25 von 158 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Im Querschnitt tolles Team vor Ort, mit dem man sich selbst die gewünschte Atmosphäre schaffen kann.
Leider immer noch zu eingeschränkt, obwohl in der Theorie schon viele Möglichkeiten vorhanden. Home Office immer noch ein Kampf - einmal die Woche ist schlicht zu wenig. Arbeitszeiten meist okay, aber „Spätdienst” muss einfach nicht sein.
Keinerlei Aufstiegschancen für Assistenz, jedoch jede Menge Weiterbildungsmöglichkeiten (Soft Skills und zu nutzenden Programme)
Ist okay. Könnte aber immer besser sein.
Großes Engagement im Bereich Corporate Responsibility und bei Umweltthemen. Büro hat schon sehr lange ISO-Zertifizierung.
Kommt auf den Vorgesetzten, die Person gegenüber und die Situation an.
Keine Möglichkeit für konzentriertes Arbeiten, da zu viele Personen in einem Zimmer.
Kommt auf den Vorgesetzten, die Person gegenüber und die Situation an. Klappt bei manchen überaus gut, bei anderen hat man unendlich Wartezeiten, bis man mit seiner Arbeit weitermachen kann.
Leider zu viele Druckaufgaben, die die wirklich interessanten Aufgaben überschatten.
Es werden viele Benefits angeboten und die Vorgesetzten haben ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter.
Mehr Mitarbeiter einstellen, sodass der Workload etwas minimiert werden kann.
Am Standort München herrscht eine sehr angenehmen und familäre Arbeitsatmostphäre.
Durch den sehr hohen Workload baut man sehr leicht Überstunden auf. Allerdings hat man auch die Möglichkeit aus dem Homeoffice zu arbeiten und es sich etwas flexible einzurichten.
Es werden vielen Möglichkeiten zur Weiterbildung angeboten.
Der Umgang im Kollegium ist sehr respektvoll und angenehm. Der Workload ist zwar sehr hoch, dennoch kann man immer Unterstützung einholen.
Ich bin mit meiner Vorgesetzten sehr zufrieden, da sie mich immer
unterstützt, fördert und eigenverantwortlich arbeiten lässt.
Ich gehe sehr gerne ins Büro, da die Räumlichkeiten sehr schön sind. Zudem gibt es am Standort München eine sehr leckere Kantine. Allerdings ist die Arbeit innerhalb der 40 Std. nicht zu schaffen, daher muss man leider die Extrameile gehen.
Da gab es sicherlich mal einige Punkte, unter andere die theoretische Jobsicherheit (wenn nicht gerade jemand anderes intrigant an dem Stuhl sägt). Leider haben die vielen negativen Punkte der letzten Jahre so viel überschattet, dass von dem Positiven nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Wie drastisch sich alles in den letzten fünf bis sieben Jahren zum Schlechteren hin entwickelt hat, besonders für die BT, und es einfach keinen interessiert. Dass das Management sich zwar sporadisch "volksnahe" gibt, aber in Wirklichkeit im Elfenbeinturm sitzt, völlig realitätsfern ist und für das "gemeine Volk" eigentlich gar nicht zur Verfügung steht (aber wir sind ja "One Team"...)
Dass es so viele Abfragen in Form von "Engagement Surveys" gab, in denen man dem Management mitgeteilt hat, was nicht gut läuft und was dringend geändert werden müsste, das Management sich aber taub und blind stellt und behauptet, dass doch alles in Ordnung ist.
"Diversity, Equity, Inclusion" tatsächlich einmal leben und es nicht über all "hinpinseln", weil es halt hipp ist und man es machen muss.
Echte Wertschätzung ausdrücken und nicht ständige dieselben hohlen Phrasen dreschen, die nach dem 100. Mal gar nicht mehr ernstgenommen werden können.
Bedürfnisse der Nicht-Juristen ernst nehmen und wirklich einmal aktiv werden, statt ständig anzukündigen, dass vielleicht, ggf., eventuell, möglicherweise in 1-24 Monaten etwas passieren könnte.
Sich ernsthaft Gedanken darüber machen, warum so viele aus dem BT kündigen. Dabei handelt es ich nicht nur um die Gen Z, sondern auch um langjährige, gut ausgebildete und loyale Fachkräfte.
