6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Den Eisrabatt:)
Die Arbeitsbedingungen
Mehr wert auf die Gesundheit der Mitarbeiter legen
Oft seh Hecktisch
Das Unternehmen hat ein super Imagine, weswegen viele Kunden immer freundlich in den Laden gelaufen sind
Schwierig wenn man 6 Tage am Stück arbeitet
Dafür gab es so gut wie keine Möglichkeiten
Für die gastro halt nur Mindestlohn, dies wurde der Leistung aber irgendwie nicht gerecht
Darauf hätte man mehr achten können, gerade wenn es um Dinge wie Verpackungsmüll geht
Der ist sehr gut. Jeder unterstützt jeden
Und wir waren alle unter 23
Das war ab und zu wohl mal schwierig. Gerade bei Kolleginnen
Es war oft super heiß und stickig
Im Team geht es einigermaßen
Wir waren im Team eigentlich nur frauen
Man hat halt immer das gleiche getan und das war Eis verkaufen
Sehr entspannt
Man hatte nicht so eine richtig Beziehung zum Arbeitgeber
In einigen Aspekten hätte ich mir mehr kommuniziert gewünscht
Entspannt immer guter vibe
Top
Kann man sich nicht beschweren eigentlich Traum Vorstellung
Keine Angabe weil ich mich nicht auskenne
Super Gehalt und Trinkgeld
Eis wird sehr nachhaltig produziert
Immer gut außer ein paar Ausnahmen
Top
Super professionell
Perfekt
Immer gut aber am Ende hätte ich mir gerne mehr gewünscht
Jüngere werden bzw worden nicht immer so ernst genommen
Man hat immer seine Standard Aufgaben aber manchmal coole side quests
Siehe gesamte Bewertung
Wenn du Luciella’s genauso liebst wie wir Mitarbeitenden es über Jahre getan haben, dann musst du dringend was ändern. Es ist traurig zu sehen, wie wir, inklusive mir nach fünf Jahren, unser Herzblut in den Laden gesteckt haben. Wir lieben das Konzept, das Eis, die Team-Atmosphäre im Laden. Aber als Chef schaffst du durch fehlende Wertschätzung Unmut, und das ist einfach respektlos.
Dieser Job könnte so toll sein! Realisier doch mal, was dir verloren geht: Menschen, die enorm viel investieren und sich aufreiben. Auf deiner Seite fehlt jegliche Anerkennung: finanziell wie im Umgang. Deine Mitarbeitenden sind das Herz von Luciella’s. Wenn du das nicht bald siehst und dementsprechend handelst, verlieren die Läden ihren Zauber.
Bitte: Weniger Fokus auf Profit, Expansion (neue Filialen, Cafés in der Wandelhalle) und stattdessen Investitionen in deine Teams. Stell eine Personalabteilung oder einen Betriebsrat ein
Die Mitarbeitenden sind ganz klar das Herz von Luciella’s. Das Team besteht aus unglaublich freundlichen, offenen und hilfsbereiten Menschen. Der Umgang untereinander war ehrlich, respektvoll und von starkem Zusammenhalt geprägt. Selbst an extrem stressigen Sommertagen hat genau das die Arbeit oft trotzdem schön gemacht.
Wäre dieses Team nicht so unfassbar toll gewesen, wäre ich niemals fünf Jahre geblieben. Die Kolleg:innen waren mein Anker in Zeiten, in denen der Arbeitsalltag durch fehlende Wertschätzung, respektlose Aussagen und aus meiner Sicht arbeitsrechtlich kritische Situationen seitens der Führung stark belastet wurde.
Nach außen hin präsentiert sich Luciella’s als attraktiver, cooler Arbeitgeber mit Premium-Eis und hipper Atmosphäre, das Image glänzt auf Social Media und in der Öffentlichkeit.
Hinter der Fassade sieht es jedoch anders aus: Die Realität für Mitarbeitende ist geprägt von Hierarchie, fehlender Wertschätzung und problematischen Bedingungen, wie in den Bewertungen beschrieben. Der Kontrast zwischen glänzendem Äußeren und dem tatsächlichen Arbeitsalltag ist enorm
Der Kollegenzusammenhalt war außergewöhnlich stark und der größte Pluspunkt bei Luciella’s. Das Team hat sich gegenseitig unterstützt, aufgefangen und durch stressige Tage getragen. Der Umgang miteinander war offen, herzlich und solidarisch. Man konnte sich aufeinander verlassen.
An der Stelle möchte ich mich der Bewertung: "Unerwartet großartig" leider nicht wenn es um Arbeitnehmer*innenrechte geht, anschließen. Dem in einer anderen Bewertung ausführlich beschriebenen Vorgesetztenverhalten aus den oberen Ebenen kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Die dort genannten Punkte entsprechen genau meinen eigenen Erfahrungen.
Während meine direkte Filialleitung und deren Stellvertretung stets freundlich und unterstützend waren, habe ich die Führung und Kommunikation aus den darüberliegenden Ebenen als sehr problematisch erlebt. Insbesondere fehlende Transparenz, mangelnde Wertschätzung und der Umgang mit grundlegenden Arbeitnehmer*innenrechten habe ich genauso wahrgenommen, wie bereits beschrieben.
