Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

LUS 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 75%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Spaßig, lehrreich, fordernd, stressig

2,7
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Magdeburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Innere Strukturen sollten überdacht, Aufgaben neu verteilt sowie Zuständigkeiten klar festgelegt werden. (alles schriftlich und jederzeit einsehbar) Für eine bessere Kommunikation sollten öfter Besprechungen (sei es mit allen zusammen oder in den einzelnen Bereichen) stattfinden. Ein Kummerkasten (1x monatlich ausgewertet) könnte konfliktscheue Mitarbeiter länger in der Firma halten. Ein Umzug in eine größere Räumlichkeit wäre inzwischen angebracht, da sowohl die Angestellten, die Proben als auch die Labortechnik keinen Platz mehr haben.

Arbeitsatmosphäre

Vertrauen ist der Grundstein in dieser Firma. Jedem Mitarbeiter wird so ein großes Vertrauen entgegen gebracht, dass fast jeder zusätzlich äußerst wichtige Aufgaben zu erledigen hat, die über dem eigentlichen Verantwortungsbereich liegen. Leider ohne eine dementsprechende Vergütung und in Verbindung mit viel Stress. Dadurch entstehen oft Zweifel an der Fairness (Vergütung, Aufgabenverteilung, Zuständigkeit). Gelobt wird teilweise schon, aber ohne eine Aussicht auf Besserung haben diese Worte stets einen sauren Beigeschmack.

Image

Jedes Labor, was heutzutage (in den Zeiten der Monopolstellung der Dakks) noch eine Akkreditierungsurkunde vorweisen kann, hat einen gewissen Qualitätsstandard, der nicht einfach zu erreichen ist. Darauf können alle Mitwirkenden stolz sein. Trotz dem unnötig hohen Verwaltungsaufwand (der eher für Medizin oder Forschung erforderlich wäre), schafft es diese kleine Firma mit den größeren Umweltlaboren mitzuschwimmen. Das zeigt, wie fleißig die Kollegen Tag für Tag kämpfen. Es sollte einem aber bewusst sein, dass die Laboranten (die gleichzeitig Techniker, Klempner, Elektriker, Mathematiker, Call-Center, Lehrer und auch Seelsorger sind) dafür eine Menge opfern müssen.

Work-Life-Balance

Wirklich schön ist, dass es keine Schichten gibt und die Wochenenden stets frei sind. Der Urlaub wird fast immer genehmigt (wenn auch teils mit viel Diskussion und erst sehr spät) und Zwangs-Überstunden werden selten eingefordert. Allerdings gibt es trotz einheitlichem Wunsch immer noch keine Zeiterfassung, sodass es offiziell keine Überstunden gibt, obwohl fast jeder sie freiwillig leistet. Demnach muss die Zeit stets nachgearbeitet werden, die außerplanmäßig versäumt wird, obwohl sie längst eingearbeitet ist. (z.B. Arztbesuche, Kinder abholen usw.) Außerdem ist stets mehr Arbeit als Zeit vorhanden. Die seltenen Ruhephasen im Jahr gleichen den Stress leider nicht aus.

Karriere/Weiterbildung

So gut wie nicht vorhanden. Ab und an gibt es Teambildungsveranstaltungen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird pünktlich gezahlt und es gibt Weihnachtsgeld. Jedoch entsprechen die Löhne bei Weitem nicht der jeweiligen Verantwortung. Sozialleistungen gibt es nicht. Wie überall im privaten Sektor gibt es einen gewissen Verhandlungsspielraum. Wer nicht gut verhandeln kann oder auf eigenständig stattfindende Gehaltsanpassung hofft, wird meist enttäuscht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für die Mülltrennung, Wiederverwertung und das Energiesparen ist jeder Bereich selbst verantwortlich. Dadurch dass es einige umweltbewusste Menschen im Unternehmen gibt, wird darauf teilweise geachtet. Jedoch gibt es dort durchaus Potential nach oben. Bei der Auswahl der Messtechnik ist man im Labor begrenzt auf die vorhandenen Anbieter. Die restliche Einrichtung orientiert sich eher am Preis und nicht an fairer oder klimaneutraler Produktion. Immerhin wird durch die Arbeit an sich zu einer besseren Umwelt beigetragen, da es sich um ein Umweltlabor handelt.

