit einem großen Potential und oftmals tollen Mitarbeitern in den Einrichtungen.
Gehalt, Kommunikations- und Führungskultur.
Kritik bitte sachlich bewerten und Maßnahmen zur Verbesserung erarbeiten.
Das Unternehmen befindet sich seit mehreren Jahren in einer Umstrukturierungsphase, die im Arbeitsalltag zu spürbarer Unruhe und Unsicherheit führt. Die Fluktuation ist insgesamt hoch, insbesondere im Verwaltungsbereich. Durch häufig wechselndes Personal und teils unklare Abläufe gestaltet sich eine strukturierte Einarbeitung schwierig. Gleichzeitig wird eine hohe Leistungsbereitschaft erwartet, was im Team zu einem erhöhten Stresslevel führen kann. Zudem wird ein sehr harmonisches Miteinander ausdrücklich eingefordert. Abweichungen oder kritische Aspekte werden dabei nicht immer als konstruktiver Teil der Zusammenarbeit gesehen, sondern teilweise zeitnah thematisiert und kritisch hinterfragt. Die Arbeitsabläufe wirkten häufig wenig strukturiert, was im Alltag zu unnötigem Mehraufwand und Abstimmungsproblemen führte.
Intern und extern eher ein schlechter Ruf. In der Öffentlichkeit sind meist nur gute Bewertungen zu finden, da schlechte Bewertungen schnell wieder aus dem Netz verschwinden.
Homeoffice und Gleitzeit werden im Unternehmen zwar aktiv kommuniziert, sind in der Praxis jedoch nur eingeschränkt umsetzbar. Homeoffice ist in der Regel auf einen Tag pro Woche begrenzt, an festgelegte Rahmenbedingungen gebunden und erfordert Abstimmung im Team.
Auch die Gleitzeitmöglichkeiten werden durch eine sehr umfassende Kernarbeitszeit stark eingeschränkt. Individuelle Anpassungen, beispielsweise für Arzttermine, sind zwar grundsätzlich möglich, werden jedoch teilweise kritisch hinterfragt.
Je nach Mitarbeiter möglich.
Der Umgang untereinander war sehr zurückhaltend. Ich habe den meisten meiner Kolleg:innen nicht vertrauen können. Die Zusammenarbeit fühlte sich nicht authentisch an. Immer wechselnde Besetzungen lassen eine nachhaltige Teambildung nicht zu.
Die Führungskultur empfinde ich als schwierig. Kritisches Feedback wird häufig persönlich genommen, was den offenen Austausch erschwert. Dadurch entsteht bei Mitarbeitenden eine gewisse Zurückhaltung, Themen anzusprechen. Entscheidungen wurden überwiegend im Alleingang getroffen und nicht immer transparent kommuniziert. Dies führte teilweise zu Unsicherheiten im Team und erschwerte eine konsistente Arbeitsweise. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Mitarbeitende unterschiedlich behandelt werden. Insbesondere Mitarbeitende, die sich stark an die Erwartungen der Führung anpassen, scheinen mehr Gehör zu finden als andere.
Altes Verwaltungsgebäude, Neubau geplant. Technische Ausstattung gut, keine höhenverstellbaren Schreibtische, teils durchgesessene Bürostühle.
Im Sommer sehr warm, vor allem in den oberen Etagen. Keine Klimaanlage. Oftmals Serverprobleme / Verbindungsabbrüche.
Viel Mailverkehr, in dem Verhaltensweisen bemängelt bzw. angewiesen wurden. Wenig wertschätzende Kommunikation.
TVÖD wurde angekündigt, die Verhandlungen ziehen sich jedoch seit Jahren. Mein Gehalt lag 900 € brutto unter Tarif; ein Grund zu gehen.
Vielfältiges Unternehmen mit Entwicklungspotential.
