"Welch Brot ich ess', des Lied ich sing"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Recruiting scheint gut zu funktionieren. Kann man sich was abgucken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wurde oben schon beschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Kundenorientierung statt "Knebel-Verträge" wie im Fitness-Studio
Arbeitsatmosphäre
Vertrieb ist gut und wichtig für die Wertschöpfung. Es werden allerdings unrealistische Ziele am Kundenwunsch vorbei definiert. Diese zu Hinterfragen macht die anfänglich positive Atmosphäre schnell zunichte.
Image
Ich unterstelle mal, dass Verbraucherschützer in solchen Unternehmen ihre Existenzberechtigung sehen.
Work-Life-Balance
Urlaub nur in den Ferien. Arbeitszeiten normal. Fahrten zum Lernstudio zählen allerdings nicht dazu; kann schonmal 150 km sein ;-)
Familie interessiert niemanden.
Karriere/Weiterbildung
Gibt' mal so garnicht.
Gehalt/Benefits
Der erfolgsabhängige Teil ist nahezu unerreichbar, wenn man sich morgens noch im Spiegel angucken möchte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Scheint niemanden zu interessieren. Gibt jedenfalls keine Programme o.ä.
Kollegenzusammenhalt
Mag in der Zentrale funktionieren, gibt's draussen im Field-Sales so gut wie gar nicht. Ich unterstelle mal, das soll auch so sein.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht beurteilen. Habe aber auch keine älteren Kollegen gesehen.
Vorgesetztenverhalten
Angesichts der steilen Hierarchie verhalten sich die Vorgesetzten so, wie sich Vorgesetzte eben bei unrealistischen Zielen verhalten.
Arbeitsbedingungen
Studios und persönliche Ausstattung zweckmäßig. Psychischer Druck katastrophal.
Kommunikation
Hau-Ruck-Einarbeitung mit Gesprächsleitfaden (Wehe, man weicht davon ab) und dann nur noch Rapport von Zahlen. Sonst nix! Ansonsten gleicht die Hierarchie Alpe d’Huez über drei Etappen.
Gleichberechtigung
Null! Klares Frauenbild aus den 50ern
Interessante Aufgaben
...könnte man haben. Es wird allerdings nur die Sichtweise der GF zugelassen. Da hat der Vertrieb schon was von Fliessbandarbeit.