Kollegenzusammenhalt

Die Laune ist oft gut, die Kollegen sind freundlich, witzig und hilfsbereit. Schlechte Tage gibt es überall, aber wenn das auffällt, wird aufeinander Rücksicht genommen und versucht, sich gegenseitig wieder aufzumuntern. Auch bereichsübergreifend unterstützt man sich, wo man kann. (bis auf wenige Ausnahmen)

Umgang mit älteren Kollegen

Auch das Alter spielt keine Rolle. Es wird die Expertise erfahrener Mitarbeit geschätzt und auf körperliche Einschränkungen (fast immer) Rücksicht genommen. Jedoch wirkt es so, dass die Treue zum Unternehmen eher als selbstverständlich genommen wird. Eine Wertschätzung (sei es finanziell oder verbal) bleibt oft aus.

Vorgesetztenverhalten

Die zwei Vorgesetzten besitzen viel Expertise in ihren jeweiligen Bereichen und treffen überwiegend nachvollziehbare und sinnvolle Entscheidungen. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und arbeiten nach ihrem besten Wissen und Gewissen. Leider unterscheiden sich ihre Meinungen oft in wichtigen Punkten stark voneinander, sodass die Laboranten dann nicht wissen, nach welcher Schiene gefahren werden soll. Probleme werden gelöst, jedoch fehlt oft die Kommunikation, weshalb fast immer Folgeprobleme auftreten, die hätten vermieden werden können. Einige Probleme werden auch absichtlich ignoriert/überhört, für die keine Nerven, Zeit oder Geld geopfert werden sollen/können. Gesetzte Ziele werden immer knapper realisierbar und auch immer häufiger zu Gunsten der Messtechnik, der immer chaotischer werdenden Struktur oder der Gesundheit der Laboranten.

Arbeitsbedingungen

Die Messtechnik wird versucht (trotz kleinem Budget) auf dem neuesten Stand zu halten. Jedoch lassen andere Punkte (wie Digitalisierung, Klimatisierung, Wartung, Beleuchtung und Gesundheitsvorsorge) zu wünschen übrig. Hervorzuheben ist, dass Getränke (Kaffee, Tee, Wasser) und manchmal auch Snacks kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Kommunikation

Leider funktioniert das nicht besonders gut. Häufig kommen wichtige Informationen (meist durch Zeitdruck) nur über das "Hören-Sagen" und oft erst viel zu spät bei den betreffenden Personen an. Offizielle Meetings finden nur selten statt, Informationsbrocken werden in den Pausen aufgeschnappt oder in der WhatsApp-Gruppe.

Gleichberechtigung

Das Geschlecht oder die körperliche Verfassung spielen in dieser Firma keine Rolle. Vielmehr muss durch die Vielschichtigkeit der Aufgaben jeder alles können. Generationsübergreifend gibt es teilweise konservative Meinungen und auch rollenspezifische Kommentare. Jedoch findet das von allen Seiten her statt und ist wohl einfach dem "Menschsein" geschuldet.

Interessante Aufgaben

Durch die hohe Eigenverantwortung und das mangelnde Budget, was kleine Firmen mit sich bringen, ist oft viel Kreativität bei der Abarbeitung und Problemlösung gefragt, die einem auch gewährt wird. Das ist anspruchsvoll, aber lässt die meisten auch oft über sich hinauswachsen und steigert das Erfolgserlebnis sowie Selbstbewusstsein. Über die Gerechtigkeit der Arbeitsverteilung lässt sich streiten. Fakt ist, dass in vielen Bereichen durch das hohe Arbeitsaufkommen viel mehr Personal erforderlich wäre, was einzelne ausgleichen müssen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

LUS GmbH - ein zuverlässiger, kundenorientierter und entwicklungsfähiger Arbeitgeber

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Geschäftsführung in Magdeburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

flache Hierarchien; angenehmes Arbeitsklima (keiner wird ausgegrenzt oder gemobbt); sehr guter Mitarbeiterzusammenhalt


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

LUS GmbH – Dienstleistungslabor und Arbeitgeber in der chemischen Analytik

3,8
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Magdeburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre, so wie ich sie zuletzt erlebt habe, ist eine ruhige und angenehme unterhalb der Kollegen. Auch bei hohem Arbeitsaufkommen packen alle mit an, auch über die Arbeit in den einzelnen Fachbereichen (Organik / Anorganik) hinaus. Bei der LUS sind zudem alle Altersklassen bei den Mitarbeitern vertreten, der Umgang untereinander ist freundlich, was ich sehr geschätzt habe während meiner Zeit dort.

