41 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
41 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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41 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Angenehme Atmosphäre, es wird unterstützt untereinander, Fragen sind erlaubt und willkommen und es wird gefördert.
Füreine Agentur super gut. Gleitzeit und Arzttermin während der Arbeit sind keine Fremdwörter.
Fand ich immer sehr positiv und überraschend gut. Zusammen arbeiten und zusammen lachen.
Fair und ehrlich.
Der Flurfunk funktioniert meist besser als die Kommunikation von Chefs zu Teams, aber wurde immer besser gehandhabt.
Die Atmosphäre, der Zusammenhalt, der gegenseitige Respekt
s. o. bei Verbesserungsvorschläge
Darauf Wert legen und achten und die Basis dafür schaffen, dass tägliche Arbeitsabläufe professioneller, effizienter, besser abgestimmt ablaufen.
angenehm und entspannt, auch wenn's mal enger wird
für eine Werbeagentur sehr gut
sehr gut
sehr gut, es sind recht viele ältere MA da, nicht nur Mittzwanziger
bisher war alles in Ordnung: freundlich, mit offenem Ohr
freundlich und offen im Umgang
unterschiedliche Kunden, was sehr gut ist
Offene Kommunikation
- das breite Leistungsportfolio der Agentur
- die Teamdynamik und sehr engagierte Kolleg:innen
- das Office
- flexible Arbeitszeiten, Home Office, Benefits
- mangelnde Transparenz und Fehlerkultur
- die rein männlich besetzte Agenturspitze, die viel Potenzial verspielt
Den Mitarbeitenden Wertschätzung und Respekt entgegenbringen, ernsthaftes Interesse zeigen, zuhören, Kritik annehmen, ernst nehmen und damit arbeiten - das kann Wunder bewirken!
Innerhalb der Teams ist die Atmosphäre super, die Zusammenarbeit verläuft meistens auf Augenhöhe. Sitzt die Geschäftsführung mit am (virtuellen) Tisch, ändert sich die Dynamik und die Kolleg:innen halten sich zurück, etwas zu sagen.
Die Agentur kann viel und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Nicht selten neigt Mann jedoch zu Overpromising, was besonders die Kolleg:innen trifft. Insbesondere bei der Mitarbeitendenführung gibt es einiges aufzuholen.
Es gibt flexible Arbeitszeiten, sodass man private Termine gut mit der Arbeitszeit vereinbaren kann. Wie in jeder Agentur gibt es sehr arbeitsintensive Phasen. Es ist möglich, in Absprache mit den Team Leads einen Freizeitausgleich zu bekommen. Je mehr Verantwortung, desto mehr Stunden landen in der Regel auf dem Zeitkonto (eine separate Vergütung gibt es nicht). Urlaube sind mit den jeweiligen Teams abzustimmen und müssen von den Team Leads genehmigt werden. Innerhalb der Teams wird versucht, auf die individuellen Wünsche einzugehen.
Karrierewege bei markenzeichen sind sehr individuell. Wenn man Glück hat, können selbst juniorige Kolleg:innen früh viel Verantwortung übernehmen und große Lernkurven hinlegen. Das hängt aber sehr davon ab, welche Philosophie die/der jeweilige Team Lead verfolgt und wie viel Vertrauen sie/er in das Team hat. Es gibt insgesamt recht wenige Weiterbildungsangebote. Fortbildungen müssen grundsätzlich individuell selbst initiiert werden. Hier fehlt ein systematischer Ansatz.
Alles Verhandlungssache. Grundsätzlich kann man mit etwas Geschick und vielen (!) guten Argumenten einiges rausholen. Aber: siehe Punkt "Gleichberechtigung". Gewisse Leistungen wie Jobtickets sollten standardmäßig allen gleichermaßen angeboten werden. Es gibt Corporate Benefits und eine betriebliche Krankenzusatzversicherung. Individuell kann man VWL oder Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge reinverhandeln.
Es gab eine Nachhaltigkeitsinitiative, in deren Rahmen ein paar Maßnahmen umgesetzt wurden, u.a. Einführung von Recycling-Papier und Energiesparlampen. Hin und wieder wurde zu Aktivitäten aufgerufen wie Müllsammeln, wofür Greifer zur Verfügung gestellt wurden. Die Initiative ist leider eingeschlafen.