Auch ich habe erlebt, dass Mitarbeitende nicht ausreichend über Urlaubsanspruch oder Entgeltfortzahlung informiert wurden (Im 5 Jahren, habe ich nie Urlaub oder Krankheitstage bezahlt bekommen) und auf Nachfragen widersprüchliche oder falsche Auskünfte erhielten.
Ich könnte aus fünf Jahren Luciella’s wahre Horror‑Geschichten erzähle, aber einzelne Beispiele wären hier nicht zielführend. Wichtig ist: Für Menschen, die nur kurz für schnelles Geld auf Mindestlohn‑Basis arbeiten wollen und nicht von diesem Einkommen für Miete und Lebenshaltung abhängig sind, kann der Job im Sommer funktionieren. Alles darüber hinaus würde ich niemandem empfehlen.
Gehälter werden oft verspätet überwiesen, obwohl es andere Abmachungen gab. Schichten, und damit bezahlte Arbeitsstunden, werden ohne Vorwarnung gekürzt, sodass plötzlich nicht mehr genug Geld für die Miete da ist. Zu allen arbeitsrechtlichen Themen (Urlaub, Entgeltfortzahlung, Verträge) verweise ich auf die anderen Bewertungen. Dort ist bereits sehr gut beschrieben, was man erwarten kann.
Ehrlich gesagt: Wenn du länger als eine „Saison“ bleiben willst, wirst du hier emotional kaputtgemacht.
Die Kommunikation bei Luciella’s ist strikt top-down organisiert. Entscheidungen werden ausschließlich von oben getroffen und ungefragt nach unten durchgereicht. Mitbestimmung existiert faktisch nicht. Mitarbeitende in den Filialen, also genau die Menschen, die den Arbeitsalltag und die Bedürfnisse der Kund:innen am besten kennen haben keine Stimme. Schichten werden gekürzt oder gestrichen, Abläufe verändert und neue Aufgaben verteilt, ohne Erklärung, ohne Einbindung und ohne Rücksicht auf die Realität im Laden. Das System erinnert eher an eine autoritäre Struktur als an moderne Unternehmensführung.
Besonders kritisch ist, dass Mitarbeitenden plötzlich handwerkliche oder technische Aufgaben übertragen werden, für die weder Ausbildung noch Einweisung vorhanden sind: Leuchtstoffröhren tauschen, Lampen montieren, Möbel aufbauen. Ablehnung oder Rückfragen sind nicht vorgesehen.
Gleichzeitig führt diese Art der Planung dazu, dass an stark frequentierten, sonnigen Tagen Filialen massiv unterbesetzt sind. Man steht alleine oder zu zweit im Laden, während der Kundenansturm kaum zu bewältigen ist. Eine offene, transparente Kommunikation auf Augenhöhe findet nicht statt. Gespräche über Gehal
Beim Gehalt gibt es bei Luciella’s keinerlei Aufstiegs- oder Leistungsanreize. Egal, ob du extra Aufgaben übernimmst, Einarbeitungen machst, mehrere Jahre treu arbeitest oder sogar Eis-Workshops leitest, es wird niemals mehr als Mindestlohn gezahlt.
Zuschläge für Wochenenden, Nachtschichten oder besondere Verantwortung fehlen vollständig. Die Bezahlung ist unregelmäßig (oft erst zwischen dem 2. und 7. des Folgemonats), und spontane Schichtkürzungen machen finanzielle Planung unmöglich. Wertschätzung durch Gehaltserhöhungen oder faire Sozialleistungen existiert schlicht nicht.
Luciella’s wirbt damit, dass mehr als die Hälfte der Belegschaft aus Frauen besteht, das klingt auf den ersten Blick nach guter Quote. Allerdings handelt es sich häufig um sehr junge, teilweise minderjährige Mädchen, die bis Mitternacht im Sommer im Laden arbeiten müssen.
Auf Mindestlohn-Basis übernehmen sie Aufgaben, die weit über ihren eigentlichen Arbeitsbereich hinausgehen, ohne dass Arbeitsrecht oder faire Bedingungen thematisiert werden. Ich hatte den Eindruck, dass diese Unwissenheit ausgenutzt wird: Junge Mitarbeiter*innen hinterfragen selten und erledigen einfach, was gesagt wird. Eine echte Gleichberechtigung auf Augenhöhe sieht anders aus.
Arbeitszeiten sehr flexibel und auch Urlaub war gar kein Problem
Leider nur Mindestlohn und kein Nachtzuschlag/Wochenendzuschlag/Feiertagszuschlag
Komplett auf Augenhöhe
Einfach und unkompliziert über eine App, auch die Arbeitszeiten konnte man darüber sehr flexibel aussuchen
Man kann während der Schicht so viel Eis essen und Kaffee trinken, wie man will.
An geltendes Arbeitsrecht halten wäre schon mal was.