Image

Das Labor gilt als kompetenter Partner bei den Kunden, was nicht zuletzt auch auf die Erfahrung und Kompetenz der Mitarbeiter zurückzuführen ist. Die Analysenergebnisse werden nicht einfach an den Kunden herausgegeben, sondern auch auf deren Plausibilität hin überprüft.

Work-Life-Balance

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl an zu untersuchenden Proben stetig gestiegen, aber auch die Anzahl an Mitarbeitern. Die Arbeitszeit ist weitestgehend festgelegt auf bestimmte Uhrzeiten. Nach meiner Einschätzung kommt das den Mitarbeitern aber weitestgehend entgegen. Freistellungen während der Arbeitszeit, z.B. für nicht verschiebbare Termine (z.B. spezielle Arztbesuche), erfolgen nach Rücksprache mit den Vorgesetzten problemlos. Eine flexiblere Arbeitszeiteneinteilung/Gleitzeit wäre sicherlich förderlich zur Erhöhung der Work-Life-Balance. Eine Urlaubsvertretung gibt es für jeden Bereich.

Karriere/Weiterbildung

In den letzten Jahren wurde vermehrt in neue instrumentelle Analytik investiert. Für die Mitarbeiter/innen in diesem Bereich gab es parallel dazu unterschiedliche Schulungen und Seminare. Einen Fortbildungs-/Weiterbildungskatalog für jährliche Weiterbildungen gibt es ebenso, kann bezogen auf den Einzelnen aber sicher noch ausgebaut werden.

Gehalt/Benefits

Ich war mehrere Jahre als Mini-Jobber in dem Unternehmen tätig und bekam als Gehalt den damit verbundenen nicht versteuerbaren Zuverdienst. Aus dem Gespräch mit Kollegen kann ich aber sagen, dass die Entlohnung in einem Bereich liegt, der für die Branche üblich ist bzw. sogar etwas darüber liegt. Das Geld war stets pünktlich auf dem Konto. Hier gab es in meinen ganzen Jahren keine Probleme.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die LUS selbst - als Labor für Umweltschutz und chemische Analytik – legt Wert auf Umweltbewusstsein, insbesondere bei der fachgerechten Entsorgung des Probenmaterials. Die LUS ist zudem Mitglied in der Fördergemeinschaft Kreislaufwirtschaft e.V., aus meiner Sicht ein Pluspunkt im Sinne des Umweltbewusstseins.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt schwankte in den vergangenen Jahren, insbesondere durch altersbedingte Ausscheidungen und Neuzugänge im Unternehmen. Das so mehr oder weniger neu entstandene Team musste dann erst einmal zusammenfinden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass der Zusammenhalt gut ist (auch aus Gesprächen mit ehemaligen Kollegen dort). Es ist ein freundliches und freundschaftliches Miteinander. Das Team besteht dabei aus jungen und älteren Mitarbeitern, Erfahrungen im analytischen Bereich werden an die Jüngeren weitergegeben, im Gegenzug werden Technik-/Softwarefragen gern beantwortet.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Umgang mit älteren Kollegen gibt es keine Sonderregelungen. Das Verhalten jüngerer gegenüber älteren Kollegen ist jedoch freundlich und zuvorkommend.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten würde ich als insgesamt gut beschreiben, aber mit Ausbaupotential. Bei Problemen kann man sich an die Führungskräfte wenden, es wird einem zugehört und im Rahmen der Möglichkeiten werden Lösungen gesucht. Allerdings gibt es gerade im Laborbereich immer mal wieder kleinere Reibereien, wenn Laborbestellungen aufgenommen werden. Meiner Meinung nach muss man sich dort einmal zu viel erklären, warum man etwas benötigt für die Arbeit.
Als ich damals bei der LUS angefangen habe zu arbeiten, gab es auch immer ein gemeinsames Frühstück und Mittagessen mit Mitarbeitern und Führungskräften. In den Jahren sind Arbeitsaufkommen und die LUS stetig gewachsen – leider fanden so aus zeitlichen Gründen diese Runden nicht mehr regelmäßig statt, was ich sehr schade finde – eine Rückkehr hierzu wäre sicherlich gut.