Job-Rad hin oder her, Vorbildcharakter hat das Verhalten der Geschäftsführung nicht, wenn selbst kürzeste Strecken mit fetten Dienstwagen zurückgelegt werden.
Unter den Kolleg:innen herrscht großteils ein sehr wohlwollendes Miteinander. Man unterstützt sich und trifft auf große Hilfsbereitschaft. Leider schafft es die Agentur in einigen Bereichen nicht, Talente zu halten. Es gibt sehr viele Abgänge, die ganz klar als Entscheidung gegen den Arbeitgeber zu werten sind. Der Ausstieg ist in den seltensten Fällen dem Team geschuldet, im Gegenteil, die Mitarbeitenden sind häufig das zentrale Zugpferd, dass Leute bleiben.
Es gibt nur wenige ältere Kolleg:innen. Der Altersdurchschnitt liegt schätzungsweise bei Anfang/Mitte 30.
Mann - die Geschäftsführung ist ausschließlich männlich besetzt - versteht und verkauft sich als Sparringspartner und Mentor. Viel zu oft allerdings neigt Mann zu Mansplaining und es wird erwartet. Es mangelt an vielen Stellen an Empathie und an wirklichem Interesse (was häufig auch damit zum Ausdruck gebracht wurde, dass selbst in 1:1 Calls das Handy spannender war als das Gegenüber). Gespräche mit HR waren in den seltensten Fällen hilfreich.
Zur Wahrheit gehört leider auch, dass Entscheidungen (Fehler) der Geschäftsführung nicht selten auf dem Rücken engagierter Mitarbeiter:innen ausgetragen werden. Business geht immer vor, der Mensch kommt danach. Schubladendenken, Kritikunfähigkeit und fehlende Transparenz sind ebenfalls Teil des Gesamtpakets. Worin Mann sich bemüht, ist gute (Team-)Leistungen positiv zu kommentieren und diese hin und wieder auch mal zu feiern.
Die Räumlichkeiten sind super - hell, offen und modern. Es sollte allerdings ein paar mehr Rückzugsorte geben, an denen man ungestört arbeiten oder telefonieren kann. Dafür gibt es aber jederzeit auch die Möglichkeit, aus dem Home Office zu arbeiten.
Die Technik ist, soweit ich das beurteilen kann, beim Großteil der Kolleg:innen auf einem guten Stand. Es sollte darauf geachtet werden, dass alle Kolleg:innen, die viel mit Journalist:innen oder Dienstleistern außerhalb der Agentur telefonieren müssen, direkt mit einem Handy ausgestattet werden.
Es gibt diverse zentrale und dezentrale Kommunikationsformate, in denen Agentur-Updates geteilt werden. Der Flurfunk hat allerdings in vielen Fällen einen deutlichen Vorsprung. Kritische Stimmen zugunsten von Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewisser Entscheidungen werden ungern gehört und allzu oft persönlich und nicht ernst genommen, was nicht zur aktiven Partizipation der Mitarbeitenden ermutigt. Ja-Sager wiederum sind gern gesehen. Erfolge werden gefeiert, Misserfolge zu selten reflektiert. Leider trägt das nicht dazu bei, Prozesse agenturweit zu verbessern.
Die Geschäftsführung ist rein männlich besetzt, hier wird gern auf das organische Wachstum der Agentur verwiesen. "Es gibt aber sehr viele starke Frauen in der zweiten Reihe”, damit gibt man sich zufrieden. Leider geht das nicht nur am Puls der Zeit vorbei, sondern ist sogar schädlich für das Unternehmen und die Unternehmenskultur. Die vielen Abgänge sprechen für sich.
Darüber hinaus beruhen Entscheidungen (wie Gehaltsanpassungen oder Beförderungen) zu häufig auf Sympathien und nicht genug auf den individuellen Leistungen der Kolleg:innen. Das liegt zu einem wesentlichen Teil daran, dass die Entscheider zu wenig oder keinen Einblick haben, was jede:r Einzelne tagein tagaus leistet.
Die Agentur hat viele unterschiedliche Kunden aus diversen Branchen und mit verschiedenen Beratungsschwerpunkten. Wenn man Lust hat und es die Teamkonstellation zulässt, kann man hier viel lernen - auch in Bereichen jenseits der eigenen Kernkompetenzen.
Die Mitarbeiter*innen und die Teams sind das Beste an markenzeichen.
