2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Fachlich vielseitige Aufgaben im direkten Klient*innenkontakt
Gestaltungsfreiraum in der täglichen Arbeit
Grundsätzlich gute Vereinbarkeit von Tätigkeit und privatem Alltag (je nach Bereich)
Unprofessioneller Umgang mit Mitarbeitenden in sensiblen Situationen
Strukturelle Schwächen in Führung, Kommunikation und Organisation
Fehlende Entwicklungsperspektiven sowie inadäquate Bedingungen für Weiterbildung
Etablierung einer klaren und wertschätzenden Kommunikationskultur – insbesondere in Konflikt- oder Übergangssituationen --> Standardisierung
Transparente, faire Regelungen zu Fortbildung und Arbeitszeit, auch für geringfügig Beschäftigte
Investition in zeitgemäße Arbeitsbedingungen und unterstützende Strukturen
Professioneller Umgang mit Kündigungen und persönliche Anliegen auf Augenhöhe
Die Stimmung im Team war durchgehend angespannt. Wertschätzung durch die Leitungsebene war kaum spürbar, was sich negativ auf das Arbeitsklima ausgewirkt hat. Auf Bereisleitungsebene wurde stets passiv aggressiv und emotional reagiert. Es bleib wenig Raum für professionellen Austausch, stattdessen wurde emotionaler Druck ausgeübt um Entscheidungen der Leitung durchzuboxen. Arbeitsklima gleicht hier eher FORD in den 50er Jahren.
Die Außendarstellung des Trägers ist solide, intern wird sie aber nicht durchgängig gelebt. Es besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Anspruch nach außen (Engagement, Transparenz, Fairness) und dem tatsächlichen Umgang mit Mitarbeitenden – insbesondere bei Kritik oder Konflikten.
Die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit (geringe Teilzeit mit Zeitkonto) ließ sich grundsätzlich gut mit dem privaten Alltag vereinbaren. Die Tätigkeiten ermöglichten eine gewisse Flexibilität, und es gab – je nach Leitung – auch Verständnis für kurzfristige Absprachen. Gleichzeitig führten strukturelle Defizite und spontane Veränderungen gelegentlich zu Belastungsspitzen, die nicht immer aufgefangen wurden. Insgesamt war die Balance aber überwiegend gut.
Es existiert keine Weiterbildungspflicht, ebenso wenig wie ein strukturiertes Fortbildungskonzept. Weiterbildungen müssen teilweise selbst organisiert und privat finanziert werden. Insbesondere bei geringfügiger Beschäftigung erfolgen Fortbildungen häufig außerhalb der regulären Arbeitszeit – ohne Kompensation. Das erschwert fachliche Weiterentwicklung deutlich.
Das Gehalt war für den sozialen Bereich in Ordnung und wurde pünktlich gezahlt. Sonderleistungen, betriebliche Vorsorge oder transparente Lohnentwicklung waren nicht Bestandteil der Anstellung. Für Minijobber*innen oder Teilzeitkräfte gab es keine strukturelle Einbindung in ergänzende Angebote.
Soziale Themen sind durch die Trägerausrichtung zwar präsent, dennoch fehlten sichtbare Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit oder bewusster Ressourcenverwendung. Umweltbewusstsein spielte im organisatorischen Alltag kaum eine Rolle.
Der Zusammenhalt im unmittelbaren Kolleg*innenkreis war – je nach Teamkonstellation – durchaus unterstützend und kollegial. In einzelnen Bereichen wurde ein wertschätzender und lösungsorientierter Umgang gepflegt. Gleichzeitig war der Zusammenhalt teamübergreifend kaum strukturell verankert. Belastungen oder Spannungen wurden selten offen angesprochen, was dazu führte, dass der Austausch punktuell gut funktionierte, aber kein stabiles Netz aus kollegialer Verbundenheit entstand
ltere Kolleg*innen wurden im Team wertschätzend behandelt und fachlich eingebunden. Es gab keine spürbare Altersdiskriminierung – Erfahrungswissen wurde anerkannt und genutzt.
Die Zusammenarbeit mit der Leitung war für mich einer der problematischsten Aspekte des Arbeitsverhältnisses. In entscheidenden Momenten fehlte ein respektvoller, professioneller Umgang auf Augenhöhe. Insbesondere im Zusammenhang mit meiner Kündigung wurden Rückmeldungen persönlich wertend formuliert, Raum für meine Perspektive gab es kaum. Kommunikation wirkte oft emotional eingefärbt, teils steuernd, statt sachlich unterstützend. Fachliche Auseinandersetzungen wurden nicht als konstruktiver Austausch geführt, sondern gerieten schnell in einseitige Bewertungen. In diesen Situationen hätte ich mir eine klare, professionell reflektierte Haltung gewünscht.
Die technischen und räumlichen Rahmenbedingungen waren stark verbesserungsbedürftig. Es fehlten sowohl eine ergonomische Ausstattung als auch Ruhearbeitsplätze oder adäquate Infrastruktur für Dokumentation. Viele Abläufe wurden durch unklare oder veraltete Strukturen erschwert.
Die interne Kommunikation war von erheblichen Unklarheiten geprägt. Informationen wurden oft nur auf direkte Nachfrage oder mit Verzögerung weitergegeben. Strukturelle und personelle Änderungen wurden selten transparent kommuniziert. Besonders in Situationen, in denen zeitnahe und klare Abstimmungen notwendig gewesen wären (z. B. bei Vertragsbeendigungen oder Belastungssituationen), war die Kommunikation reaktiv, uneinheitlich und teilweise widersprüchlich. Konstruktive Kritik wurde kaum als Einladung zum Dialog verstanden, sondern oft als persönliche Zurückweisung aufgenommen.
Grundsätzlich wird Gleichbehandlung im Team gelebt, etwa im Hinblick auf Geschlecht und Herkunft. In Bezug auf Beschäftigungsformen (Minijob, Teilzeit, befristet) zeigte sich jedoch teilweise eine unterschiedliche Behandlung – etwa beim Zugang zu interner Information, Weiterbildung oder zeitlicher Flexibilität.
ie inhaltliche Arbeit mit den Klient*innen war vielseitig, fachlich herausfordernd und häufig sinnstiftend. Es bestand ein großer Gestaltungsspielraum in der direkten Begleitung, was viel Eigenverantwortung, aber auch Flexibilität erforderte. Die Möglichkeit, die Hilfeprozesse aktiv mitzugestalten, war gegeben – auch wenn strukturelle Ressourcen (z. B. klare Zuständigkeiten oder Begleitung) nicht immer ausreichend vorhanden waren. Trotz begrenzter institutioneller Unterstützung war die Arbeit inhaltlich erfüllend.