Wer was auf sich hält, sollte woanders arbeiten!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich für meinen Teil kann mich nicht über mein (Einstiegs)Gehalt beschweren. Dennoch ist die gelebte Strategie, dass es dann einfach 5-10 Jahre keine Lohnerhöhung gibt. Gründe hierfür werden sich in den nicht vorbereiteten Mitarbeitergesprächen (die man wochenlang erfragen muss!) spontan aus dem Ärmel geschüttelt.
An den meisten Tagen hat man große Freiheit bei der Arbeit, durch die Distanz des Vorgesetzten. Ob das gut ist, muss man dann für sich selbst entscheiden. Denn so läuft es auch, wenn man Rückfragen oder wichtige Anliegen hat.
Die Gleitzeit und das Arbeitszeitmodell im Allgemeinen fand ich immer gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Man wird nicht wertgeschätzt
- ständig wird von oben getadelt
- Alles!! läuft nach Nasenfaktor
- die allgemeine Zufriedenheit ist so gering, dass sich alle den ganzen Tag lang beschweren. Macht jemand den Mund auf? Nein!
- WENN jemand den Mund aufmacht, stechen sich die Kollegen gegenseitig mit dem Messer in den Rücken und es endet in ungemütlichen Gesprächen mit Vorgesetzten o.Ä.
- Man wünscht sich ständig neue Projekte. Nachdem diese angestoßen wurden, gibt es schlussendlich keine Rückmeldung mehr vom Vorgesetzten, sodass alles im Sande verläuft
- Weiterbildungen sind nicht gewünscht
- Mitarbeiter werden klein gehalten, wer Mitdenkt wird erst recht klein gehalten. Hier soll sich nichts verändern.
- Vorgesetztenverhalten nahezu willkürlich! Bis auf einzelne Kollegen, die absolut bevorzugt werden
- bei Rückfragen/ wichtigen Anliegen kommt keine Rückmeldung. Man muss tausendmal hinterher haken, um dann die Rückmeldung zu erhalten, dass man ungeduldig ist.
-etc., etc., etc.
Verbesserungsvorschläge
Wo soll ich da anfangen?
- Man sollte Führungskräfte in die Chefetage setzen, welche ein Interesse an den Mitarbeitern haben, die ihnen unterstellt sind.
- Man sollte die Personalleitung überdenken. Diese handelt eigentlich immer völlig emotional und wird immer persönlich.
- Wenn man Mitarbeiter halten möchte, sollte man auf sie eingehen und sie nicht behandeln wie Mist
- Ständig wird getadelt. Man schaut nicht über den Tellerrand, man ist nicht kreativ genug. Wird jedoch etwas gut gemacht, sieht es niemand. -> Anerkennung an die Mitarbeiter!