Gute Mitarbeiter*innen gehen und die Fluktuation in manchen Bereichen der Agentur ist und bleibt erschreckend hoch.
Geht wieder mehr auf eure Mitarbeiter*innen zu und ein.
Auch wenn die Lage mal schwierig ist, vergesst nicht, dass es Menschen in eurem Unternehmen sind und keine Arbeitszeiten, die gebucht werden müssen.
Bei dieser Agentur ist aktuell einiges um Umbruch. Leider wird dabei keine stringente Linie verfolgt, manches scheint eher wie "Trial and Error", oft zulasten der internen Atmosphäre. Viele Verbesserungsvorschläge werden angefangen, aber häufig nicht zu Ende gebracht. Die Teams sollen besser strukturiert werden, dabei wird oft vergessen, dass es Menschen sind, die hier strukturiert werden und dass gerade in einer Agentur kreative Prozesse Zeit benötigen. So leidet die Arbeitsatmosphäre im Großen. In den Teams und zwischen den Kolleg*innen stimmt die Arbeitsatmosphäre allerdings.
Aktuell scheint das Image nach außen besser und wichtiger zu sein, als nach innen.
Die Work-Life-Balance ist für eine Agentur sehr bemerkenswert. Home Office ist gern gesehen, es gibt 1-2 Tage die Woche, an denen die Teams im Büro zusammenkommen. Bei wichtigen privaten Terminen wird nicht geblockt, sondern stets geschaut, was möglich ist. Überstunden sind hier schon lange kein Thema mehr.
Es wurden stets Fortbildungen, interne und externe angeboten. Für die persönliche und berufliche Entwicklung was das gut.
Beförderungen gibt es, aber es ist nicht immer nachvollziehbar, wieso eine Beförderung nicht stattfindet. Auch das dementsprechende Gehalt wird erst nach langem Hin und Her besprochen. Hier gibt es auf jeden Fall noch Verbesserungsbedarf.
Gehälter werden stets pünktlich ausgezahlt. Es gibt mittlerweile einige Zusatzleistungen, wie die private Zusatzversicherung und JobRad.
Ansonsten ist es eine Agentur, Gehälter sind Verhandlungssache. Leider gibt es selten die Möglichkeit über eine Gehaltserhöhung zu sprechen und oft wird das leider auch sehr stark nach hintern vertagt...
Es gab einmal einen Vorstoß für mehr Umweltbewusstsein. Leider verlief diese Aktion, wie viele anderen internen Aktionen, schnell im Sande. Es wird weder nach fairem Handel, noch nach Klimaschützenden Maßnahmen gesucht. Leider nicht wirklich glaubhaft.
Müll wird getrennt nach "Essensabfällen und Reste".
Innerhalb der Teams ist der Zusammenhalt sehr stark. Auch übergreifend findet ein Austausch statt und es kann gemeinsam hart gearbeitet und gelacht werden. Das ist eines der besten Dinge an der Agentur und dementsprechend zu würdigen. Bei Teamabenden und Sommer- bzw. Winterfesten findet auch außerhalb der Arbeitszeit ein angenehmer Austausch statt.
Die direkten Vorgesetzten, die Teamleads, haben stets einen guten Draht zu ihren Mitarbeiter*innen. Sie arbeiten Seite an Seite mit den Kolleg*innen und haben ein offenes Ohr bei Rückfragen, Problemen und dergleichen. Leider kann man das nicht unbedingt immer von der Geschäftsleitung sagen. Das lässt sich eventuell mit dem besagten Umbruch erklären, allerdings bekommt man manchmal das Gefühl, dass die Person, die Mitarbeiter*in, nicht mehr gesehen wird, sondern die Arbeitskraft.
Pluspunkt: Bei Hick-Ups mit Kunden wird meiner Erfahrung nach stets nach Lösungen gesucht und nicht mit dem Finger gezeigt.
Im Büro gibt es keine festen Plätze mehr, jede*r kann sich den Lieblingsplatz über ein Buchungssystem reservieren, inkl. Parkplatz. Die Materialien werden alle gestellt. Es bleibt aber ein Großraumbüro, dementsprechend ist der Geräuschpegel. Aufgrund der Räumlichkeiten gibt es ein paar Ausweichmöglichkeiten zum "ruhigen Arbeiten", aber die sind oft belegt, wenn man Pech hat.