Arbeitsbedingungen

Positiv sind die vielen Investitionen in neue analytische Gerätschaften, sowohl in Organik als auch Anorganik, damit lässt es sich gut arbeiten.
In Punkto Handschuhe muss ich meinem Vorredner/ meiner Vorrednerin recht geben. Die Fragen nach dem Warum und Weshalb zu einer Bestellung, die Verbrauchsmittel betreffen, habe ich während meiner Zeit bei der LUS auch oft hören müssen. Diese führen nur zu Unmut und sind unnötig.

Kommunikation

Wie bereits angesprochen ist in den letzten Jahren auch das Arbeitsaufkommen bei der LUS gewachsen. Die Kommunikation, wie sie es früher einmal gab, wurde dahingehend weniger – wie ich finde das falsche Signal. Dahingehend würde ich mir wünschen, dass es wieder regelmäßige Teammeetings zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern gibt, auch wenn die Zeit begrenzt ist.

Gleichberechtigung

Bei der LUS werden alle Mitarbeiter/innen gleichgestellt. Die Frauen-/Männerquote ist dabei ausgeglichener als es bei Laboren sonst üblich ist. Ebenso, wenn man den Aspekt des Alters betrachtet.

Interessante Aufgaben

Während meiner Arbeit dort habe ich Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche des Unternehmens bekommen. Im Bereich der Probennahme, Probenvorbereitung, der organischen und anorganischen Analytik (nasschemisch als auch instrumentell), und der Auswertung, sowie der kaufmännischen Bearbeitung. Gelegentlich gab es auch das ein oder andere kleinere Forschungsprojekt, wie beispielsweise zur Prozesswasseraufbereitung.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Hier ist der Mitarbeiter nur ein Kostenfaktor, kein Erfolgsfaktor

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Magdeburg gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Ich war nur am Anfang der Coronazeit da, deswegen kann ich hier keine Aussage treffen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Es wurde meines Erachtens zu spät reagiert um z.B. den Kontakt zwischen Kunden und Mitarbeitern zu minimieren.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

So weit ich das noch mitbekommen habe, wurden Hygieneregeln zu spät umgesetzt. Das Thema wurde anfangs sehr heruntergespielt.
Mütter wurden nur mit Murren unterstützt. Man musste selbst eine Lösung finden um mit der Situation zurecht zu kommen.

Arbeitsatmosphäre

Viel Arbeit für wenig Geld, Vorgesetzte spielen sich gegenseitig aus, ständiger Zeitdruck, es herrscht oft schlechte Laune weil das Arbeitsaufkommen so hoch ist.
Jede Woche gibt es ein neues Thema worüber sich die Belegschaft beschwert. Die Mitarbeiter sind leider kein Team, auch wenn sie es gerne wären.
Kritik wird nicht Ernst genommen. Man fühlt sich alleingelassen.
Es wird gern erzählt wie erfolgreich die Firma ist, dass jedoch die Mitarbeitern an den Rand ihrer Kräfte gebracht werden, sieht man nicht. Gründe für die schlechte Stimmung werden meist beim Mitarbeiter gesucht, auch werden dem Mitarbeiter private Probleme unterstellt, warum es denn auf Arbeit nicht so läuft.

Image

Bei den Kunden ist das Labor gut angesehen, es mangelt nicht an Aufträgen.

Work-Life-Balance

Es gibt keine Teamveranstaltungen in der Freizeit.
Es wird peinlich genau auf jede Minute geguckt die man zu spät kommt oder zu früh geht. Am liebsten sollte man in dieser Firma seinen Feierabend verbringen oder sich Arbeit mit nach hause nehmen. Wenn man vor Dienstbeginn kommt und seine Arbeit beginnt, "hat man selber Schuld", denn man darf nicht erwarten das man dafür auch mal ein paar Minuten früher los kann.
Nach Krankheit oder Urlaub wartete meist ein großer Berg Arbeit auf einen, weil es keine Vertretung gab, oder die Vertretung vom Vorgesetzten für seine eigene Unterstützung abgezogen wurde.

Karriere/Weiterbildung

Leider nicht gegeben, selbst wenn man eigene Vorschläge gebracht hat, was einen Vorteil für beide Seiten gebracht hätte, wird das nicht umgesetzt mit der Begründung: es würde zu viel Arbeit machen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt unter dem Durchschnitt, Gehaltserhöhungen mit schriftlich Begründung werden nicht gestattet. Sonderzahlung gibt es einmal im Jahr und die Höhe liegt im Ermessen des Vorgesetzten, womit die Zahlungen sehr unterschiedlich ausfallen, was Unmut schürt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird auf Mülltrennung geachtet.