Die Teamarbeit unter den Verkäufer*innen ist gut. Das Arbeiten im Eiscafé macht an sich auch Spaß und der Umgang im Team ist herzlich. Bei gutem Wetter ist die Arbeit allerdings stressig und anstrengend, das liegt mMn insbesondere daran, dass an genug Personal gespart wird. Bei schlechtem Wetter werden (spontan) Schichten gekürzt oder komplett gestrichen. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass man die Schichten, für die man eingetragen wurde, auch tatsächlich arbeitet (und bezahlt bekommt).
Meiner Meinung nach stimmt das gute Image von Luicellas nicht mit dem Umgang mit Mitarbeitenden überein. Verhältnismäßig hohe Preise, Bioprodukte, Natürlichkeit, Prideflags....aber wenn es um die eigenen Angestellten geht, werden meiner Erfahrung nach nicht einmal die gesetzlichen Mindeststandards eingehalten (Urlaubsanspruch, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall)
Sozialbewusstsein siehe Arbeitsumgebung
Die Verkäufer*innen halten untereinander meistens gut zusammen und helfen sich gegenseitig aus, wenn es zB um das Tauschen von Schichten geht.
Meine Filialleiterin und ihre Stellvertreterin waren immer sehr nett. Das Vorgesetzenverhalten und die -kommunikation aus den Etagen darüber halte ich allerdings für sehr problematisch. Angestellte wurden meiner Erfahrung nach beispielsweise nicht über ihren Urlaubsanspruch oder ihr Recht auf Entgeltfortzahlung aufgeklärt. Einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit derartigen Informationen hat meines Wissens nach auch niemand bekommen. Die zur Schichtplanung und Kommunikation genutzte Personal-App enthielt ein ausführliches ABC mit Details zur Arbeit bei Luicellas, aber ausgerechnet zu diesen Punkten nichts. Ich hatte den Eindruck, dass Angestellte (und wohl auch deren Filialleiter*innen) absichtlich nicht über diese Rechte aufgeklärt wurden. Die meisten Eisverkäufer*innen sind sehr jung, teilweise noch minderjährig. Ich hatte den Eindruck, dass Luicellas diese Unwissenheitheit ausnutzt. Eine Kollegin hat mir berichtet, dass sie sogar auf direkte Nachfrage nach ihrem Urlaubsanspruch die Antwort bekommen hätte, dass sie kein Recht auf Urlaub habe.
Leider hält sich Luicellas nach meiner Erfahrung nicht an grundlegende Arbeitnehmer*innenrechte. Als ich eine Vorgesetze gefragt habe, wieviel Urlaub mir zusteht und wie ich diesen beantrage, wurde mir ernsthaft geantwortet, es gäbe keinen :D....Alle Kolleg*innen, mit denen ich gesprochen habe, haben mir gegenüber bestätigt, dass sie noch nie Urlaubstage gewährt bekommen haben (teilweise seit Jahren dort beschäftigt). Offenbar bekommen nur stellvertretende Filialleiter*innen und aufwärts Urlaub.
Das gleiche gilt für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Soweit ich es mitbekommen habe, wurden kranke Kolleg*innen einfach aus dem Schichtplan gestrichen und haben trotz AU-Bescheinigung (denn die war Pflicht ab dem 1. Tag) KEINE Entgeltfortzahlung bekommen. Keine Person aus dem Team, mit der ich gesprochen habe, hat mir je etwas anderes berichtet.
(Am Ende meines Arbeitsverhältnisses habe ich den Geschäftsführer zur Auszahlung meines Urlaubs aufgefordert. Tatsächlich wurde dem dann auch nachgekommen. Von Teamkolleg*innen habe ich die Antwort bekommen, dass das das erste Mal gewesen sei, dass jemals eine einfache Angestellte Urlaub bekommen hätte.)
Mindestlohn, keine Zuschläge für Wochenend/Nachtarbeit.
Das Gehalt wurde sehr unregelmäßig ausgezahlt, in manchen Monaten erst am 7. des Folgemonats. Auf die Beschwerden von einigen aus dem Team, kam einmal eine Nachricht an alle, dass das Gehalt je nachdem auf welchen Wochentag der Monatsanfang falle, eben erst zwischen dem 2. und 7. ausgezahlt werde. Dazu hieß es: So "[Mit dieser Information] könnt ihr vielleicht ein kleines bisschen besser planen." (weil sich Fixkosten wie die Miete auch so gut planen lassen?)
Nach ein paar Monaten wurde es mir persönlich zu eintönig. Man sagt immer und immer wieder die gleichen Sätze zu den Kund*innen.
Schlechtes Arbeitsklima. Schlechte Bezahlung, schlechte Leitung, die nicht kommunizieren können, wenn etwas nicht stimmt. kritisieren Mitarbeiter neben Kunden/innen
Vieles..
Leitungen sehr inkompetent gegenüber Mitarbeiter, aber nach außen versucht man das natürlich anders auszustrahlen, um Kunden zu locken.
Schlechtes Arbeitsklima. Schlechte Bezahlung, schlechte Leitung, die nicht kommunizieren können, wenn etwas nicht stimmt. kritisieren Mitarbeiter neben Kunden/innen
Eig. kein Stern
Überhaupt nicht!