- bessere Kommunikation in allen Bereichen und Schichten
- mehr Bezahlung
- Hausleitung mit moralischen Einstellungen, die der Behindertenhilfe gerecht wird
- Gleichbehandlung aller Mitarbeiter
- Bewohnerbedürfnisse in den Vordergrund
- endlich mal kritikfähig sein, ihren Fehlern arbeiten und zu dessen stehen
Seit neuer Geschäftsführung nimmt die Arbeitsatmosphäre eine negative Tendenz. Seitdem die Hausleitung gewechselt wurde, ist es äußerst unangenehm in einem der Wohnhäuser zu arbeiten.
Das Image war nie so gut, aber mit den aktuellen Änderungen, wird es sicherlich noch negativer. Jedoch versucht die Lebenshilfe jegliche schlechte Publicity zu entfernen, sodass das reale Image nicht nach außen getragen wird.
Branchenmäßig ist eine Work-Life-Balance mal mehr, mal weniger möglich.
Fortbildungen sind vorhanden.
Jahre wurde der TVöD versprochen, auch eine Rückzahlung seit Antragstellung. Verhandlungen sind aktuell nicht weiter möglich aufgrund der finanziellen Lage des LVRs. Bezahlung ist schlecht und nicht lebensgerecht.
Es gibt die Möglichkeit die App Benefits zu nutzen, wo es viele Rabattcodes gibt für unterschiedliche Unternehmen.
Ist oftmals finanziell nicht möglich. Dies ist der Branche geschuldet und dessen finanziellen Ausrichtung der Regierung.
Das ist sehr individuell zu sehen. Ist mal besser, mal weniger gut. Insgesamt wird viel übereinander hergezogen. Viele halten zu ihrer Gruppe bei Dingen, die eigentlich anders laufen sollten.
Es wird versucht Rücksicht zu nehmen auf jeden, wenn es möglich ist.
Der Mensch mit Behinderung wird immer weiter in den Hintergrund geschoben. Es wird gefühlt nur noch finanziell geschaut und absolut nicht mehr bedürfnisorientiert. Der Ton ist unangenehm. Oft wird das Team gefragt bezüglich Änderungen, jedoch wird dessen Meinung nicht mit einbezogen, obwohl diejenigen die sind, die sich im Ablauf auskennt und den Bedürfnissen der Bewohner. Hausleitung wirkt sehr arrogant, gibt eigene Fehler nicht zu. Sie verdreht Tatsachen, damit sie vermutlich besser dasteht. Die obere Chefetage macht hierbei nichts. Es wird der Hausleitung geglaubt. Man geht mit Bauchschmerzen zur Arbeit, aus Angst, was man heute erlebt. Kritik gegen die Aktivitäten der Lebenshilfe ist absolut nicht erwünscht. Auf Social Media zum Beispiel werden kritische Kommentare gelöscht.
Es gibt keine Mülleimer in den Pflegebädern, da diese unhygienisch seien. Stattdessen wird das Onko-Material direkt eingetütet und herausgebracht. Hie und beim Gesäßreinigen kommt es vor, dass die Tüte direkt auf dem Fußboden liegt. Die Selbstständigkeit der Bewohner ihren eigenen Müll zu entsorgen wird damit genommen. Kritik hierzu wurde abgelehnt. Bewohnereigentum wird entfernt, da sie dem Bild der Hausleitung nicht entsprechen. Ein Bällebad, wo eine Bewohnerin sich ausleben und entspannen konnte, gibt es nicht mehr. Sie müsste sich wohl eins ins Zimmer stellen. Hier ist weniger Platz, als dort, wo es stand. Fragwürdig. Es störte all die Jahre nicht.
Die Kommunikation der Lebenshilfe MG war schon immer sehr ausbaufähig.
Es herrscht teilweise eine große Doppelmoral. Bei dem einen werden Dinge bemängelt, bei anderen nicht, obwohl es sich um gleiche Sachverhalte handeln.
Es gab viele Zusatzaufgaben, die man machen konnte. Teilweise waren diese jedoch nicht von Dauer.