Gute Work-Life Balance, ausbaufähige zukunftsorientierung und Diversität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Flexibilität in der Arbeitslage, der entspannte Modus der Mitarbeitenden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die wackelige Idealsetzung, unklare Kommunikation innerhalb der Abteilungen, fragwürdige Deadline-Setzung und Priorisierung von Qualität vs. Speed (Speed zu Lasten von Regularien bevorzugt) und eine diversitätsarme Firmenkultur.
Verbesserungsvorschläge
Engagiert mehr junge Leute in Chefetagen, sucht euch mehr Inklusionsbeauftragte und recherchiert über Diversity, Equity & Inclusion. Divers aufgestellte Unternehmen sind auch langfristig lukrativer.
Arbeitsatmosphäre
Die Leute sind an sich recht entspannt, niemand pusht oder hetzt aber es liegt auch ein bisschen Trägheit in der Luft manchmal - weil alles eher grau ist und dem Klischee von einem technischen Betrieb nahekommt.
Image
Das Image ist keine komplette Katastrophe, aber viele grundlegende Ideale und Codes of Conduct müssten nochmal zukunftsorientierter und nachhaltiger, inklusiver und weniger neoliberalistisch definiert werden, um Bestand zu haben.
Work-Life-Balance
Option auf Homeoffice ist gegeben und die flexible Anpassung der Aufgaben ist möglich und Eigenverantwortlichkeit wird hier groß geschrieben.
Karriere/Weiterbildung
Ab und zu gibt es Weiterbildungen, wo erwünscht.
Gehalt/Benefits
Verhältnismäßig anständige Bezahlung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Propagiert Nachhaltigkeit, aber handelt immer noch an klar erster Stelle Profit- und Wachstums-orientiert. Also wie die meisten Unternehmen, Diversität wo es gerade profitabel ist. Aber die Mitarbeitenden selbst sind meist entsprechend aufgeklärt & kritisch.
Kollegenzusammenhalt
Alle sind im Grunde kollegial miteinander, aber es gibt schon teilweise unnötige Tuscheleien oder Geheimniskrämerei, die überhaupt nicht sein muss. Ich kann mich da mit meiner Stelle meist raushalten, aber unnötig ist es trotzdem.
Umgang mit älteren Kollegen
Langdienende Kollegen werden geschätzt und bei Renteneintritt feierlich verabschiedet. Ältere Kolleg:innen kommen auch dazu und werden respektiert und gleichberechtigt behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Grundsätzlich setzt sich der Vorgesetzte für uns ein, aber leider werden Produktions-Entscheidungen überhaupt nicht hinterfragt und auch wenn das gesamte Team ein Problem damit hat, führt er nur den Auftrag seiner Vorgesetzten aus und scheint kein Problem damit zu haben fragwürdige Entscheidungen blind auszuführen, weil das im Ermessen seiner Vorgesetzten liegt.
Arbeitsbedingungen
Räume, Belüftung und Technik sind vollkommen in Ordnung. Manchmal sind wir zu viele im Raum und da bietet sich Ausweichen auf HomeOffice an.
Kommunikation
Die Kolleg:innen kommunizieren größtenteils nett und respektvoll, aber untereinander sind die Abteilungen sich viel zu uneinig und das spiegelt mangelnde Führung und Vision des Unternehmens wieder.
Gleichberechtigung
Für die meisten cisheteronormativen Menschen dürfte der Standard erreicht sein, aber manchmal gibt es gerade in der älteren Chef-Etage noch viel Misogynie, was furchtbar ist. In meiner Abteilung ist eher noch Queerness ein nicht so selbstverständlich erreichtes Thema. Also ich als queere Person kann schon tragen was ich will und werde auch toleriert, aber total wohlfühlen in meiner Haut tue ich mich da auch nicht.
Interessante Aufgaben
Es gibt schon viel Verschiedenes im Bereich zu machen, also es wird auch Wert darauf gelegt unterschiedliche Impulse zu bekommen, gerade wenn man das noch vokalisiert.