Nicht die allerschlechteste Firma, aber es ist noch sehr viel Luft nach oben.
Arbeitsatmosphäre
Friss oder stirb unter Leistungsdruck.
Work-Life-Balance
Zuerst kommt die Arbeit, dann kommt lange nichts, dann darf auch das Leben kommen. Umgekehrte "Flexible Arbeitszeiten", bei den man sich komplett nach der Firma richten muss. Null Planbarkeit: man kann erst ab 17-20 Uhr am Vortag den nächsten Tag ungefähr planen. Ein Teil der Aufträge kommt dann noch taggleich. Es kann passieren, dass man auch mal 12 Stunden am Tag unterwegs ist und deswegen nicht mal auf Mindestlohn kommt, Überstunden sind selbstverständlich.
Karriere/Weiterbildung
Wer mit den Chefs schon im Studium befreundet war hat die besten Chancen. Ansonsten gehen die Möglichkeiten gegen null.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Region mal besser mal schlechter, wie man so hört
Vorgesetztenverhalten
Von "unter aller sau" über "friss oder stirb" und Angstmacherei bis "gut" ist alles vertreten. Viele Gesetze werden höchstens als unverbindliche Richtlinien betrachtet.
Arbeitsbedingungen
z.B. Sicherheitsausstattung im Außendienst: Staubschutzmaske, eine winzige Flasche desinfektion und Plastikhandschuhe. An vielen Stellen muss man sich mit dem Arbeitsmaterial selbst helfen.
Kommunikation
Meist nach dem Prinzip "wer von nichts weiß, stellt keine Fragen und wer Fragen stellt, darf bloß nicht zu viel wissen".
Gehalt/Benefits
Für die geforderte Arbeit unterbezahlt. Überstunden werden nicht gesondert entlohnt. Um auf Lohn zu kommen von dem man leben kann muss man den Kunden jeden Scheiß andrehen. Und selbst das geringe Lohn kommt nicht pünktlich. Weihnachtsgeld? Urlaubsgeld? Fehlanzeige.
Interessante Aufgaben
Ganz selten mal eine anspruchsvolle Störung ansonsten jeden Tag das gleiche. Nur Gesichter ändern sich.