Nach außen Top-Arbeitgeber, intern eine andere Realität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist, dass man hier viel lernt: Geduld, Improvisation und die Kunst, zwischen den Zeilen zu lesen. Nicht jeder Arbeitsplatz bietet so viele ungeplante Entwicklungsmöglichkeiten. Dafür muss man dankbar sein. Oder tapfer.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe selten einen Arbeitgeber erlebt, bei dem Anspruch und Realität so weit auseinanderliegen. Die positiven Versprechungen im Bewerbungsprozess haben sich im Arbeitsalltag nicht bestätigt. Meine Erwartungen wurden in nahezu allen Bereichen enttäuscht. Es fehlte an klarer Führung, konstruktivem Feedback und echter Wertschätzung. Kommunikation und Transparenz waren mangelhaft. Rückblickend hätte ich mir gewünscht, die vielen Warnsignale früher ernst zu nehmen.
Arbeitsatmosphäre
Nach außen wird ein modernes, wertschätzendes und mitarbeiterorientiertes Bild vermittelt. Im Arbeitsalltag habe ich davon jedoch wenig gespürt.
Kommunikation
Statt offener Kommunikation und Unterstützung herrschen häufig Unsicherheit, mangelnde Transparenz und kurzfristige Entscheidungen.
Vorgesetztenverhalten
Mitarbeitende sollen eigenverantwortlich arbeiten, müssen gleichzeitig aber jeden noch so kleinen Schritt abstimmen. Besonders frustrierend war die fehlende Selbstreflexion der Managementebene.
Karriere/Weiterbildung
Auch bei Entwicklungsmöglichkeiten und Feedbackgesprächen sehe ich Verbesserungspotenzial. Eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden sowie klarere Perspektiven könnten die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich erhöhen.