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LyondellBasell
Bewertung

Mehrfachbewertung

Titel wichtiger als Berufserfahrung, keine spürbare Wertschätzung, Bevorzugung von Gen-Z-Mitarbeitenden

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei LyondellBasell in Wesseling gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt & Sozialleistungen, werkärztliche Abteilung ... Hat man nachgewiesene körperliche Probleme bekommt man Unterstützung ..

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

keine nennenswertem Entwicklungsmöglichkeiten für normale Handwerker, keine "Home-Office"-Optionen oder Ausgleich für Handwerker, die Büro's werden immer voller und die Werkstätten immer leerer. Gen-Z Mitarbeitende werden gefühlt bevorzugt, jahrzehntelange Lebens- & Arbeitserfahrung werden im Vergleich zu einem "Titel" vollkommen ignoriert. Viele (nicht jeder) Vorgesetzte suchen sich "möglichst schwache" Ja-Sager als direkte Untergebene. Schlechtleister werden durch geschleppt ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, tagtäglicher Arbeitszeitbetrug wird wissentlich ignoriert ... Die Arbeitskultur ist im Eimer ...

Verbesserungsvorschläge

vieles, aber dafür ist man eher blind oder es darf nichts kosten ...

Arbeitsatmosphäre

Es wird immer schlimmer... Die Gen-Z ist mittlerweile vollumfänglich im Arbeitsalltag angekommen. Zwar sind nicht alle Gen-Z'ler über einen Kamm zu scheren, jedoch ist für die "old-school"-Mitarbeitenden eine spürbar anhaltend negative Veränderung des Arbeitsalltags wahr zu nehmen, wobei (aus eigenem Erleben) festzustellen ist dass die "Probleme und Angelegenheiten" der Gen-Z Mitarbeitenden im Vergleich zu "old-school"-Mitarbeitenden deutlich wichtiger bewertet werden (soll heißen dass die Argument der Gen-Z bzgl. Problemen spürbar höher bewertet werden, als jene von 40+-jährigen-Unternehmenszugehörigen), man bekommt gesagt dass man sich an die Arbeitseinstellung der Gen-Z anzupassen hat ... Super eigentlich, denn dann kann man öfters mal zu spät kommen, Pausenzeiten überziehen, täglich stundenlang am Smartphone hängen und parallel jegliche Hetze und jeglichen Druck vollkommen ignorieren und dabei nicht mehr tun als verlangt wurde ...

Image

kenne niemanden der eine gute Meinung über LYB-Wesseling hat, außer das Gehalt der Chemiebranche...

Work-Life-Balance

Existiert für Handwerker nicht ... 9 to 5 Job als kKontrollmuster ist Standard , wobei man Gleitzeit haben kann. Lediglich "berechtigte" Mitarbeitende haben Homeoffice und auch der Ausgleich für Handwerker, weil sie kein Homeoffice machen können (verständlich) wurde neuerdings abgeschafft ... Man hat den Eindruck dass Handwerker in diesem Unternehmen spürbar weniger wert sind als Büroangestellte (offiziell natürlich gaaar nicht)

Karriere/Weiterbildung

nur mit Titeln (Meister, Techniker, etc.) möglich. Einem normalen Handwerker wird jegliche Weiterentwicklung zumeist pversagt, es sei denn man "funktioniert und gehorcht ganz artig" ... Wenn Schulungen. dann nur für mehr Arbeit, mehr Gehalt gibt es dafür nicht ...

Gehalt/Benefits

tarifliches Gehalt ... nicht mehr, nicht weniger ... Einmal eingeteilt hat man so gut wie keinerlei keine Chance zur finanziellen Höherstufung in seinem angestammten Arbeitsbereich. Sozialleistungen sind gut ...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

wird kommuniziert ...

Kollegenzusammenhalt

Gen-Z unter sich ... morgendliche oder feierabendliche Team-/Kollegengespräche werden der alleinigen vollumfänglichen Nutzung von Smartphones oder modernen Medien geopfert...