Kollegenzusammenhalt

Wenn es darum geht einen Kollegen schlecht zu machen, dann ist der Zusammenhalt groß, auch wenn man wieder was gegen einen Vorgesetzen zu meckern hat. Wenn es jedoch um Hilfsbereitschaft geht, ist sich meist jeder selbst der Nächste. Das liegt zum einen an dem fehlenden Teamgeist und zum anderen an dem Arbeitsaufkommen, das selbst wenn man gern helfen würde, einfach keine Zeit dafür hat. Wenn man Hilfe beim Vorgesetzten sucht, weil man überfordert ist, oder sieht das jemand anderes überfordert ist, bekommt man meist die Antwort: du schaffst das schon, oder hilf du ihm doch.
Wenn man aus dem Urlaub oder Krankheit wieder kommt, wird teilweise nicht mit einem Gesprochen und man weiß nicht warum. Auch Krankheiten werden herunter gespielt und nicht Ernst genommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine Sonderregelungen

Vorgesetztenverhalten

Sehr schwierig. Zum einen versucht sich der Eine bessere dar zu stellen, wenn der Andere nicht da ist. Zum anderen gibt es oft keine einheitliche Meinung unter den Vorgesetzten, auch als Mitarbeiter erhält man oft zwei Aussagen zu einer Frage. Entscheidungen werden gern ohne den Mitarbeiter gefällt.
Wenn es um Urlaub geht, wird teilweise einfach gebucht und die Mitarbeiter müssen sich dann nach dem Vorgesetzten richten. Auch kommt es im Sommerurlaub vor, dass kein Vorgesetzter vor Ort ist, obwohl die Anwesenheit wichtig wäre.
Das Schlimmste ist jedoch, das man von einem Vorgesetzten angeschrien, diskreditiert und diskriminiert wird. Es artet sogar in Mobbing aus. Der Vorgesetzte schreckt auch nicht davor zurück selbst vor Praktikanten über Mitarbeiter zu lästern.
Eine Krankmeldung muss immer beim Vorgesetzten erfolgen, damit er einem Urlaub unterstellen kann oder ein schlechtes Gewissen machen kann.
Es herrscht kein gutes Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Wenn man dem Vorgesetzten widerspricht wird man auch gern eine Weile ignoriert.
Probleme werden herunter gespielt. Es wird einem zwar zugehört, wenn man Hilfe sucht, aber mehr passiert leider nicht.

Arbeitsbedingungen

Es wird leider versucht an allen Ecken und Enden zu sparen, Handschuhe gibt es nur auf Zuteilung und man muss sich fragen lassen, ob man die denn wirklich braucht.
Verbrauchte Chemikalien und kaputte Geräte werden nur mit Murren bestellt, man hat das Gefühl, dass der Vorgesetzte sein eigenes Geld dafür ausgibt.
Viele Sachen sind veraltet oder notdürftig repariert. Techniker werden nur um äußersten Notfall bestellt, ansonsten ist man selbst die Frau/der Mann.
Arbeitskleidung wird nicht gestellt, Schutzausrüstung bekommt man auch eher selten.

Kommunikation

Informationen bekommt man gern auf Nachfrage wenn es um dienstleistungsrelevante Dinge geht. Wenn es jedoch um firmeninterne Klärungen, Umgang mit verschiedenen Neuerungen oder Ähnliches geht, dann bekommt man Informationen nur auf drängeln. Teammeetings sind eher die Ausnahme.
Informationen über neue Aufträge bzw. Kunden bleiben aus und kamen erst mit der Zeit zum Vorschein, wenn der neue Kunde ständig bevorzugt wurde in der Analyse.

Gleichberechtigung

Sonderzahlungen werden nicht einheitlich gezahlt, sondern nach Ermessen der Vorgesetzten.
Mitarbeiter werden unterschiedlich gut bzw. schlecht behandelt je nachdem wie lange sie schon in der Firma sind oder wie es dem Vorgesetzten gerade passt.

Interessante Aufgaben

Leider wird man in seinem Aufgabengebiet festgehalten und bekommt keine Möglichkeit sich in andere Bereichen weiter zu bilden. Es werden einem Möglichkeiten suggeriert, die dann aber stillschweigend verworfen werden.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 4 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird LUS durchschnittlich mit 3,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Chemie (3,3 Punkte). 100% der Bewertenden würden LUS als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 4 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Image und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 4 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich LUS als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.