3 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Positionsbeschreibung und die Anforderungen erschienen mir ein perfektes Match für mein Profil zu sein und nach anfänglicher Begeisterung in 2 Online-Interviews inkl. einem detaillierten Einblick zum Produkt und das Umfeld durch die Geschäftsführerin hatte ich mich auf den 3. Termin mit der persönlichen Vorstellung gefreut. Diese fiel jedoch nur sehr kurz aus, da es gleich zum Assessment überging.
Leider hatte das Assessment nichts mit den gesuchten Qualifikationen zu tun. Ich hatte eher das Gefühl, an einem beruflichen Orientierungstest teilzunehmen, welcher durchgeführt wird, wenn man nach der Schule nicht weiß, ob und was man in der IT arbeiten möchte: Excel, Schulmathematik, eine BWL-Frage und ein wenig plain TypeScript/Web Programmierung. Ich kam mir als Senior mit 20 Jahren Berufserfahrungen völlig deplatziert vor. Auch wurde nicht klar kommuniziert, auf welche Hilfsmittel zurückgegriffen werden kann und die Konfiguration des Assessment-Notebooks war etwas merkwürdig.
Fazit: Das Unternehmen könnte sich viel Zeit und Ressourcen mit dem Bewerbungsprozess sparen, indem direkt unter der Stellenanzeige Kununu mit den Bewertungen der Kandidaten verlinkt wird. Ich hätte dann wahrscheinlich gleich von einer Bewerbung abgesehen.
Erstgespräch mit den Geschäftsführern des Unternehmens.
Sehr angenehme und freundliche Atmosphäre und man bekommt auch gleich einen interessanten Einblick in das Hauptprodukt der Firma. Es wird vereinbart, in einem zweiten Gespräch noch einmal genauer über die Details der Position als Webentwickler zu sprechen. Vom genauen Inhalt wird man vorab nicht informiert und es wird auch nicht gesagt, ob es im Zweitgespräch technischer wird oder nicht. Hier selbst genau nachfragen!
Völlig unverständlich waren für mich dann die Aufgaben, welche mir im Zweitgespräch gestellt wurden. So sollte ich berechnen, wieviel Druckerpapier insgesamt pro Quartal benötigt wird, wenn zwei Drucker unterschiedlichen Verbrauch haben. Weiterhin sollte ich Büroartikel in eine Excel-Tabelle eingeben mit Einzelpreisen usw. und per Excel-Befehlen Gesamtsumme etc. berechnen lassen.
Sind dies nicht Aufgaben für einen Sekretär oder eine Hilfskraft?
Und wieso erhalte ich eine Absage, obwohl ich diese Aufgaben alle locker lösen konnte?
Scheinbar war man sich über die eigenen Anforderungen im Vorfeld selbst absolut nicht klar.
Keine unangenehmen Fragen, sehr lockerer Austausch!