2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Wertschätzung der Mitarbeitenden wurde aus meiner Sicht als eher gering wahrgenommen. Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Abteilungen, da vieles von der jeweiligen Führungskraft abhängig war.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Anerkennung und Wertschätzung im Unternehmen nicht durchgängig gelebt wurden und stark von den jeweiligen Vorgesetzten sowie den organisatorischen Rahmenbedingungen abhingen.
Das Büro in Teltow besteht lediglich aus wenigen Mitarbeitenden. Jeder arbeitet weitgehend eigenständig, sodass kaum Austausch stattfindet. Eine ausgeprägte Arbeitsatmosphäre oder ein echtes Teamgefühl entstehen dadurch nur eingeschränkt.
Damals (vor Corona) bestand zwar theoretisch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, in der Praxis lag die Entscheidung jedoch vollständig beim jeweiligen Vorgesetzten. Zudem war Homeoffice auf einen Tag pro Woche begrenzt. Das führte dazu, dass einige Mitarbeitende von dieser Möglichkeit profitieren konnten, während anderen diese Option nicht gewährt wurde. Dadurch entstand der Eindruck einer uneinheitlichen und nicht immer nachvollziehbaren Regelung.
Zum damaligen Zeitpunkt gab es nur sehr wenige zusätzliche Arbeitgeberleistungen. Neben kostenlosem Kaffee und gelegentlich Obst wurden keine weiteren Benefits angeboten. Leistungen wie Jobrad, Jobticket, Fitnessprogramme, betriebliche Altersvorsorge oder eine zusätzliche Krankenversicherung waren nicht vorhanden.
Gemeinsame Aktivitäten fanden kaum statt. Abgesehen von einer jährlichen Weihnachtsfeier, die in der Regel in einem Restaurant stattfand und mit einem begrenzten Budget von etwa 100 Euro pro Mitarbeitendem kalkuliert war, wurden keine weiteren Teamevents organisiert. Auch vonseiten der Mitarbeitenden gab es nur wenige Initiativen für gemeinsame Treffen außerhalb des Arbeitsalltags.
Als kleine Zusatzleistung wurde an einem festen Wochentag ein Mittagessen aus der Kantine für die Mitarbeitenden bestellt. Der Wert lag dabei bei etwa 8 Euro pro Person.
Diensthandys und Dienstwagen standen ausschließlich Führungskräften sowie Mitarbeitenden im Vertrieb zur Verfügung. Insgesamt war das Angebot an Zusatzleistungen im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen eher begrenzt.
Meiner Ansicht nach existiert eine echte Teamkultur kaum. Es gibt keinen Betriebsrat, und die gegenseitige Unterstützung unter den Mitarbeitenden ist nur begrenzt vorhanden. Jeder konzentriert sich in erster Linie auf seine eigenen Aufgaben und Interessen, sodass häufig der Eindruck entsteht, dass jeder für sich selbst kämpft.
Der Umgang unter den Mitarbeitenden war grundsätzlich in Ordnung. Kritisch habe ich jedoch den Umgang mit einigen älteren Kolleginnen und Kollegen kurz vor ihrem Renteneintritt wahrgenommen. In einzelnen Fällen wurde versucht, bestehende Arbeitsverträge zu ändern und den Beschäftigungsumfang zu reduzieren, beispielsweise von einer Vollzeitbeschäftigung (100 %) auf 80 %. Dies wurde von den Betroffenen als erheblicher Druck empfunden und führte zu Unzufriedenheit sowie Verunsicherung
Wie bereits beim Homeoffice hing vieles vom jeweiligen Vorgesetzten ab. Mitarbeitende mit fairen und aufgeschlossenen Führungskräften hatten deutlich bessere Arbeitsbedingungen, während andere aufgrund einer weniger guten Führung mit Herausforderungen zu kämpfen hatten. Dies führte zu einer unterschiedlichen Behandlung der Mitarbeitenden und dem Eindruck mangelnder Gleichbehandlung
Die Arbeitsbedingungen wurden von vielen Mitarbeitenden kritisch bewertet. So erhielten neue Mitarbeitende, die ihren Arbeitsvertrag während der Führung durch das kanadische Management abgeschlossen hatten, teilweise lediglich 26 Urlaubstage, was im Vergleich zum deutschen Arbeitsmarkt als eher gering empfunden wurde.
Auch Krankheitszeiten wurden häufig negativ wahrgenommen. Fehlzeiten aufgrund eigener Erkrankungen wurden kritisch hinterfragt. Dies führte bei einigen Mitarbeitenden zu dem Eindruck, dass Krankmeldungen nicht als selbstverständlicher Teil des Arbeitslebens akzeptiert wurden.
Darüber hinaus fielen Gehaltserhöhungen oftmals gering aus oder blieben teilweise ganz aus. In Kombination mit dem Umgang mit Fehlzeiten entstand bei einigen Beschäftigten das Gefühl, dass die Wertschätzung für ihre Leistung nicht ausreichend zum Ausdruck kam.
Die Kommunikation erfolgt überwiegend per E-Mail, da die direkten Vorgesetzten größtenteils in Kanada ansässig sind und von dort aus arbeiten. Wenn ein persönlicher oder direkter Austausch stattfindet, ist dieser von einer offenen und unkomplizierten nordamerikanischen Kommunikationskultur geprägt.
Die kanadische Offenheit, flexible Arbeitszeiten, etc.
Eine nahezu familiären Atmosphäre liegt im Büro, sodass es immer wieder schön ist ins Büro zu fahren.
Gleitzeit und Homeoffice bieten jedem Mitarbeiter seine Tageszeit individuell einzuteilen und somit sein eigenes Work-Life-Balance zu bestimmen.
Freundlich, locker und offene Kommunikation. Gemeinsam Essen gehen oder zum Bier treffen gehören ebenfalls dazu.
Messtechnik wird in jeder Branche bzw. Jeden Bereich eingesetzt so dass jede Aufgabe eine neue und spannende Herausforderung darstellt.