Ihr Unternehmen?

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Lernstudio 
Barbarossa 
Deutschland
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nicht zu empfehlen

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Lernstudio Barbarossa in Mönchengladbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv fand ich die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten und Verantwortung für einen Standort zu übernehmen. Dadurch konnte ich meine organisatorischen Fähigkeiten und meine Erfahrung im Umgang mit Schülern und Kunden einbringen. Besonders positiv war für mich außerdem, dass ich eigenständig Schüler von Rheydt nach Mönchengladbach transferieren und dadurch zur Weiterführung zahlreicher Verträge am Standort beitragen konnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders kritisch sehe ich die fehlende kontinuierliche Führung und Kommunikation während meiner Beschäftigung. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall meines Regionalleiters war die Betreuung nur eingeschränkt vorhanden. Auch danach musste ich mich teilweise eigeninitiativ um den Kontakt zur zuständigen Führung bemühen.

Gleichzeitig empfinde ich es als problematisch, dass die fehlende Abschlussquote am Standort im Wesentlichen meiner Person zugerechnet wurde, obwohl wesentliche Rahmenbedingungen außerhalb meines Einflussbereichs lagen. Während der Sommerferien gab es nur wenige Interessenten, zudem kamen zahlreiche Kunden mit falschen beziehungsweise nicht erfüllbaren Erwartungen bezüglich eines B2-Prüfungsabschlusses.

Gleichzeitig habe ich selbstständig Schüler transferiert, Abschlüsse erzielt, Konflikte gelöst, den Standort organisatorisch betreut und wiederholt konkrete Verbesserungsvorschläge eingebracht.

Besonders enttäuschend war für mich letztlich die Art der Kommunikation über meine Kündigung. Von einer bevorstehenden Beendigung meines Arbeitsverhältnisses über eine Stellenausschreibung zu erfahren, statt zunächst direkt informiert zu werden, empfand ich als unprofessionell.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht benötigt der Standort vor allem eine deutlich bessere Führungs- und Kommunikationsstruktur. Mitarbeiter sollten insbesondere während der Einarbeitung kontinuierlich begleitet werden und feste Ansprechpartner haben.

Darüber hinaus halte ich ein strukturiertes Beratungskonzept für sinnvoll. Eine professionelle Beratungsmappe, ein standardisiertes Erst- und Begrüßungsgespräch sowie ein klar definierter Prozess für Interessenten könnten dabei helfen, Beratungsgespräche systematischer zu führen und Interessenten besser zu Kunden zu entwickeln.

Ebenso sollten konkrete Hinweise von Mitarbeitern vor Ort ernst genommen und geprüft werden. Ich habe während meiner Tätigkeit mehrfach proaktiv auf entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen. Dass diese Vorschläge nicht umgesetzt wurden und gleichzeitig fehlende Abschlüsse anschließend primär meiner Person zugerechnet wurden, halte ich für nicht sachgerecht.

Zudem sollten externe Faktoren wie Kundenzufluss, Ferienzeiten, bestehende Konkurrenzsituationen und organisatorische Rahmenbedingungen bei der Bewertung von Vertriebsleistungen berücksichtigt werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war durch fehlende Führung, unzureichende Einarbeitung und die weitgehende Selbstständigkeit am Standort belastet. Über längere Zeit war ich mit den organisatorischen und alltäglichen Herausforderungen weitgehend auf mich allein gestellt.

Image

Meine persönliche Erfahrung hat mein Bild vom Unternehmen deutlich negativ beeinflusst. Insbesondere die interne Kommunikation und der Umgang mit meiner Leistung haben dazu beigetragen.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten waren für mich grundsätzlich mit meinem Privatleben vereinbar.

Karriere/Weiterbildung

Eine strukturierte Weiterentwicklung oder gezielte Weiterbildung wurde während meiner Beschäftigung nicht erkennbar verfolgt.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht steht die Vergütung nicht im Verhältnis zu dem Maß an Eigenverantwortung und den zusätzlichen organisatorischen Aufgaben, die am Standort übernommen werden mussten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dazu kann ich aufgrund meiner kurzen Beschäftigungsdauer nur eingeschränkt etwas sagen.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund der organisatorischen Situation war ein verlässlicher Austausch und eine kontinuierliche Zusammenarbeit nur eingeschränkt möglich.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier kann ich aufgrund meiner eigenen Erfahrung keinen negativen Punkt nennen.

Vorgesetztenverhalten

Gerade während der Einarbeitung und bei der späteren Bewertung meiner Tätigkeit hätte ich mir deutlich mehr Führung, Kommunikation und Unterstützung gewünscht. Problematisch finde ich insbesondere, dass strukturelle Probleme letztlich meiner persönlichen Vertriebsleistung zugeschrieben wurden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insbesondere durch die fehlende kontinuierliche Führung und Einarbeitung schwierig. Viele organisatorische Aufgaben musste ich eigenständig auffangen.

Kommunikation

Die Kommunikation mit den zuständigen Führungskräften war über weite Strecken nur sporadisch möglich. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall meines Regionalleiters gab es keine kontinuierliche Betreuung. Auch nach meinem Urlaub musste ich mich eigeninitiativ melden, da niemand auf mich zugekommen war.

Gleichberechtigung

Ich hatte den Eindruck, dass Verbesserungsvorschläge von mir trotz konkreter praktischer Erfahrung und proaktiver Lösungsansätze nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit hätte grundsätzlich interessante und abwechslungsreiche Aufgaben bieten können. Allerdings fehlten teilweise klare Strukturen, Konzepte und ausreichende Unterstützung, um diese Aufgaben sinnvoll weiterzuentwickeln.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.