Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt eine durchweg super Betreuung für Auszubildende. Man fühlt sich nie alleine gelassen und alle stehen einem hilfsbereit zur Seite.
Der Ruf eilt der Marke natürlich voraus, aber umso cooler ist es selber ein Teil davon zu sein. Die Marke wird hier in Form von Afterworkparties und diversen Events wirklich gelebt!
Ausßerdem setzt jägermeister neben der hochwertigen Ausbildung auch auf persönliche Entwicklung, durch Stärkenfindungs-, Zeitmanagement-, Knigge- oder Eigenmarketingsseminare. Zusätzlich erhält man ein umfassendes Präsentationscoaching und die Möglichkeit durch einen unternehmensinternen Englischlehrer seine Sprachkenntnisse enorm zu verbessern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich schlechte Punkte an Jägermeister als Arbeitgeber gibt es ehrlich gesagt nicht. Die angesprochene Ausbildungsvergütung ist zwar nur durchschnittlich, aber bei weitem nicht schlecht.
Verbesserungsvorschläge
In der Ausbildung könnte die Vergütung noch etwas mehr dem Markenbild angepasst und dementsprechend etwas erhöht werden, um dem Ruf der Marke auch gerecht zu werden.
Arbeitsatmosphäre
Gerade in den Globalen Bereichen ist die Arbeitsatmosphäre einfach unvergleichlich. Das "Du" ist sowieso Standard, es wird gemeinsam essen gegangen und auch auf menschlicher Ebene entstehen Freundschaften. Das alles trägt (auch unternehmensweit) zu einer sehr produktiven und hilfsbereiten Arbeitsatmosphäre bei.
Karrierechancen
Karrierechancen werden bei Jägermeister so gut wie jedem Auszubildenden gegeben (90% Übernahmequote im kaufmännischen Bereich). Die Verträge sind meist befristet, werden aber in der Regel nach Ablauf der Frist verlängert oder entfristet, sofern gewünscht. Nach der Ausbildung sollte jedoch noch ein Studium angehängt werden, da sonst die Chancen in die mittlere Führungsebene oder Managerposten aufzusteigen nur gering sind.
Arbeitszeiten
Generell herrscht Gleitzeit im Unternehmen (zwischen 9.00 und 15.30 Uhr Kernzeit). Man kann sich seine Arbeitszeit selber aufteilen und nach Belieben um die Kernzeit verschieben. Sogar Homeoffice ist als Azubi möglich.
Gerade in den internationaleren Bereichen ist das ganze schon etwas innovativer und noch flexibler als ohnehin schon, da Arbeitszeiten und Homeoffice hier populärer sind, als in anderen Bereichen.
Ausbildungsvergütung
Im Vergleich zu anderen Unternehmen aus unserer Berufsschulklasse (die nach z.B. nach IG Metall-Tarif entlohnt werden) zahlt Jägermeister eher eine sehr durchschnittliche Ausbildungsvergütung, gerade auch für die Bekanntheit und Stärke der Marke ist das meiner Meinung nach noch ausbaufähig.
Die Ausbilder
In jeder Abteilung hat man seinen festen Ansprechpartner, der einen in die Abteilung einführt und einen mit genügend Aufgaben versorgt. Alle Ausbilder sind menschlich total nett und nahbar, alle sind ehrlich interessiert an einem und nehmen es einem auch nicht übel, wenn man noch ein zehntes mal nachfragt!
Spaßfaktor
Alle 1-3 Monate von Abteilung zu Abteilung zu wandern ist Grundbestandteil der Ausbildung, was das ganze super abwechslungsreich und spannend macht, da man immer neue Tätigkeitsbereiche kennenlernt und seine eigenen Stärken herausfinden kann. Auch das Miteinander in den Abteilungen, besonders aber unter den Azubis trägt viel zum Spaß an der Arbeit bei.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man bekommt die Möglichkeit geboten aktiv im Alltagsgeschäft mitzuwirken und mit eigener Verantwortung sogar eigene Projekte zu leiten. Hin und wieder gibt es zwar auch Abteilungen in denen die Masse der Aufgaben etwas wenig ist, aber das ist nur selten der Fall zum Glück.
Variation
Durch die Abteilungswechsel ist dementsprechend auch eine hohe Variation in den Aufgaben und Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen gegeben, da man immer wieder neue Seiten des Unternehmens kennenlernt.
Respekt
Respekt wird bei Jägermeister in der Aubildung groß geschrieben. Man wird als vollwertiger Mitarbeiter respektiert und "Klischeeaufgaben", wie Kaffeekochen oder 100 Seiten kopieren gibt es hier nicht. Alle (wirklich alle) treten einem mit Respekt und Interesse gegenüber.