Chaos mit extrem hierarchischem, autoritärem „Führungsstil“.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Bezahlung hat mir gefallen. Das tägliche Mitarbeiter-Frühstück im Gastraum war auch gut. Allerdings wäre es ganz schön, wenn wenigsten vom Chef alle Mitarbeiter in Gespräche mit einbezogen würden.
Auch gut ist, das kurz vor dem Ende meiner Arbeitszeit dort ein neuer Service-Chef eingestellt wurde, der seine Arbeit zu mögen schien. Das könnte helfen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Küchen-Chefin ist leider unerträglich. Das finden alle Mitarbeiter. Sie ist jedoch seit zirka 20 Jahren dort und schmeißt die Küche mit allem, was dort zu tun ist, Bestellungen, Zubereitung von Imbissen für Tagungen, Aussehen und Anrichten des Büfetts. Und keiner traut sich ihr etwas entgegen zu halten, obwohl ihre „Kommunikation“ wirklich sehr übel ist.
Verbesserungsvorschläge
Nun arbeite ich schon seit zirka einem Monat nicht mehr dort und zwischendurch ist wohl dem Hotel-Chef durch Konzern gekündigt worden. Die Gründe kenne ich nicht.
Ein Vorschlag wäre den Gästen und Mitarbeitern mit echter Wertschätzung zu begegnen.
Arbeitsatmosphäre
Die Mitarbeiter haben alle vor dem Chef und der Küchenchefin gekuscht
Kommunikation
Vieles wurde zwischen Tür und Angel kommuniziert
Kollegenzusammenhalt
Die größte positive Überraschung war ein Blumenstrauß mit Dankeschön an meinem letzten Arbeitstag. Ansonsten hat kaum jemand mit mir gesprochen.
Work-Life-Balance
Es war ein Teilzeitjob. Dadurch konnte ich versuchen in der Woche mal ein bis zwei Tage abzuschalten.
Vorgesetztenverhalten
Ein sehr stimmungsschwankender Hotel-Direktor schnauzte je nach Stimmungslage immer mal wieder jemanden lautstark an. Lob gab es nie
Interessante Aufgaben
Wenn weder die stets übellaunige Küchenchefin und der Hoteldirektor abwesend waren, hat die Arbeit und der Umgang mit den Gästen teilweise sogar Freude gemacht.
Gleichberechtigung
Es gab viele Frauen die Dort gearbeitet haben, davon waren einige in höheren Positionen, aber der Umgang mit dem „Fußvolk“ war nicht sehr wertschätzend. Komando-Ton war angesagt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es arbeitete eine älterer Kollege in der Küche (ca 72 ?). Er war sehr beliebt. Mit ihm gingen alle so freundlich um, wie man es sich für sich selbst wünschen würde.
Arbeitsbedingungen
Die Küchenausstattung war sehr alt. Im öffentlichen Frühstücksraum bemühte man sich um ein gutes Bild nach außen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Gastronomie wird sehr viel weggeworfen. es gab allerdings jeden Tag „To-Good-to-Go“-Boxen, die Menschen von außerhalb für zirka 3,50 € (weiß ich nicht mehr so genau) erwerben und abholen konnten, wo die Speisen (Brötchen, Wurst, Ei, Käse, Obst...) vom Büfett, die nicht verzehrt wurden, hineinkamen. Das funktionierte dann ganz gut. Trotzdem wurden täglich mehrere einwandfreie Backwaren in die Tonne entsorgt. Der Umgang mit Lebensmitteln wurde dem Diktat „Wenn die Hygiene kommt“ untergeordnet. Schnell wurde aus Bequemlichkeit etwas entsorgt, was noch gut gewesen wäre.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war für einen Teilzeit-Job ganz gut. Der Chef betonte immer wieder, dass hier nach Tarif bezahlt wird.
Image
Das Hotel hat nach außen ein ganz gutes Image. Das Frühstück war für manche Gäste der Grund dort zu übernachten. Es sei besonders gut...
Karriere/Weiterbildung
Keine.