Unmodern, unwirtschaftlich, unflexibel ein Unternehmen das sich selbst zerstört
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mittlerweile sehr wenig weil es nur noch chaotisch zu geht und nur noch ein Machtspiel ist. Das Unternehmen zerstört sich gerade von innen heraus.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu viel um es hier nochmal alles aufzuzählen, dennoch der Versuch:
-Kommunikation
-Führungsverhalten
-Informationsfluss
-Innovation
-Fürsorge
-Verschleppung von Kurzarbeit
-Schulungen und Qualifikation
-Planung und Organisation des Personals
-Bezahlung
-etc.
Verbesserungsvorschläge
Gerade die Führungskräfte sollten besser zuhören, klarere Ansagen machen und auch mal Verantwortung übernehmen. Die einzelnen Abteilungen sollten mehr zusammenarbeiten und nicht konkurrieren. Das Unternehmen hat eigentlich großes Potenzial wird aber durch die Führungskräfte, den Geschäftsführer und vor allem dem Vorstand gebremst. Schlechte Entscheidungen kosten viel Geld. Die Mitarbeiter nur noch ausgebeutet. Die Mitarbeiter wird kein Vertrauen entgegengebracht.
Arbeitsatmosphäre
Viele der Kollegen sind sehr nett und das Arbeiten ist, auch bei tristen Aufgaben, locker.
Die Vorgesetzten sind hingegen stark launisch, haben sie eine persönliche Meinung zu dir, wird man diese zu spüren bekommen. Allgemein ist der Führungsstil als schwach zu bewerten.
Image
Das Image wird von außen vielleicht als gut angesehen. Von innen sagen viele sie würden lieber gehen aber haben Angst davor ob es woanders nicht genauso ist. Laut aussprechen trauen sich die meisten dies aber selten. Wenn sogar die Betreibsratswahl von einigen als manipuliert angesehen wird weil fast nur Leiter drin sind, spricht das für sich.
Work-Life-Balance
2 bis 3 Schichtsystem muss nicht jedermanns Sache sein. Meist ist in der Saison viel zu tun, sodass erwartet wird dass man seine Minusstunden ausgleicht und auch mal 9-10 Stunden macht. Die Minusstunden werden außerhalb der Saison angeordnet. Es passiert häufiger, das man außerhalb der Saison 20 Minusstunden macht und diese dann irgendwo wieder reinholen soll. Es gibt auch Tage wo viele Kollegen nicht die 8 Stunden vollbekommen können.
Karriere/Weiterbildung
Ist nicht existent. Karriere kann hier nicht machen. Es kann als Berufseinstieg und als Sprungbrett genutzt werden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt kommt pünktlich ist aber durchaus gering was normal ist für die Region. Erhöhungen sind so gering dass die Inflation höher ist. Mehr kann sich das Unternehmen momentan aber auch nicht leisten. Man könnte die Preise als gemeinnützig für die Landwirte bezeichnen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird großteils drauf geachtet, aber wenn man sich anschaut wie viel Papier verschwendet wird, gibt es dafür Abzüge
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist durchaus recht stark, deswegen bleiben auch einige Kollegen auch wenn ihnen der Rest missfällt. In manchen Abteilungen brauch man ein dickeres Fell, weil auch mal über das Maß hinaus gescherzt wird. Streitigkeiten kommen vor, aber meist nur weil Zuviel Arbeit dann existiert und die Kollegen gestresst sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Dürfen vieles und auch fast alles, da diese das Unternehmen mit aufgebaut haben und einen unschätzbaren Wert durch ihr Knowhow haben. Jüngere bekommen den Schutz weniger und gehen dadurch eher. Auch weil es einfacher ist was besseres zu finden.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgestztenverhalten ist eins der größten, wenn nicht sogar das größte Problem. Personalplanung ist durchaus als mangelhaft zu bezeichnen. Diese ist starr und so unflexibel, dass einfach neue Leute eingestellt werden, bis Sparmaßnahmen ausgerufen werden. Ein Teil der Belegschaft wäre unnötig. Zudem lassen die Vorgesetzten einen spüren, dass jeder ersetzbar ist. Neulinge werden alleine in der spätschicht eingesetzt. Ab spätestens 17 Uhr also 5 Stunden vor Feierabend gibt es keinen Vorgesetzten mehr im Labor, den man bei Problemen fragen kann sondern muss es auf den nächsten Tag vertagen. Die Schulungen der Leiter ist mangelhaft und führt meist zu Unklarheiten oder Verwirrung da sich dafür wenig Zeit genommen wird. Man darf natürlich immer nachfragen, dadurch werden die Führungskräfte aber selber mit Arbeit überflutet sodass diese nicht zum führen kommen. Es ist also nicht 100% schuld der Führungskräfte aber diese erkennen dies auch nicht. Das sie hinterlistig einen auch ins Messer laufen lassen ist auch normal. Und das diese hinterm Rücken lästern, statt offen Probleme anzusprechen und zu verbessern.
Arbeitsbedingungen
Schwierig, Schulungen sind schwach, Einarbeitung ist lückenhaft, teilweise werden Aufgaben verlangt obwohl keine Qualifikation vorliegt. Das neue Labor ist schlecht konzipiert sodass mit vorbereiteten Proben in der Hand durch mehrere brandschutztüren gegangen werden muss. Manche Geräte sind mehr kaputt als ganz und manchmal hofft man dass es mal bei größeren Läufen mal keine Probleme gibt. Probenlisten auf Papier wo nach jeder Probe gesucht werden muss. Es wird versucht zu verbessern aber leider zu unkoordiniert.
Kommunikation
Die Kommunikation ist häufig schwach, gerade von der Führungsebene. Fehlende Informationen, unklare Anweisungen aus Hast oder sogar Falschinformationen sind Alltag. Am Ende ist aber diese fehlende Kommunikation immer die Schuld des Angestellten und nie der Führungskraft.
Gleichberechtigung
Es gibt Lieblinge und nicht so geliebte Angestellte. Somit kann man sich ausmalen wie es da mit Gleichberechtigung steht. Zwischen den Abteilungen gibt es keine. Manche dürfen sich über Regelungen hinwegsetzen wie Homeofficeregelung ohne Konsequenz und manche bekommen bei kleinsten Vergehen eine persönliche Ansprache manchmal auch vor versammelter Mannschaft
Interessante Aufgaben
Sind teilweise vorhanden aber auch nicht so das man diese zugeteilt bekommt. Man muss sich die Abwechslung selber schaffen.