Im Home-Office kann jede*r sein*ihr eigenes Umfeld kreieren ;-)
Fairerweise muss man sagen, dass versucht wird, an der internen Kommunikation zu arbeiten. Manches Mal wird dabei über das Ziel hinausgeschossen und manchmal werden Entscheidungen vorgelegt, die für die Mitarbeiter*innen oft nicht verständlich sind. Auf Rückfragen wird häufig reagiert, als hätte man unfaire Kritik geäußert. Da ein Tipp - nicht alles zu persönlich nehmen ;-)
Die Geschäftsführung besteht aus Männern. Bei Neubesetzungen wurden leider keine Frauen berücksichtigt. Das ist sehr schade, wünsche ich mir doch ein kohärentes Bild bei der Geschäftsführung, wie auch in den Teams. Frauen werden als "weibliche Arbeitnehmer" geschätzt.
Ein Pluspunkt scheint zu sein, dass Frauen nach ihrer Babyzeit wieder anstandslos starten können, haben aber alle das "Problem" der Teilzeit-Verfügbarkeit.
Wie in jedem anderen Unternehmen gibt es spannende und langweilige Aufgaben. Es wird darauf geachtet, dass es ausgeglichen ist. Wer freie Kapazitäten hat, kann auch bei anderen Teams aushelfen und somit sein*ihr Repertoire ergänzen.
Siehe alle negativen Punkte oben.
Alle negativen Punkte, welche oben aufgefasst wurden.
Von Fairness und Vertrauen kann man bei Markenzeichen nicht sprechen. Statt Vertrauen aufzubauen, wird dieses durch "nicht-ernst-nehmen" gebrochen. Fair ist es meiner Meinung nach nicht, wenn Vorgesetzte alles äußern dürfen und Mitarbeiter bloß keine Kritik äußern dürfen. Sobald man das tut bekommt man Gegenwind.
Statt Lob gibt es nur Missgunst.
Image stimmt nicht mit der Realität überein.
Keiner geht vor 18-19 Uhr, nur damit der Kunde noch jemanden erreichen kann. Das ist alles andere als eine gute Work-Life-Balance. Zur Info: Trotzdem hat man schon seit 8 Uhr gearbeitet und eigentlich die 8 Stunden voll. Überstunden dürfen nicht abgefeiert werden. "Die Überstunden gehören ja dazu."
Es soll viele Weiterbildungen geben. Davon habe ich nichts mitbekommen, leider. Ein paar interne Seminare haben stattgefunden.
Meiner Meinung nach kann der Kollegenzusammenhalt besser funktionieren. Trotzdem war es okay.
Kein Verständnis von Vorgesetzten bei Ansprache von Problemen, Wünschen oder anderen Äußerungen. Generell machen die Vorgesetzten keinen Anschein, dass es Ihnen wichtig ist, das die Mitarbeiter sich wohlfühlen. Das "heruntermachen" von Sachen ist für mich kein gutes Vorgesetzten-Verhalten.
Regelmäßige Meetings zum Austausch finden statt. Update-Calls gibt es ebenso.
Keine Sozialleistungen wie Urlaubsgeld etc. Maues Gehalt und jeder bekommt ein anderes Gehalt (auch auf gleicher Stufe).
Arbeitsaufteilung ist meiner Meinung nach nicht gerecht aufgeteilt. Mitarbeiter waren teilweise überladen mit Aufgaben, währenddessen andere Mitarbeiter wenig zu tun hatten. Auch nach Ansprache wurde daran nichts geändert. Eintönige Aufgaben kamen dazu.
Man fühlt sich sehr gut aufgehoben, alle sind ausnahmslos super nett
Ausgezeichnet, auch wenn man mal einen Arzttermin hat, stößt man immer auf Verständnis
Sehr gut, Kolleg*innen sind jederzeit bei Problemen ansprechbar, hilfsbereit und der Zusammenhalt ist exzellent
Absolut unproblematisch, alle begegnen sich auf Augenhöhe
Sehr fair
Flache Hierarchien, top Kommunikation
Mega offen und tolerant
Abwechslungsreich und innovativ
Es herrscht eine tolle Teamdynamik. Hier wird sich gegenseitig unterstützt und aufgefangen. Die Kolleg:innen haben und zeigen ein ernstes Interesse am Wohlbinden anderer und es wird gegenseitig auf sich geachtet (z.B. auch beim Thema Workload). Zudem kann man dank der flexiblen Arbeitszeiten sich seinen Tag etwas freier gestalten - ob Homeoffice oder im Büro selbst.
