Ihr Unternehmen?

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LFPI 
Hospitality 
Group
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Chaos mit extrem hierarchischem, autoritärem „Führungsstil“.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Produktion bei Ibis Hotel Erfurt Altstadt - LFPI Hotels Management Deutschland GmbH in Erfurt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bezahlung hat mir gefallen. Das tägliche Mitarbeiter-Frühstück im Gastraum war auch gut. Allerdings wäre es ganz schön, wenn wenigsten vom Chef alle Mitarbeiter in Gespräche mit einbezogen würden.
Auch gut ist, das kurz vor dem Ende meiner Arbeitszeit dort ein neuer Service-Chef eingestellt wurde, der seine Arbeit zu mögen schien. Das könnte helfen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Küchen-Chefin ist leider unerträglich. Das finden alle Mitarbeiter. Sie ist jedoch seit zirka 20 Jahren dort und schmeißt die Küche mit allem, was dort zu tun ist, Bestellungen, Zubereitung von Imbissen für Tagungen, Aussehen und Anrichten des Büfetts. Und keiner traut sich ihr etwas entgegen zu halten, obwohl ihre „Kommunikation“ wirklich sehr übel ist.

Verbesserungsvorschläge

Nun arbeite ich schon seit zirka einem Monat nicht mehr dort und zwischendurch ist wohl dem Hotel-Chef durch Konzern gekündigt worden. Die Gründe kenne ich nicht.
Ein Vorschlag wäre den Gästen und Mitarbeitern mit echter Wertschätzung zu begegnen.

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeiter haben alle vor dem Chef und der Küchenchefin gekuscht

Kommunikation

Vieles wurde zwischen Tür und Angel kommuniziert

Kollegenzusammenhalt

Die größte positive Überraschung war ein Blumenstrauß mit Dankeschön an meinem letzten Arbeitstag. Ansonsten hat kaum jemand mit mir gesprochen.

Work-Life-Balance

Es war ein Teilzeitjob. Dadurch konnte ich versuchen in der Woche mal ein bis zwei Tage abzuschalten.

Vorgesetztenverhalten

Ein sehr stimmungsschwankender Hotel-Direktor schnauzte je nach Stimmungslage immer mal wieder jemanden lautstark an. Lob gab es nie

Interessante Aufgaben

Wenn weder die stets übellaunige Küchenchefin und der Hoteldirektor abwesend waren, hat die Arbeit und der Umgang mit den Gästen teilweise sogar Freude gemacht.

Gleichberechtigung

Es gab viele Frauen die Dort gearbeitet haben, davon waren einige in höheren Positionen, aber der Umgang mit dem „Fußvolk“ war nicht sehr wertschätzend. Komando-Ton war angesagt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es arbeitete eine älterer Kollege in der Küche (ca 72 ?). Er war sehr beliebt. Mit ihm gingen alle so freundlich um, wie man es sich für sich selbst wünschen würde.

Arbeitsbedingungen

Die Küchenausstattung war sehr alt. Im öffentlichen Frühstücksraum bemühte man sich um ein gutes Bild nach außen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In der Gastronomie wird sehr viel weggeworfen. es gab allerdings jeden Tag „To-Good-to-Go“-Boxen, die Menschen von außerhalb für zirka 3,50 € (weiß ich nicht mehr so genau) erwerben und abholen konnten, wo die Speisen (Brötchen, Wurst, Ei, Käse, Obst...) vom Büfett, die nicht verzehrt wurden, hineinkamen. Das funktionierte dann ganz gut. Trotzdem wurden täglich mehrere einwandfreie Backwaren in die Tonne entsorgt. Der Umgang mit Lebensmitteln wurde dem Diktat „Wenn die Hygiene kommt“ untergeordnet. Schnell wurde aus Bequemlichkeit etwas entsorgt, was noch gut gewesen wäre.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war für einen Teilzeit-Job ganz gut. Der Chef betonte immer wieder, dass hier nach Tarif bezahlt wird.

Image

Das Hotel hat nach außen ein ganz gutes Image. Das Frühstück war für manche Gäste der Grund dort zu übernachten. Es sei besonders gut...

Karriere/Weiterbildung

Keine.

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Arbeitgeber-Kommentar

"Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich Zeit für diese ausführliche und offene Bewertung genommen haben. Wir wissen sehr zu schätzen, dass Sie auch kritische Punkte transparent mit uns teilen, da es uns die Möglichkeit gibt, unsere Arbeitsweise und das Arbeitsumfeld kontinuierlich zu verbessern. Dieses Verständnis ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur.

Umso mehr bedauern wir zu lesen, dass Sie sich in der Zeit bei uns nicht durchgehend wohl und wertgeschätzt fühlten. Dies nehmen wir sehr ernst und insbesondere die geschilderten Erfahrungen rund um Kommunikation und Führung entsprechen nicht dem Anspruch, den wir an uns selbst stellen.
Daher sehen wir darin eine Chance uns weiterzuentwickeln in dem wir uns mit den Themen in den kommenden Wochen intensiv auseinandersetzen, die Punkte Aufarbeiten und Maßnahmen ergreifen, um für ein noch positiveres Miteinander und gegenseitigen Umgang zu sorgen.

Gleichzeitig freut es uns zu hören, dass Sie die tägliche Arbeit mit unseren Gästen sowie die Bezahlung mit zusätzlichen Sozialleistungen als sehr positiv wahrgenommen haben.

Wir danken Ihnen nochmals für Ihre ehrliche Rückmeldung und wünschen Ihnen für Ihre persönliche und berufliche Zukunft weiterhin alles Gute."

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.