Von Vorn bis Hinten grauenvoll!
Gut am Arbeitgeber finde ich
gar nix
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So ziemlich alles. Es war schlimm dort zu arbeiten. Selbst die Postbotin durfte mich erpressen, dass wenn ich nicht nach Feierabend noch dableibe, um ein Paket anzunehmen, würde sie mich beim Chef anschwärzen. Ich wollte es dann mittels der Empfangsdame von Löffler klären, dass die Postbotin mich eben nicht zu erpressen hat, aber selbst die Empfangsdame fühlte sich wohl dazu ermächtigt, mir als Lagerleitung Überstunden anzuordnen, damit die Post nach Feierabend noch ein Paket zustellen kann. Wie bereits erwähnt, hatte ich als stellvert. Lagerleitung den Rand zu halten, um sogar noch unter der Putzfrau zu stehen, für die man inmitten eines überfüllten Lagers einen Weg freizuräumen muss, damit sie nicht aussenrum zu den Mülltonnen an der frischen Luft laufen muss!
Verbesserungsvorschläge
Der ist insolvent - was willste da noch verbessern? Selber schuld!
Arbeitsatmosphäre
Katastrophal! 60% der aufgebrachten Energie verschwendet man darauf im Weg stehende Dinge aus dem Weg zu räumen, weil es keinen Platz für das ganze Material gab.
Kommunikation
Schlecht! Wie ich angefangen habe erklärte der damalige Produktionsleiter, dass neue Mitarbeiter fertig gemacht werden, um zu beurteilen, ob die in den Betrieb passen. Manche Kollegen, und vor allem der Produktionsleiter selbst, haben diesen Freibrief dankend angenommen. Einmal hat es einer gewagt mit der Personalabteilung darüber zu reden bzw. hat angegeben gemobbt zu werden, was zu einer Rüge bei der nächsten Teambesprechung geführt hat. Irgendwann hat der Mitarbeiter dann von allein gekündigt.
Kollegenzusammenhalt
Auch schlecht! Beispielsweise bin ich einmal beim Verladen von 2 Stühlen mittels Sackkarren gestürzt, was drei Kollegen hätten verhindern können, doch die haben nur gelacht und zugesehen, wie ich mit samt 2 teuren Stühlen der Länge nach hingeflogen bin. Zeitarbeiter durften ohne Konsequenzen mich, der ich die stellver. Lagerleitung war, beleidigen und schwach von der Seite anreden, wo man eigentlichen denjenigen als Leiharbeiter abmelden sollte, aber nein, man braucht ja die Leute. Jeder 5er-Schüler kann Stühle einpacken, da braucht es jetzt nicht diesen Einen! Auch haben sich die Leiharbeiter dagegen gesträubt, Arbeitsanweisungen entgegenzunehmen. Quasi haben sie sich die Arbeit schon fast aussuchen dürfen, sprich haben sie sich dagegen gesträubt, mal eben das Einpacken der Stühle sein zu lassen, um der Lagerleitung zur Hand gehen zu können. Kurzum, ich habe mir eine dritte Hand wachsen lassen müssen, bevor ich einen Leiharbeiter dazu bewogen hätte, mir zur Hand zu gehen. Auf letzteres hat die Geschäftsleitung sogar noch mit Entsetzen reagiert, als sie von einem Leiharbeiter erfahren hatte, dass ich angeordnet habe, er solle die Palette wegräumen. Wie konnte ich es nur wagen?
Work-Life-Balance
Nachdem ich mir vom Einpacken der Stühle 2 Bandscheibenvorfälle zugezogen habe, hat die Firma endlich mal erkannt, dass man nicht einen einzelnen Mann den ganzen Tag damit beschäftigen kann einen Stuhl nach dem anderen einzupacken, sondern dass dies ein Zweimannjob ist.
Vorgesetztenverhalten
Der Produktionsleiter hat Unwahrheiten erzählt, um die Belegschaft gegen den Chef aufzubringen. Selbiger Produktionsleiter war immer vorne dran, wenn es darum ging, neue Mitarbeiter zu schikanieren.
Interessante Aufgaben
Wenn damit gemeint ist, als Lagerarbeiter im Dauerstress private Pakete der Bürodamen auch noch in deren private Autos zu laden, wie z.B. Katzenfutter, dann nicht.
Gleichberechtigung
Zeitarbeiter werden besser behandelt, als die festangestellte Lagerleitung. Die hatte im Grunde nichts zu sagen, sondern war quasi nur da, um den Kopf hinzualten, wenn etwas schief gegangen ist.
Arbeitsbedingungen
Katastrophe! Enger gings kaum noch. Das Lager platzte aus allen Nähten. Trotzdem musste privates vom Chef auch noch eingelagert werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
schlecht
Gehalt/Benefits
Schlecht. Das Geld für die Arbeit war eine Frechheit! Wie gesagt: 2 Bandscheibenvorfälle! Urlaubs- und Weihnachtsgeld war nach steuerlichen Abzügen eine reine Frechheit. Das hat gerade mal für eine Person für eine Nacht im Hotel gereicht.
Image
Wenn man sich die fast 100 Bewertungen hier durchliest anscheinend schlecht.
Karriere/Weiterbildung
Was für eine Karriere? Als Lagerleitung stand man ja anscheinend noch unter den Leiharbeitern! Die wollten mir Arbeitsanweisungen geben. Mir! Als Lagerleitung! Selbst wollten sie aber keine Arbeitsanweisungen annehmen. Da hieß es dann: Du kannst mir den Schuh aufblasen!