War in den letzten Jahren sehr von Neid, Missgunst, Intransparenz, "Zwei- bis Drei-Klassen-Gesellschaft", gegenseitigem Ausspielen (auch durch die direkte Führungskraft), Manipulation, Vitamin B, etc. geprägt.
Mehr Schein als Sein; Wasser predigen, Wein saufen
Feste Arbeitszeiten zwischen 9 und 18 Uhr, in Stein gemeißelt, und wehe man geht mal fünf Minuten eher, weil man vielleicht mal einen privaten Termin hat.
Für Juristen & Co. ja, für den Rest nein. Es bleibt einem nur das Gehen am Ende übrig.
Sehr unterirdisch für das, was letztendlich verlangt wird. Zwar wird immer gesagt, dass man sich mit anderen Marktbegleitern vergleicht, aber das gilt nur für die Gehälter der Juristen, der (lästige) Rest ist ja uninteressant. Wenn man mehr bzw. ein höheres Gehalt haben möchte, dann wird einem geraten, sich woanders zu bewerben und nach zwei Jahren wieder zu kommen, dann hätte man bessere Chancen einen größeren Gehaltssprung zu machen.
Es gibt zumindest irgendwelche Arbeitsgruppen, die sich regelmäßig treffen. Wäre Umwelt/Sozialbewusst sein vorhanden, dann gebe es mehr als eine Homeoffice Tag in der Woche und flexiblere Arbeitszeiten, damit eben nicht alles zur gleichen Zeit unterwegs sind und im Stadtverkehr bei Stopp and Go munter Abgase in die Luft blasen.
Innerhalb der Business Teams kann das schon ganz gut sein, es kommt einfach darauf an, in welchem Bereich. Zwischen Juristen und BT gibt es das nur sehr selten, weil dort eine "Zwei- bis Drei-Klassen-Gesellschaft" herrscht.
Ich habe viele Ältere erlebt, die nur noch Dienst nach Vorschrift machen und sich nicht im geringsten mit Neuem beschäftigen wollen. Da diese damit problemlos durchkommen und teilweise so hohe Gehälter haben, dass es einem schlecht wird, gehe ich davon aus, dass Linklaters einen "guten" Umgang mit älteren Kollegen hat.
Kommt immer darauf an: Es gibt faire Vorgesetzte, die sich sehr bemühen (auch unter den Partnern), es gibt aber bei den BT eine große Anzahl an Vorgesetzten, die nicht aufgrund ihres Könnens und Wissens oder Ausbildung an diese Position gekommen sind, sondern eben halt nur gut im Reden (Phrasen dreschen) sind und besonders dem oberen Management nachplappern, was aber dann schon qualifizierend genug zu sein scheint.
Bist du kein Jurist/Steuerberater, bist du in der Regel nichts wert und wirst weder gefragt, noch berücksichtigt.
Transparenz ist hier ein Fremdwort. Je weiter nach unten es in der Hierarchie geht, desto weniger kommt unten an. Das mag aber auch daran liegen, dass die meisten unterhalb der Juristen und Managern als "doof" betrachtet werden, besonders die Assistenzen.
Unter den Juristen ja. Dort werden Frau ja auch explizit in alle Himmelsrichtungen gefördert. Das kann man in den BT aber nicht erwarten.
Gibt es theoretisch, aber man kann nicht erwarten, dass man dafür entlohnt/belohnt wird. Linklaters nimmt immer sehr sehr gerne, aber gibt noch nicht einmal Wertschätzung zurück. Meistens muss man sich diese Aufgaben selbst suchen und dann sehr vorsichtig sein, dass sie kurz vor Ende nicht doch noch weggenommen und als Leistung eines anderen verkauft werden.
Die Benefits sind gut, bekommt man aber mittlerweile fast überall!
Ganz klar die Gehälter! Auch die Aussagen der VorgesetztenInnen, wie zB. „Geht doch dahin, wo das Gras grüner ist“ oder „auch wir wollen mehr verdienen, aber das geht auch nicht“! Sehr unprofessionell und demotivierend und respektlos!
Endlich die Gehälter anpassen und zwar für alle! Es ist ein Schlag ins Gesicht, wenn ein Berufszweig immer eine massive Gehaltsanpassung bekommt und die anderen nicht!
Wird von Tag zu Tag immer schlechter! Immer mehr Arbeit (da immer mehr Kündigungen deutschlandweit), aber nicht mehr Gehalt!