Umgang mit älteren Kollegen

der Eindruck den "los-werden-Wollens" entsteht, zugunsten von Gen-Z-Mitarbeitenden .... Fortbildungswünsche werden abgelehnt, Entwicklungsmöglichkeiten werden verhindert (wenn man kein artiger Ja-Sager ist) Älteren Vorgesetzten wird gerne noch paar Jahre vor dem Ruhestand ein neuer Posten verschafft, auf dem sie gepflegt auslaufen lassen können ...ist generell in Ordnung wenn man 45 Jahre geklebt hat (evtl. sogar mit mehr Gehalt, obwohl man angeblich sparen muss). Ein normaler Handwerker hat bis zu seinem beruflichem Ende oder vorzeitlichen Versterbens bitteschön korrekt zu funktionieren. Man bekommt ab einem gewissen Alter Zusatzfreizeit (1 Tag pro Monat), falls man bis dahin nicht körperlich und/oder psychisch krank ist, kann man dies evtl. sogar wertschätzen ...

Vorgesetztenverhalten

schwankend .. oft narzisstisch/toxisch/kritikunfähig/selbst überzeugt, oft wenig informiert über die einzelnen Qualitäten von Untergebenen. Dies gilt eher für Übergeordnete, anstatt den direkten, Vorgesetzten.

Arbeitsbedingungen

da kann man tatsächlich nicht meckern, man bekommt alles was man braucht (solange es nicht zu teuer ist)

Kommunikation

Von der Führungsebene nach unten wird oft nur das Nötigste kommuniziert (man "bemüht" sich allerdings) und auch nur dann wenn es den Mitarbeitenden direkt im Arbeitsumfeld betrifft. "Propagandamaterial" wird unternehmensintern publiziert. Kritik wird meist direkt weitergeleitet, Lob/Wertschätzung ist mit max. 12-monatiger Verzögerung während eines 15-minütigen "Bewertungsgespräches" zu erwarten ... Hier kann der Vorgesetzte den MA menschlich und arbeitstechnisch "bewerten" ...

Gleichberechtigung

Mitarbeitende (eventuell sogar mit Titel) werden aufgrund ihres Geschlechts "gefühlt" bevorzugt, da spielt Qualifizierung/Ausbildung/Fähigkeiten kaum eine Rolle. Auch ist es eine Prestigeangelegenheit bei bestimmten Themen ...

Interessante Aufgaben

gibt es nicht als Handwerker .. Man bekommt seine Aufgaben(-gebiete) zugewiesen...

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Arbeitgeber-Kommentar

People & Culture, Talent Acquisition
People & CultureTalent Acquisition

Liebe*r Kolleg*in,

zunächst einmal vielen Dank für Ihr Feedback. Wir freuen uns, dass Sie einige Punkte positiv wahrnehmen. Leider ist uns aber auch aufgefallen, dass Sie in anderen Punkten nicht ganz zufrieden sind.

Ihre Wahrnehmung bezüglich der unterschiedlichen Behandlung verschiedener Mitarbeitendengruppen nehmen wir sehr ernst. Eine faire und wertschätzende Arbeitskultur für alle Mitarbeitenden, unabhängig von Alter, Position oder Tätigkeitsbereich etc., ist für uns von zentraler Bedeutung.

Es ist schade, dass wir kein zufriedenstellender Arbeitgeber für Sie sein konnten. Unsere Mitarbeiter*innen sind unser wichtigstes Gut und wir können Ihnen versichern, dass wir uns stets für Ihre Wertschätzung und Zufriedenheit einsetzen. Bei einem solchen Fall lohnt es sich
auch, das persönliche Gespräch mit der Führungskraft aufzusuchen.

Für einen konstruktiven Austausch stehen auch wir Ihnen gerne zur Verfügung. Melden Sie sich gerne, natürlich streng geheim, per E-Mail an karriere@lyb.com.

Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.

Viele Grüße
Ihr People & Culture Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.