Ihr Unternehmen?

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LfG 
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B
Bewertung

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Insgesamt: Negative Bewertung Meine Gesamterfahrung bei LFG-B ist leider überwiegend negativ. Die Arbeitsbedingungen 0

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positives Beispiel in der Leitung:
Sehr positiv finde ich, dass es bei LFG-B auch leitende Personen gibt, die ihre Arbeit sehr gut machen. Besonders der Leitung von Großbereenstraße sind Beispiele für Führungskräfte, die neue Mitarbeitende unterstützen, fördern und sich Zeit für Gespräche nehmen.

Sie hören zu, sprechen direkt mit den Mitarbeitenden und versuchen, Missverständnisse schnell zu klären. Solche Führungskräfte tragen zu einer besseren Zusammenarbeit und zu einem respektvollen Arbeitsklima bei.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation und Wahrnehmung der Leitung:
Sehr negativ empfinde ich die Kommunikation. Jede Führungskraft arbeitet sehr unterschiedlich, und insgesamt entspricht das Verhalten nicht dem, was man von einer guten Leitung erwarten würde.

Die Wahrnehmung und Beurteilung der Mitarbeitenden durch einige leitende Personen wirkt oft unfair oder ungenau. Entscheidungen scheinen manchmal getroffen zu werden, ohne die Situation wirklich zu verstehen oder direkt mit den betroffenen Mitarbeitenden zu sprechen.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge:
Mein Vorschlag wäre, zunächst keine falschen oder unrealistischen Anforderungsprofile im Internet zu veröffentlichen. Die Stellenbeschreibung sollte ehrlich und klar darstellen, welche Aufgaben tatsächlich erwartet werden.

Neue Mitarbeitende sollten von Anfang an richtig eingearbeitet werden – und zwar entsprechend dem tatsächlichen Arbeitsprofil. Es sollte klar erklärt werden, welche Aufgaben zur Stelle gehören.

Außerdem sollte von Anfang an deutlich gemacht werden, was genau von Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuern erwartet wird. Sozialbetreuer arbeiten schließlich nicht bei der Post oder als Zimmerreinigung, sondern in einem sozialen Beruf mit entsprechenden Aufgaben und Verantwortung.

Work-Life-Balance

Arbeitsatmosphäre:
Die Arbeitsatmosphäre war sehr schlecht. Es gab ständig meckernde und unzufriedene Mitarbeitende, was das Arbeiten sehr belastend gemacht hat.

Kommunikation:
Die Kommunikation war praktisch nicht vorhanden. Wichtige Informationen wurden nicht richtig weitergegeben, und mit neuen Mitarbeitenden wurde kaum gesprochen.

Zusammenhalt:
Es gab kaum Zusammenhalt im Team. Statt Unterstützung zu bekommen, fühlte man sich oft allein gelassen.

Eigentlich sollten mir die Kollegen zeigen, welche Aufgaben eine Sozialbetreuerin bei LFG-B kennen und können muss. Stattdessen wurde mir ständig gesagt, dass ich alles falsch mache.

Das hat bei mir die Frage aufgeworfen: Wenn ich angeblich alles falsch gemacht habe, bedeutet das dann nicht auch, dass meine ehemaligen Kollegen mir die Arbeit ebenfalls falsch erklärt haben?

Interessante Aufgaben

Das Verhalten der Vorgesetzten war sehr schlecht. Es wurde kaum mit neuen Mitarbeitenden gesprochen, und viele Entscheidungen wurden getroffen, ohne uns anzuhören.

Die Aufgaben, die ich bekommen habe, hatten wenig mit der eigentlichen Stelle als Sozialbetreuerin zu tun. Statt sozialer Arbeit musste ich überwiegend wirtschaftliche Tätigkeiten erledigen. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, eher wie ein Zimmerdienst im Hotel zu arbeiten.

Das entspricht nicht dem Profil oder den Erwartungen, die bei der Einstellung vermittelt wurden.

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung gibt es dort praktisch nicht. Als neuer Angestellter hat man kaum Rechte. Eigene Wünsche oder Beschwerden werden nicht ernst genommen. Stattdessen wird erwartet, dass man jede Arbeit einfach erledigt, egal wie viel es ist.

Kurz vor dem Ende der Probezeit werden neue Mitarbeitende oft entlassen. Gleichzeitig dürfen ältere Kollegen häufig herumsitzen, während die neuen Mitarbeiter auch deren Arbeit erledigen müssen.

Es entsteht der Eindruck, dass für ältere Kollegen andere Regeln gelten. Wenn sie krank sind, wird das akzeptiert. Von den neuen Mitarbeitenden wird dagegen erwartet, dass sie wie Roboter funktionieren und ständig Leistung bringen und trozdem valiert deren Job

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Arbeitsbedingungen sind sehr schlecht. Nach außen wird ein bestimmtes Profil von den Mitarbeitenden verlangt, aber in der Realität sieht alles ganz anders aus.

Egal wie sozialbewusst oder kompetent man bei LFG-B arbeitet – das scheint kaum zu zählen. Stattdessen wird oft auf Aussagen von Personen gehört, die gar nicht direkt mit den Angestellten gesprochen haben. Manche haben nur ein paar Worte im Vorbeigehen aufgeschnappt und interpretieren diese so, wie es ihnen passt.

Gehalt/Benefits

Gehalt / Sozialleistungen:
Das Gehalt steht in keinem guten Verhältnis zu der Arbeit und den Aufgaben, die von uns verlangt werden. Für die Verantwortung und die Arbeitsbelastung ist die Bezahlung meiner Meinung nach zu niedrig.

Das Einzige, was ich als positiv erwähnen kann, ist die zusätzliche betriebliche Altersvorsorge. Allerdings weiß ich nicht, ob ich diese überhaupt in Anspruch nehmen kann.

Karriere/Weiterbildung

Karriere / Weiterbildung:
Karrieremöglichkeiten sind kaum vorhanden. Neue Mitarbeitende werden oft kurz vor dem Ende der Probezeit entlassen. Dadurch hat man gar keine echte Chance, sich im Unternehmen zu entwickeln.

Gerade wenn man sich langsam orientiert hat, über mögliche Weiterbildungen nachdenkt und überlegt, welchen Weg man im Unternehmen einschlagen möchte, endet das Arbeitsverhältnis plötzlich. So kann eine berufliche Entwicklung dort praktisch nicht stattfinden.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.