Noch gut!
Ist im Business-Services- Teams / Assistenzbereich gut!
Die Leistungen werden hier nicht anerkannt! Egal wieviel und wie gut man arbeitet, man bekommt noch mehr Gehalt! Wenn man Glück hat, eventuell noch ein Danke! Wer wenig arbeitet, bekommt am Meisten!
Das Gehalt ist hier sehr weit unten! sehr viele Mitbewerber zahlen viel mehr! Diese Gehälter sind sehr alt und nicht zeitgemäß!
Steht zwar überall darauf, aber man muss nicht einmal genau hinschauen, dass dies Marketing ist! Eine riesengroße Tiefgarage mit sehr vielen hochmotorisierten Autos, keine Mülltrennung wird gelebt. Man muss nur die Mülleimer anschauen.: im Plastikmüll findet man Restmüll - trotz Kennzeichnung. Wenn man dies anspricht, bekommt man eine flapsige Antwort oder auch gar keine!
Ist gut!
Das Gehalt ist bei den Mitbewerbern als BerufseinsteigerIn viel höher.
Der Partner/ Die Partnerin / Vorgesetzte hat nicht immer die richtigen Worte im richtigen Moment, was zu einer zusätzlichen Demotivation beitragen kann
Schönes Büro, gut mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen
Es wird viel versprochen, aber leider nichts getan!
Hier absolut nicht! Hier gibt es zwei Welten! BerufsträgerInnen und der Rest! Bei vielen langjährigen MitarbeiterInnen auch Fee-Earner und Fee-Burner bekannt
Dass man sehr viele nette KollegenInnen
um sich hat.
Dass man zwar Kritik ausüben kann, diese aber meist versandet.
Wenn man sich schon die Mühe macht, Kritik von den Mitarbeitern einzusammeln, wäre es vielleicht auch sinnvoll, diese Kritikpunkte anzugehen und daran zu wachsen.
Führungskräfte als solche auch wirklich ausbilden und nicht nur Pöstchen verteilen an Leute, die keine Menschenkenntnis haben und nur leeres Geschwafel von sich geben.
Unter den Kollegen gut, leider aber immer noch eine typische 2 Klassen Gesellschaft (Juristen / Business Service).
Wenn man einen netten Vorgesetzten hat ist es super, ansonsten teilweise mittelalterlich…
Mehr Schein als Sein. Nach außen wird sich sehr viel Mühe gegeben, in einem guten Licht zu erscheinen, intern rumpelt es teilweise gewaltig.
Für Juristen super. Auch als Sprungbrett in andere Kanzleien toll. Für Business Services und Sekretariat wird Weiterbildung angeboten aber Karriereschritte kann man so gut wie gar nicht machen.
Potenzial im Business Service Bereich wird konsequent ignoriert.
Innerhalb der Teams meistens super.
Leider schlecht. Teilweise werden diese ein Leben lang verheizt und dann als Dankeschön ein paar Jahre vor der Rente aufs Abstellgleis „geparkt“ bis diese von alleine gehen an an BoreOut eingehen.
Viele sind nett und sozial, einige allerdings verhalten sich wie römische Imperatoren. Führen muss man LERNEN, das lernt man NICHT im Jurastudium und NEIN, nur weil man finanziell privilegiert ist oder bereits so geboren wurde ist man nicht von Natur aus eine gute Führungskraft. Manieren kann man leider nicht mit der goldenen Kreditkarte kaufen :-( Selbst ein „guten Morgen“ ist für den ein oder anderen scheinbar zu viel verlangt.
Schöne moderne Büros in guter Lage.
Sehr viel Luft nach oben.
Die richtige Richtung ist eingeschlagen. Die Frauenquote steigt.
Die Zusammenarbeit mit Anwälten, Sekretärinnen und anderen Teams macht Spaß. Der Großteil der Mitarbeiter ist sehr nett.
Gute Auswahl an frischen Obst in der Küche.
Veraltete Regelungen und Unflexibilität. Fragwürdiges Vorgesetztenverhalten.
Schlechte Bezahlung.
Das Unternehmen sollte Abstand von seiner antiquierten 1-Tag-pro-Woche-Home Office-Regelung nehmen und mobiles Arbeiten verstärkt ermöglichen.
Mehr Entwicklungs-/Fortbildungsmöglichkeiten für Business Teams schaffen.