- Geschäftsführung, die sich wenig bis gar nicht sich zu Herzen nimmt, was die Mitarbeiten offen kommunizieren --> stattdessen wird für den Schein eine Fragerunde oder Termine eingestellt, die die Mitarbeiter befriedigen sollen, bei denen aber 0 auf ihre Anliegen eingegangen wird.
- Gehalt: eher Almosen, aber pünktlich :D
- konstruierte Scheinwelt: Ein Theater vom Feinsten, wenn es um die Darstellung geht. In dem Teams untereinander ist die Dynamik super, aber alles darüber hinaus kommt einem vor, wie ein Inszenierung auf dem Broadway.
Liebe Geschäftsführung: Bitte endlich mal dem "Proletariat" WIRKLICH zuhören und die geäußerten Wünsche und Bedenken ernst nehmen. Das Kleinreden von Themen, die die Mitarbeiter:innen stören/ beschäftigen, führt zu wachsendem Unmut. (Leider auch hier auf kununu zu sehen, wenn geäußerte Kritik runtergespielt oder nicht anerkannt wird). Manchmal hat man den Eindruck ihr habt Angst vor der Wahrheit und lauft daher lieber mit euren Scheuklappen durch die Agentur und macht euch vor, dass alles gut sei. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht alle wirklich (aus oben genannten Gründen) offen ihre Meinungen äußern, aber mit etwas mehr Feingefühl und ernstem Interesse, sollte zu erkennen sein, dass nicht alles wunderbar ist.
Die Teams und Kolleg:innen sind alle nett und die Atmosphäre (stressige Zeiten mal ausgeklammert) in der Regel recht gut. Gute Arbeit wird gelobt und es wird (zumindest mit Worten) gedankt, wenn man sich für Kunden/Projekte einsetzt.
Viel Schein & weniger Sein ist hier das Motto. Hach wir sind so glücklich und alles läuft so toll! Realität und vermitteltes Image liegen häufig weit auseinander. Nach intern und extern wird eine fröhliche und spaßige Firma vermittelt. Allerdings scheinen hier einige Leute mit Scheuklappen durch die Gegend zu laufen und in vielen Situationen kommt man sich vor wie in einer schlechten Seifenoper.
Es läuft mehr schief, als sich einige eingestehen wollen. Auch hier auf kununu zu sehen, wenn man die Antworten unter den negativen Bewertungen betrachtet.
Tja naja... Agentur halt. Es gibt viel zu tun und dementsprechend fallen auch gut und gerne mal Überstunden an. Diese werden "natürlich" nicht vergütet... Klar, es gibt ein (leider sehr nerviges) Zeiterfassungssystem, allerdings muss man hier dann schon sehr penibel alle Minuten eintragen, wenn man einmal einen Nachweis haben möchte, dass man weit über die vertraglichen Stunden hinaus gearbeitet hat. Sind es nur ein paar "Stündchen", wird das einfach hinten fallen gelassen.
To be fair: Es gibt die Möglichkeit für einen zeitlichen Ausgleich, aber hier ist man selbst in der Bringschuld und muss nachweisen, dass man viele Überstunden gemacht hat. Dieser wird einem jedoch ohne Widerworte gewährt.
Kommt ganz drauf an, an wen man gerät. Mit dem richtigen Teamlead im Rücken, kann man bei Markenzeichen durchaus vorwärtskommen und auch zusätzliche Weiterbildungen werden hier gerne für Mitarbeiter organisiert. Wenn sie gut zu den eigenen Skills/ Aufgabenbereichen passen, wird hier auch nicht geknausert. ABER: Man muss auch selbst hinterher sein und sich darüber bewusst sein, dass man des eigenen Glückes Schmied ist. Von alleine werden solche Optionen eher selten an die Mitarbeiter:innen heran getragen. Es geht in diesem Bereich jedoch aktuell (etwas schleppend) vorwärts und Fortbildungsprogramm werden organisiert!
