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Lufthansa 
InTouch
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Karriere möglich! Für ganze 200 € brutto mehr gibt’s mehr Druck, Kontrolle – und weiterhin kein Leben in Berlin.

2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was bei Lufthansa InTouch positiv hervorzuheben ist: Diversität wird gelebt. Unabhängig von Alter, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung – alle Kolleg*innen werden gleich behandelt. Das Arbeitsumfeld ist auf kollegialer Ebene oft unterstützend, man hilft sich gegenseitig, wenn es darauf ankommt.

Auch vom Recruiting und den oberen Führungsebenen ist spürbar, dass man bemüht ist, ein wertschätzendes Umfeld zu schaffen. Leider bleibt dieses Bemühen oft an der Schwelle zum operativen Tagesgeschäft stecken. Insbesondere im Umgang der Floor-Manager mit Mitarbeitenden dominieren Intrigen, Misstrauen und eine gewisse subtile „Zickigkeit“, die das Arbeitsklima empfindlich stören.

Die Tätigkeit selbst ist abwechslungsreich und interessant – besonders in Bereichen mit anspruchsvolleren Kundenkontakten. Leider startet man oft in einer Einstiegsrolle, die zwei Jahre lang kaum Entwicklung oder Abwechslung bietet. Das verlangt Durchhaltevermögen – vor allem, wenn man weiß, dass es im besten Fall mit rund 200 € brutto mehr honoriert wird.

Kurz gesagt: Vielversprechender Anfang, gute Grundidee – aber im Alltag scheitert es leider häufig an den falschen Stellen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Lufthansa InTouch hat im Ansatz vieles richtig gemacht: Ein wertschätzendes, diverses Umfeld, in dem Vielfalt gelebt wird und auch anspruchsvolle Tätigkeiten angeboten werden. Gerade das Bewerbungsteam und Teile der oberen Führungsebene vermitteln den Eindruck, wirklich ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen zu wollen.

Umso bedauerlicher ist, was dann auf dem „Floor“ passiert. Neue Mitarbeitende sind dort einem System ausgeliefert, in dem weniger Leistung als vielmehr Sympathie, persönliche Befindlichkeiten – und leider auch gelegentlich sozialer Neid – über Entwicklungsmöglichkeiten entscheiden. Konstruktives Engagement, Lernbereitschaft oder der Wille zur Verbesserung scheinen dabei manchmal eher hinderlich zu sein. Schulungen wurden teils von Personen übernommen, die eher gegen als mit einem gearbeitet haben.

Es entstand leider zu oft der Eindruck, dass Fehler nicht als Entwicklungspotenzial gesehen wurden, sondern als Gelegenheit zur Bloßstellung. Und auch die Kommunikation durch manche Floor-Manager ließ zu wünschen übrig – insbesondere dann, wenn „humorvolle“ Kommentare deutlich unter der Gürtellinie landeten.

Fazit: Ich wäre gern geblieben – die Aufgabe hatte Potenzial, die Vielfalt war wohltuend, die Grundidee gut. Doch wenn man morgens mit Bauchschmerzen zur Arbeit geht, sollte man über seine Prioritäten nachdenken.
Außerdem bin ich der Meinung, dass man von seinem Gehalt leben können sollte und dies ist hier ganz klar nicht möglich, wenn man mit über dreißig nachvollziehbarer Weise nicht in einer WG leben möchte

Verbesserungsvorschläge

Ein vertrauensvollerer Umgang mit den Mitarbeitenden wäre ein erster, wichtiger Schritt. Weniger Kontrolle, mehr Eigenverantwortung – das würde nicht nur das Arbeitsklima verbessern, sondern auch Motivation und Bindung stärken.

Dringend notwendig ist außerdem eine faire und angemessene Bezahlung, die den tatsächlichen Anforderungen und dem Arbeitsaufwand gerecht wird. Wertschätzung sollte sich nicht nur in Worten oder kleinen „Goodies“, sondern vor allem in der Vergütung und im täglichen Miteinander widerspiegeln.

Langfristig braucht es eine Unternehmenskultur, die Entwicklung fördert, echte Perspektiven bietet und Leistung nicht mit Druck, sondern mit Anerkennung beantwortet.

Arbeitsatmosphäre

Ich bin sehr ungern ins Büro gegangen

Image

Lebt vom Glamour des Mutterunternehmens

Work-Life-Balance

Nicht existent

Karriere/Weiterbildung

Kein finanzieller Anreiz vorhanden

Gehalt/Benefits

Mehr als frustrierend wenig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf dem Papier sicher

Kollegenzusammenhalt

Leiden verbindet

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn diese lange dabei sind ist es okay

Vorgesetztenverhalten

Nach oben hui nach unten pfui

Arbeitsbedingungen

Ergonomischer Arbeitsplatz

Kommunikation

Kommt auf die Person an, von sehr nett und verständnisvoll bis geringschätzig. Vor allem die betriebsratlich Tätigen scheinen eine Rangordnung festzulegen und spielen gerne Ihre „Position“ gegenüber neuen Mitarbeitenden aus. Wer nicht sofort Feuer und Flamme für deren teilweise „kämpferisches“ und auch manchmal befremdliche Auftreten ist, wird gemobbt

Gleichberechtigung

Ja, absolut

Interessante Aufgaben

Durchaus interessant und auch interessante Kunden

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank für Dein ausführliches Feedback.

Wir freuen uns sehr, dass Du die gelebte Diversität und das kollegiale Miteinander im Unternehmen positiv erwähnst. Vielfalt ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur, den wir beispielsweise durch regelmäßige Diversity-Austauschrunden aktiv fördern. Wir begrüßen Dein Lob für das Recruiting-Team und die oberen Führungsebenen. Das bestärkt uns, weiterhin an einem wertschätzenden und unterstützenden Arbeitsumfeld zu arbeiten.

Wir bedauern, dass Du den Umgang einzelner Teamleitungen und Einarbeitungsmitarbeitenden als unprofessionell und teils belastend empfunden hast. Wir möchten klar betonen, dass Mobbing und jegliches respektlose Verhalten bei uns keinen Platz haben.

Um unsere Führungskultur stetig weiterzuentwickeln, setzen wir bereits auf regelmäßige Führungskräfte-Workshops, insbesondere zu den Themen Feedback, Kommunikation und Fehlerkultur. Hier setzen wir weiter an, um konstruktives Verhalten auf allen Ebenen stärker zu verankern.

Die Einstiegsrolle im Kundenservice in unserem Unternehmen dient dazu, ein fundiertes Verständnis für unsere Kunden, Prozesse und Systeme zu entwickeln. Die Dauer der Einarbeitungszeit variiert individuell. In der Regel erfolgt eine Weiterentwicklung je nach Fähigkeiten und Interessen nach 1–2 Jahren. Unser Vergütungsmodell wird bereits im Bewerbungsprozess offen kommuniziert. Es basiert auf einem klar geregelten Tarifvertrag, der für alle Mitarbeitenden einsehbar ist und regelmäßig überprüft sowie angepasst wird.

Uns ist wichtig zu betonen, dass sowohl HR, der Betriebsrat und auch unsere Führungskräfte jederzeit für vertrauliche Gespräche zur Verfügung stehen. Wir ermutigen alle Mitarbeitenden, frühzeitig das Gespräch zu suchen, sodass wir gemeinsam Lösungen finden und Verbesserungen anstoßen.

Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute.

Viele Grüße
Dein Recruiting 💛

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.