Gehalt der Business Teams aufbessern (oder wenigstens etwas an die Inflation anpassen).
Weniger bürokratische Prozesse - unglaublich viel läuft über London, so dass andere Länder/Standorte überhaupt keinen Freiraum in der Gestaltung ihrer Prozesse haben.
War insgesamt okay. Weder besonders gut noch schlecht.
Mehr Schein als Sein. Das Unternehmen legt sehr viel Wert auf Diversity/Inclusion sowie ein hohes Umweltbewusstsein und sieht sich selbst als eine Topkanzlei, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen. Abgesehen vom hohen Umweltbewusstsein merkt man davon allerdings relativ wenig im Alltag.
Man sollte kein Leben neben der Arbeit haben. Man hört Sprüche/Sticheleien, wenn man um 17:00 Feierabend machen möchte. Home Office ist quasi ein Fremdwort.
Auf der Anwaltsseite gibt es klare Stukturen und gute Aufstiegsmöglichkeiten.
In den Businessteams ist es quasi unmöglich aufzusteigen, da es schlichtweg keine entsprechenden Positionen gibt.
Recht gute Benefits aber (in den Business Teams) sehr schlechte Bezahlung.
Das Unternehmen schreibt sich Umwelt- und Sozialbewusstsein ganz groß auf die Flagge und strebt hierbei stetig Verbesserungen an. Dennoch entsteht beispielsweise im Rahmen der unternehmensinternen Events teilweise unglaublich viel unnötiger Plastikmüll.
Sehr nette und hilfsbereite Kollegen.
Der Großteil der Kollegen ist relativ jung. Es gibt auch einige Kollegen, die schon sehr viele Jahre im Unternehmen sind. Diese werden allerdings nicht besonders geschätzt/gefördert.
Entscheidungen kommen von oben. Kritik/Feedback ist sehr unsachlich und emotional.
Arbeitslaptop, höhenverstellbare Schreibtische, moderne Büros und gute Büroausstattung. Alles super - bis auf die extrem kleinen Fenster in den Büros.
Es gibt regelmäßige Calls/Meetings in denen aktuelle Entwicklungen/Probleme besprochen werden.
Das Unternehmen legt großen Wert darauf seine Quoten zu erfüllen.
Es gibt einige verschiedene Aufgaben. Diese folgen i.d.R. allerdings einem festen Prozess, daher gibt es keinen Freiraum "wie" die Aufgaben erledigt werden können.
Sehr gute Partner, die ihre Mitarbeiter gut führen und unterstützen
In den Business Teams herrscht leider sehr viel Lästereien, eigentlicher Fokus auf die Arbeit fehlt somit. Nach meinen Beobachtungen suchen Manager/innen immer nach Fehlern bei ihren Teammitgliedern, anstatt sie zu bestärken und zu fördern und zwar auf kollegiale Weise. Gefühlt ist keine/r gut genug.
Bessere Führungsqualitäten in den Business Teams. Leider bekommen die Partnerinnen und Partner die schlechte Führungsqualität in den Teams nicht mit. Ich bin mir sicher, dass die Partnerinnen und Partner hier eingreifen und handeln würden.
Das Image stimmt leider nicht mit der Realität überein. Handlungsbedarf bei den Führungspositionen (schlechte Führungsqualität).
Es wird viel angeboten, was reizend ist aber bei der Umsetzung hakt es. Home-Office wird nicht gerne gesehen. Unterstützung/Hilfe wird erst angeboten, wenn es schon zu spät ist.
Keine Karriereperspektive trotz vieler Weiterbildungsangebote
Schlechte Bezahlung in den Business Teams
Sehr gut bei der Umsetzung und Verwirklichung
Angenehmes, kollegiales Arbeiten miteinander, Teams arbeiten gut miteinander
Eingestellt werden eher jüngere Mitarbeiter, die für weniger Gehalt eingestellt werden. Es gibt wenige ältere Mitarbeiter. Thema Ageism scheint hier nicht verfolgt zu werden.
Insbesondere in den Business Team Führungsposition herrscht eine sehr schlechte Leitung/Führung. Manager/innen reden oft schlecht über ihre eigenen Mitarbeiter, ein sehr hohes Klatsch Tratsch Niveau und dadurch ein „Anschwärzungsverhalten“, da nicht mit dem Kollegen, sondern über den Kollegen gesprochen wird. Leider eine sehr schlechte Führungsqualität.