Ja, es ist Agentur… aber:
Verkaufst du dich gerne unter Wert? Dann bist du hier richtig! Bei Markenzeichen wird tiefgestapelt und vor allem auch hier wieder auf Heimlich gemacht - übers Gehalt mit den Kollegen sprechen? Nix da, das wird von "oben" untersagt. Gut, daran halten werden sich vermutlich die wenigstens, aber das führt zu Unmut, wenn man dann feststellt, wie weit teilweise doch die Gehälter auseinander liegen. Gendergap? Vorhanden... Gehalt nach Sympathie? Scheint so... Trotz kürzerer Berufserfahrung oder geringerer Qualifikation gibt es dennoch Teammitglieder die mehr verdienen und wohl "Glück beim Verhandeln" hatten. Neben Erfahrung oder Qualifikationen spielt wohl auch die Sympathie oder die Laune der Geschäftsführung am Tag der Verhandlung eine Rolle. Geht man selbst mit einer Gehaltsvorstellung/ -anpassung ins Gespräch, wird man angeschaut, als frage man nach Aliens. Vorgelegte Angebote, die in der Regel eher lächerlich ausfallen, werden als besonders großzügig und als persönliche "Ausnahme" dargestellt, als müsse man vor Dankbarkeit dafür auf die Knie fallen. Organisatorisch top: Das Gehalt ist immer pünktlich da, eher mal ein paar Tage früher als später.
Wunderbar - die Unterstützung in den Teams untereinander und die Atmosphäre ist super. Auch mal After Work ist drin, wenn man möchte - aber alles kein Muss. Leider gehen die viele der wirklich tollen Kolleg:innen auch schnell wieder - die Gründe: offensichtlich.
Teamleads in meiner Erfahrung: TOP! Aber da hört es dann auch schon auf. Die Geschäftsführung ist kritikunfähig, alles wird persönlich genommen und selten kann auf einem neutralen/ professionellen Level gesprochen werden (wenn es um Kritik geht). Gerne werden auch mal Entscheidungen über den Kopf hinweg getroffen, die einem dann als tolle "Opportunity" / "Entwicklungschance" verkauft werden und man nur eine eher rhetorische Wahl erhält.
Allerdings: Hier lassen sich nicht alle über einen Kamm scheren, ich habe von anderen Kolleg:innen auch schon besseres gehört.
Stets bemüht... Es gibt viele interne Kanäle und es wird (scheinbar) transparent kommuniziert. Jedoch sind hier oftmals oberflächliche Themen im Mittelpunkt, Geplänkel und Beweihräucherung der Agentur. Bei den wirklich interessanten Themen stößt man leider viel zu sehr auf Mauern und es wird nahezu ein Staatsgeheimnis daraus gemacht. In den (immerhin) regelmäßig stattfindenden Terminen mit der Geschäftsführung/ den Verantwortlichen kann man (theoretisch) Fragen nach Lust und Laune stellen, ABER Vorsicht bei der Wortwahl. Zu kritische Fragen oder gar Kritik wird schnell mal persönlich genommen - wirklich offene und ehrliche Kommunikation, die keine Konsequenzen hat, findet nur unter den Kollegen in privaten Konversationen statt. Nicht unbedingt optimal, wenn man die Stimmung in der Agentur hoch halten möchte.
Positiv: Es gibt eine Vertrauensperson mit gutem Draht zur Geschäftsführung, die die Wünsche/Bedenken/ Anliegen ernst nimmt und in ihrem Rahmen das Beste tut. Die Geschäftsführung und andere Führungspositionen bieten einem immer ein offenes Ohr an (auch Abseits von den offiziellen Terminen), hier muss/kann man selbst entscheiden ob oder wie man es nutzen will.
Wird kommuniziert, aber nicht gelebt. Es ist im Alltag klar zu erkennen, wer hier die Entscheidungen trifft. Ja, es wird hier und da auch mal nach einer Meinung gefragt. Allerdings ist dabei nicht gesagt, dass diese dann auch gehört wird.
Es sind zwar grundsätzlich sehr viele Frauen angestellt, jedoch kann man diese hauptsächlich in den unteren Positionen finden. Insbesondere bei Gesprächen mit der rein männlichen Geschäftsführung wird dann auch deutlich, dass diese leider nicht zwingend ernst nimmt, was die weibliche Belegschaft zu Wort bringt. Der Blick von oben herab und so wird dann auch mal mit einem geredet, wenn man meint widersprechen zu müssen.
Mal so, mal so. Grundsätzlich aber vielfältige Kunden, da ist für jeden was dabei.
