Nicht zu empfehlen - Wenn man entspannt Arbeiten möchte
Gut am Arbeitgeber finde ich
So denn man noch nicht seine Kündigung abgegeben hat, sind die Vorgesetzten mit einem offenen Ohr so schnell wie es geht da.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sicherheit ist nicht mehr an erster Stelle. So lange der Mitarbeiter alles wegfährt wird er im Unternehmen gehalten. Zu viele Euroscheine in den Augen bei den Chefs.
Verbesserungsvorschläge
Weniger an das Geld denken, mehr an die Mitarbeiter. Ehemalige Mitarbeiter Werstschätzen, dass diese am Erfolg des Unternehmens auch mitgewirkt haben.
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen herrscht meist eine freundschaftliche Atmosphäre. Die Chefs sind meist auch gut drauf, wenn man einfach gehorcht und Geld einbringt.
Image
Mittlerweile ist da Image mehr wie kaputt, auch wenn dies die Geschäftsführung nicht wahrnehmen mag. Die Vorgesetzten sind weiter der Meinung, die Firma Lok-Partner ist die beste die es gibt. Aber das war mal.
Work-Life-Balance
Am liebsten sollte man non-stop Arbeiten. Urlaub kann man zwar relativ kurzfristig nehmen, jedoch ist die Anzahl der Tage im Gegensatz zu anderen AG um bis zu 15 Tage geringer.
Karriere/Weiterbildung
Durch die ständigen wechselnden Kollegen und vielen Kündigungen kann man immer mal kurzfristig höhere Aufgaben übernehmen.
Kollegenzusammenhalt
Das Kollegium ist bis auf einige Ausnahmen eine kleine Familie. Aber auch das hat die letzten Jahre nachgelassen.
Vorgesetztenverhalten
So lange man Geld einbringt und nach deren Musik tanzt wird man in Ruhe gelassen und kann sein Ding durchziehen.
Arbeitsbedingungen
Man muss schon seine 200h im Monat bringen, um mit einem akzeptablem Lohn nach Hause geht. Viele Auswärtsübernachtungen. Teilweise muss man auch das Hotel selber bezahlen und dann über Reisekosten sich den Betrag zurück erstatten lassen.
Kommunikation
Keine 24h-Dispo. Nachts ist man zum Großteil auf sich allein gelassen bei größeren Problemen. Hat man gekündigt oder die Vorgsetzten haben Wind davon bekommen, ist man sowieso nur Luft. Die einzige Hilfe ist dann das Kollegium.
Gehalt/Benefits
Vertrag der Interessentengemeinschaft Zeitarbeit. Für eine Firma im Bahnbereich, welche Lokführer stellt, eine riesen Frechheit. Wie schon mehrmals erwähnt, hier möchten sich die Chefs die Taschen schön voll machen, der Mitarbeiter ist an zweiter Stelle.
Gleichberechtigung
Hat man was gegen die Firma oder ist ein ehemaliger Arbeitnehmer, ist man nur noch Luft, als wenn man dort nie gearbeitet hat. Sonst werden auch einige Kollegen für bestimmte Leistungen vorgezogen.
Interessante Aufgaben
Abwechslung Personen- und Güterverkehr. Loküberführungen und Sonderzüge waren immer interessant, meist erfolgt dies jedoch kurzfristig im eigentlichen Frei.