Kundenprojekte top, interne Organisation flop
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Projekte und die Zusammenarbeit mit den Kunden waren interessant und abwechslungsreich. Die Vergütung war fair und leistungsbezogen. Zudem gab es in manchen Bereichen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Verhalten der Geschäftsführung, insbesondere der respektlose Umgangston und die fehlende Professionalität im Miteinander, waren stark belastend. Die mangelhafte interne Kommunikation, die fehlende Transparenz und die ständigen Umstrukturierungen erschwerten das Arbeiten erheblich. Auch das Führungspersonal war teilweise unzureichend qualifiziert, was zu weiteren Problemen im Arbeitsalltag führte.
Verbesserungsvorschläge
Eine klare und verbindliche Kommunikationskultur würde das Arbeitsumfeld deutlich verbessern. Es ist wichtig, Absprachen einzuhalten und Transparenz bei Entscheidungen zu schaffen. Der respektvolle Umgang miteinander, insbesondere durch die Führungskräfte, sollte oberste Priorität haben. Darüber hinaus wären eine nachhaltige Strukturierung des Unternehmens und die gezielte Förderung von qualifiziertem Personal wünschenswert, um die Zusammenarbeit und das Betriebsklima langfristig zu stärken.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt angespannt. Der Umgangston war teilweise sehr rau und von einem hohen Maß an Druck geprägt. Es herrschte ein deutlich spürbares Ellenbogenprinzip unter den Kollegen.
Image
Das interne Image des Unternehmens wurde durch das Verhalten der Geschäftsführung und die internen Strukturen negativ beeinflusst. Nach außen waren die Projekte und die Kundenarbeit hingegen überwiegend positiv.
Work-Life-Balance
Zur Work-Life-Balance kann gesagt werden, dass sie im Rahmen der Kundenprojekte akzeptabel war. Die Aufgaben waren gut strukturiert, allerdings wurden durch fehlende Organisation gelegentlich zusätzliche Belastungen geschaffen.
Karriere/Weiterbildung
Klare Möglichkeiten zur Weiterbildung oder Karriereentwicklung waren nicht erkennbar. Die fehlende Struktur und häufige Umstrukturierungen erschwerten eine nachhaltige persönliche Entwicklung.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung war überdurchschnittlich gut und leistungsgerecht. Der individuelle Wert wurde allerdings stark an den persönlichen Beitrag geknüpft, was zu Unsicherheit führen konnte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum Umwelt- und Sozialbewusstsein des Unternehmens liegen keine besonderen Informationen oder Maßnahmen vor.
Die Handhabung der Arbeitszeiterfassung war nicht immer transparent und teilweise fragwürdig.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Kollegium war durchwachsen. Während die Zusammenarbeit mit einigen Kolleg:innen funktionierte, gab es bei anderen spürbare Konkurrenz und Eifersucht – insbesondere zwischen langjährigen und neuen Mitarbeitenden.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren und langjährigen Kolleg:innen war von Misstrauen und gelegentlicher Eifersucht geprägt, insbesondere bei der Verteilung von Boni oder neuer Arbeitsmittel.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten, insbesondere der Geschäftsführung, war stark verbesserungswürdig. Es gab wiederholt Fälle von respektlosem Umgang, persönlichen Beleidigungen und öffentlichen Herabwürdigungen von Mitarbeitenden. Führungspositionen wurden teilweise mit unzureichend qualifiziertem Personal besetzt, was zu weiteren Problemen führte.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren durchschnittlich. Die technische Ausstattung war in Ordnung, sofern man bevorzugt wurde. Strukturelle Defizite und ständige Umstrukturierungen erschwerten jedoch die tägliche Arbeit.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war oftmals mangelhaft. Absprachen wurden häufig nicht eingehalten oder es wurden Dinge kurzfristig und entgegen der ursprünglichen Vereinbarungen verändert. Informationen wurden nicht immer offen oder an alle Mitarbeitenden kommuniziert, was regelmäßig zu Missverständnissen führte.
Gleichberechtigung
Es gab keine klaren Anzeichen für eine gezielte Benachteiligung einzelner Gruppen. Allerdings wurden Entscheidungen intransparent getroffen, was das Gefühl von Gleichbehandlung beeinträchtigen kann.
Interessante Aufgaben
Die Projekte und Aufgaben im Kundenkontakt waren interessant und abwechslungsreich. Die Zusammenarbeit mit den Kund:innen hat in der Regel Freude bereitet und bot fachlich spannende Herausforderungen.