Grenzenloses Vertrauen
Ehrlichkeit (> Auch Misserfolge werden besprochen, ohne Finger Pointing)
Menschlichkeit
Spaß an der Sache
Diversität
Generell: Ein positives Mind Set. Bei markenzeichen ist das Glas immer halb voll, nie halb leer!
Siehe oben - ich habe auch keinen Lösungsvorschlag, aber manche Dinge sollte man als Geschäftsführung nicht persönlich nehmen, sondern kurz inne halten und es von seiner eigenen Person gedanklich trennen. Beispiel Kündigung durch Arbeitnehmer: Keine Entscheidung gegen den Vorgesetzten oder die Agentur - sondern eine Entscheidung für einen anderen Arbeitgeber. Eine Kündigung kann so viele Gründe haben. Man kann auch "ausgelernt" sein und sich weiterentwickeln wollen. Oder muss der Liebe wegen in eine andere Stadt ziehen. Oder man merkt, dass Marketing doch nicht das Wahre ist. Was ich damit sagen möchte: Die wenigsten Personen kündigen wegen des Vorgesetzten - demnach sind doch eigentlich no hard feelings notwendig.
Mehr Distanz wagen: Ja, es ist familiär. Ja, das schätzt jeder, Mitarbeitende wie Kunden. Dennoch habe ich Situationen erlebt, in denen ich das Gefühl hatte, dass gerade ein Stück mehr professionelle Distanz angebracht wäre, um zu einem objektiv tragbaren Entscheid zu kommen. Das gilt beidseitig, auch für mich! Und ist konstruktive Kritik auf sehr hohem Niveau.
Gute Ausstattung (Räume, Technik), wechselseitiges Vertrauen über alle Hierarchien hinweg, Lob ist keine Mangelware
Schon als kleine Bude hatte markenzeichen ein gutes Standing, mit der Skalierung der Agentur ist dieses positive Image selbstverständlich noch weiter gestiegen. Großen Anteil hieran hat nicht nur die exzellente Arbeit der Mitarbeitenden für die Kund:innen, sondern auch die verlässlich und langfristig stabil aufgestellte Geschäftsführung. Das schenkt Vertrauen, dass der "Laden im Griff" ist!
Zu Überstunden wurde ich nie aktiv angehalten, so fair muss man sein. Die habe ich eigenständig wegen eines zu hohen Eigenanspruchs produziert. Schade fand ich zu meiner markenzeichen-Zeit (2014-2019) jedoch immer, dass die Mehrzeit nicht abgefeiert werden konnten. Allerdings wurden mir zum Ausgleich dieses Sachverhalts auf anderem Wege Dinge ermöglicht, mit denen mir die Dankbarkeit für den Einsatz verdeutlicht wurden.
Ich wurde von Tag 1 an gefordert und gefördert und bin überaus dankbar hierfür!
Egal, ob in früheren Zeiten (2014, ca. 20 Mitarbeitende) oder in späteren Zeiten (2019, ca. 80 Mitarbeitende): Der Kollegenzusammenhalt ist bei markenzeichen immer da und unverrückbar. Niemand, egal ob Führungskraft oder Trainee, würde ein Abrücken von diesem Kernprinzip der Agentur akzeptieren.
Zu meiner zeit arbeiteten nicht nur 25-jährige Berater in der Agentur. Das Kollegium war zu meiner Zeit sehr divers, hinsichtlich Nationalitäten, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung. Daher hat Diskriminierung keinen Platz! (auch hier: ich kann nur den Status Quo meiner Zeit 2014-2019 bewerten)
Zu meinem Vorgesetzten habe ich sehr schnell ein echtes Vertrauensverhältnis aufbauen können. Er hat mich beim Anfang meiner beruflichen Karriere von Tag 1 an begleitet, mir Tipps gegeben, immer ein offenes Ohr für mich gehabt, mich motiviert wenn ich einmal nicht für etwas gebrannt habe und mir immer den Rücken gestärkt, wenn es notwendig war. Zu alldem hat er immer akzeptiert, dass ich einen eigenen Kopf habe und mich dementsprechend "an langer Leine" geführt, was ich 2014 als Junior-Berater genauso geschätzt habe wie 2019 als Client Service Director. Nicht nur rückblickend bin ich dankbar, unter diesen Vorgesetzten meine ersten Schritte im Berufsleben getätigt zu haben.