Die Zuarbeit direkt zum Partner wiederum ist sehr gut und macht Spass.
Insbesondere in der Corona Zeit, wurde darauf geachtet und vor allem viel Wert darauf gelegt, dass das Arbeitsumfeld sicher ist. Geräumige Büros, gutes IT Equipment auf neuestem Stand
keine klare Kommunikation insbesondere über den tatsächlichen Aufgabenbereich ist nicht gegeben
Zweiklassengesellschaft. Für die Business Teams wird nicht genügend unternommen, um sie zu halten (schlechte Bezahlung im Vergleich zum Markt)
- geräumige Büros
- tolle Location
- hervorragende Reputation
- als Werkstudent keine Überstunden
s.o.
- Moderne und lockere Kultur einführen, weg von der unnötigen Ernsthaftigkeit und den grimmigen Gesicherten
- mehr für Förderung unterrepräsentierter Gruppen (Migranten, Erstakademiker, Frauen mit Kindern) unternehmen
- Gefälle zwischen Partnern und anderen Mitarbeitern abschaffen sowie zwischen Anwälten und Business Teams
Als Werkstudent im Business Team, auch wenn man am Ende des Jurastudiums steht, ist man im Unternehmen praktisch nicht sichtbar. Man wird nicht mal gegrüßt oder in der Küche bemerkt.
Es war ok, also habe kein Mobbing o.ä. mitbekommen, aber als Teil des Unternehmens habe ich mich auch nach 1 Jahr nicht gefüllt.
Alle Mitarbeiter waren immer angespannt und viel zu formell, steif und kalt als würde man gleich den Bundeskanzler empfangen. Menschlichkeit, Humor und Wärme sucht man da vergebens. Viele grimmige und viel zu ernste Gesichter.
Für einen Werkstudenten war es gut. Ich hatte meine Vertragsstunden und habe auch nur diese Zeit gearbeitet, es sei denn ich blieb freiwillig da, um noch paar Euro dazuzuverdienen. Ob man das gut oder schlecht fand, weiß ich nicht, aber Überstunden durfte man immer aufschreiben und Woche darauf dann früher gehen oder ausbezahlt bekommen.
Während meiner Prüfungsphasen durfte ich meine Arbeitszeit zum lernen nutzen, wenn es nichts zutun gab.
- freier Zugang zu Coding-Plattform, um etwas programmieren zu lernen
- sonst nur Routineaufgaben, keine Möglichkeit der Teilnahme an Weiterbildungen o.ä. für Werkstudenten
- nach über 1 Jahr Arbeit als Werkstudent wurde ich als juristischer Praktikant abgelehnt, das finde ich sehr schade; da hätte ich mir etwas mehr Wertschätzung gewünscht
Obwohl es all in all für einen Werkstudentenjob ganz ok war, lag der Lohn unter dem studentischen Tarifvertrag und daher nur knapp über dem Mindestlohn. Dafür, dass Volljuristen da aber sechsstellig verdienen, hätte man den Studenten auch etwas mehr bezahlen können.
Meine Arbeit war vollkommen digital und es wurde einiges unternommen, um weitere Prozesse papierlos zu gestalten.
Wie es unter den Anwälten aussieht, weiß ich nicht, aber ich als Werkstudent habe in über 1 Jahr niemanden bis auf meinen direkten Vorgesetzen kennengelernt. Auf dem Flur und in der Küche wurde ich ignoriert.
Habe ein Mal jemanden aus Versehen mit "Du" in einer Mail angeschrieben, die Aufregung war groß als hätte ich denjenigen absichtlich beleidigt.
Zu Events wurde ich nicht eingeladen.
Es gab wöchentlich ein Partnerdinner mit edlem Essen, da durfte man als Student die "Reste" essen. So etwas hätte man auch für alle anderen Mitarbeiter einführen können.
Mein Vorgesetzer war ok. Er war höflich und gab konkrete Aufgaben. Hätte vielleicht noch etwas interessierter oder offener sein können, aber es gibt definitiv schlimmeres.
Waren ok. Die technische Ausstattung war sicherlich verbesserungswürdig. Es gab eine Küche mit Kaffee und Tee. Büros selber sind schön und es gab eine Klimaanlage, was bei Dresscode im Sommer lebensrettend ist.
