Ihr Unternehmen?

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Marahrens 
Group
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Zwischen Vision und Wirklichkeit bleibt Raum für Fantasie

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei H. Marahrens GmbH Schiffs- und Sicherheitsbeschilderung in Bremen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wer schon immer mal wissen wollte, wie es sich anfühlt, täglich gegen Windmühlen zu kämpfen, willkommen! Wertschätzung? Nur wenn man sich selbst applaudiert. Lob war so selten wie funktionierende Prozesse, also praktisch nicht existent.

Image

Hier mache ich von meinem Recht der Aussageverweigerung gebrauch. You know if you know!

Work-Life-Balance

Work, work, work. Life war eher Nebensache und Balance eine ferne Illusion. Überstunden wurden zwar erwartet, aber nicht honoriert. Flexibilität? Nur wenn’s der Firma nützte.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung fand meistens „on the job“ statt, mit Betonung auf learning by failing. Karriereperspektiven waren so klar definiert wie die Firmenstrategie: gar nicht.

Gehalt/Benefits

Man darf ja keine Wunder erwarten, aber ein bisschen mehr als ein Schulterklopfen (auch das eher selten) wäre nett gewesen. Sozialleistungen? Wenn man Glück hatte, gab’s Wasser aus dem Hahn.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein? Vielleicht in Form eines Topfpflanzen-Adoptionsprogramms. Soziales Engagement blieb ein Punkt auf der Website, den wohl mal ein Praktikant reingeschrieben hat.

Kollegenzusammenhalt

Das Team hat wirklich das Beste aus der Situation gemacht, immerhin saßen wir ja alle im selben sinkenden Boot. Der interne Zusammenhalt war ein kleiner Lichtblick in einem ansonsten eher düsteren Alltag. Schade nur, dass durch ständige Kündigungen und Umstrukturierungen nie wirklich Ruhe einkehrte.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene Kollegen werden ignoriert und kaum wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Führung bedeutet hier: Kontrolle, Misstrauen und spontane Richtungswechsel nach Bauchgefühl. Transparenz wurde großgeschrieben, allerdings nur als Konzept, nicht in der Umsetzung. Kommunikation lief meist nach dem Motto: „Du wirst schon merken, wenn du etwas falsch gemacht hast.“

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung hatte Retro-Charme, leider nicht im guten Sinne.

Kommunikation

Top-down und von gestern. Oft wusste die linke Hand nicht, was die rechte tat, oder noch besser: wollte es gar nicht wissen. Informationen kamen entweder zu spät oder wurden so verklausuliert kommuniziert, dass man gleich ein Orakel hätte befragen können.

Gleichberechtigung

Es wurde betont, wie sehr Gleichbehandlung gelebt wird, allerdings nur im Vorstellungsgespräch. In der Realität galten für manche andere Regeln. Vitamin B schlägt Kompetenz, das war schnell klar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben wären tatsächlich spannend gewesen, wenn man sie nicht ständig unter Zeitdruck und mit unrealistischen Erwartungen hätte erledigen müssen. Improvisationstalent war hier keine Option, sondern Grundvoraussetzung.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.