Super Ausstattung, meinen Arbeitsplatz in der Schwedlerstrasse vermisse ich sogar ab und an. Rechner, Software, Berufshandy, etc. waren nie ein Thema und immer auf dem aktuellsten Stand. Zu meiner Zeit (2014-2019) hat mich persönlich nur immer das mobile Festnetztelefon gestört, aber sicherlich existieren diese unpraktischen Handstücke aus der Hölle in der Agentur schon nicht mehr ;-)
Bei meinem Eintritt 2014 war die Interne Kommunikation noch ausbaufähig - bei meinem Austritt 2019 exzellent mit verschiedenen Formaten, Zielgruppen und Touchpoints ausgerollt.
Vor dem Hintergrund, dass es ein Agentur-Job war, fühlte ich mich nie unfair bezahlt und kam mit dem Gehalt problemlos in Frankfurt klar. Es sollte aber jedem klar sein, dass "finanzielle Anreize" kein Motiv für einen Agentur-Job sein sollten. Agentur-Jobs bieten keine finanziellen Reichtümer, sie bieten dir KnowHow Reichtümer, da du dort in sehr kurzer Zeit sehr viel Marketingfachwissen erlernen und angeleitet umsetzen kannst. "Wissenshunger" und "Orientierung in den Branchen finden" sind Motive, die zu einem Agentur-Job führen sollten.
Diskriminierung jedweder Art würde nicht toleriert werden und spielte zu meiner Zeit auch niemals eine Rolle.
Ohne Worte - in sechs Jahren bei markenzeichen hatte ich keinen einzigen Tag, an dem ich keinen Spass an den Aufgaben hatte oder mir aktiv Aufgaben suchen musste. Bei markenzeichen ist Marketing so, wie es sein sollte: Kein Tag gleicht dem anderen, jede Aufgabe ist eine individuelle Herausforderungen an der man als Person wachsen kann. Sehr großer Vorteil zu anderen Agenturen oder Beratungen: Bei markenzeichen entwickelt man für seine Kunden nicht nur Konzepte - sondern setzt diese auch um und ist für die Erfolgsmessung zuständig! Je nach Kunde ist man so nicht "nur ein Sachbearbeiter" im Auftrag, sondern teilweise der outgesourcte Junior Marketing Manager des Kunden.
Ich habe mich während meiner Zeit immer wohl und wertgeschätzt gefühlt. Der Zusammenhalt in den Teams und auch übergreifend ist super und sollte es mal zwacken, gibt es immer die Möglichkeit, gemeinsam Lösungen zu finden.
Klar, es ist noch immer Agenturarbeit. Aber auf Führungsebene hat man ausreichend Möglichkeit, für sich und sein Team Mehrarbeiten zu kompensieren und für Ausgleich zu sorgen.
Wer sich persönlich einbringt, motiviert ist, für eigene Ideen und Ansätze einsteht und stetig an sich arbeitet, kann bei Markenzeichen definitiv Karriere machen! Dazu gehört es aber auch, Verantwortung anzunehmen und im Sinne der Agentur wirtschaftlich zu handeln (Cross-, Up-Selling und oder Neukundenakquise). Die fachliche Weiterbildung ist durch interne und externe Schulungsangebote gewährleistet, zudem werden Zeiten für die persönliche Weiterbildung gewährt.
Branchenüblich. Hier wurde seither aber nochmals deutlich aufgestockt. Ich war durchaus zufrieden.
Als Führungskraft habe ich den Zusammenhalt innerhalb meines Teams, aber auch in übergreifenden Projekten immer sehr geschätzt! Es wird sich gegenseitig geholfen, Ideen werden in großer und kleiner Runde diskutiert und auch die Geschäftsführung hat ein offenes Ohr, sollte man einmal nicht weiterwissen.
Top!
Mentor und Sparringspartner!
1on1´s, Teammeetings, Gruppenmeetings, Feedbackgespräche, interne Mitteilungen, Etatverkündungen und alles was dazugehört. Wer weitere Informationen zu einzelnen Themen möchte, kann immer das Gespräch zur Vertiefung suchen. Zu meiner Zeit wurde auch die interne IT-Struktur neu umgebaut, um den Zugang zu den Informationen nochmals zu vereinfachen.
Super viele verschiedene Branchen, unterschiedliche Kunden, groß, klein, lokal, international, projektbezogen oder Gesamtetat. Es findet sich immer etwas Neues, das man so noch nicht kannte!
So verdient kununu Geld.