Die konkreten Aufgaben durch den direkten Vorgesetzten wurden klar kommuniziert. Darüber hinaus keine Kommunikation mit anderen Mitarbeitern.
In meiner konkreten Rolle war das Geschlecht egal, aber wie in vielen Großkanzlei waren die Partner weiß und männlich mit wenigen Ausnahmen. Je tiefer es in der Hierarchie ging, desto mehr Frauen waren es. Das finde ich sehr schade.
Anfangs wurden Entwicklungsmöglichkeiten bzgl der Aufgaben zugesichert. Letztendlich hat man immer die gleichen Routineaufgaben gemacht. Auf eigene Interessen wurde dann nicht geachtet. Für einen Werkstudenten weniger schlimm, aber man hätte es definitiv klarer kommunizieren können.
Die Aufgaben empfand ich zum großen Teil auch als etwas überflüssig; man hatte keinen Impact und so wirklich habe ich meine Rolle bis zum Schluss nicht verstanden.
Als nicht-juristischer Mitarbeiter gilt man als Mitarbeiter zweiter Klasse und wird teils herablassend behandelt (Ansprachen wie "Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Business Teams Mitarbeiter" sind normal). Bei den Business Teams untereinander ist die Arbeitsatmosphäre aber familiär mit allen Vor- und Nachteilen. Leider ist noch viel Sexismus auf der Tagesordnung.
Hohe Arbeitsbelastung. Es wird nicht explizit kommuniziert, aber erwartet, dass man auch mal abends, an Wochenenden oder im Urlaub erreichbar ist. Arbeitszeit kann aber dank Agile Working halbwegs flexibel gestaltet werden. Überstunden sind kaum vermeidbar und man bekommt selten Gelegenheit, diese durch Freizeit auszugleichen.
Es werden regelmäßig gemeinnützige Projekte unterstützt und es wird auf Umweltschutz geachtet.
Viele interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten, aber je nach Standort und Team kaum realistische Aufstiegschancen.
Die Business Teams halten zusammen.
Jeder unerfahrene Neueinsteiger bekommt tendenziell genauso viel oder mehr Gehalt als langjährige Kollegen und Kolleginnen.
Es herrscht eine gute Feedback-Kultur, man kann Probleme offen und direkt ansprechen. Ob damit aber Verbesserungen angestoßen werden, ist eine andere Frage. Meist passiert nach Gesprächen nichts.
Technik ist mittelmäßig.
Wenn man nicht am Anfang schon richtig verhandelt, hat man schon verloren. Ohne Beförderungen keine nennenswerten Gehaltssteigerungen möglich. ÖPNV-Tickets werden bis 150€ von der Sozietät übernommen.
Man hat neben dem Tagesgeschäft immer die Möglichkeit, sich in Projekte und Arbeitsgruppen einzubringen.
Ich habe mich oft herablassend behandelt gefühlt. Studenten und Praktikanten werden sozial und fachlich aus dem Team ausgeschlossen.
Wenn ich etwas falsch gemacht habe, habe erst davon gehört, als im Teamcall über mich gelacht wurde.
Durch das enorme Mikromanagement wurde man sehr stark unter Druck gesetzt. Es war unangenehm Gespräche mit Kollegen zu führen, weil bekannt war, dass hinterrücks über die Studenten und Praktikanten gelästert wird.
Studenten und Praktikanten wurden mehrmals losgeschickt um das Essen für die Mittagspause der Kollegen abzuholen.
Ich konnte immer pünktlich gehen und meine Arbeitstage gut und flexibel einplanen.
Die Kollegen haben sich oft untereinder beraten, wie sie Fehler vor der Vorgesetzten verbergen können.
Es gab keine.
IT-Equipment vor Ort ist modern und das Frankfurter Büro sehr schön.
Open-Space Büros, in denen Telefonate störend hörbar sind.
Privater Laptop sollte für die Arbeit zuhause genutzt werden.
Oftmals fehlen wichtige Informationen, sodass man in unangenehme Situationen gebracht wird und Arbeitsfehler entstehen.
Wenn man Rückfragen zu den erteilten Aufgaben gestellt hat, wurde das Gefühl vermittelt, dass diese nicht erwünscht sind und sie blieben folglich ungeklärt, was die Arbeitserledigung verlangsamte.
Die Aufgaben an sich haben mir Spaß gemacht.
So verdient kununu Geld.