Ihr Unternehmen?

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Paper
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Zum scheitern Verurteilt.... Sofern die Führungsebene im Vertrieb nicht ersetzt wird!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt kam pünktlich!

Benefits: Dienstwagen, Tankkarte & Diensthandy (sofern man dies erhält)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- den Führungsstil der Vertriebsleitung Deutschland (diktatorisch)
- Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in den Filialen
- 6 Tage Wochen als Mitarbeiter in den Filialen
- Mitarbeiter Besetzung in den Filialen (1 Mann Betrieb je Schicht)
- Workaholic Lifestyle wird Vorausgesetzt
- Schlechte Einarbeitungsplanung
- Keine spürbare Wertschätzung
- Vertriebsführung Deutschland kann mit Empathie nicht umgehen, sollte sich aber mal einer Schulung zur Führung von Mitarbeitenden unterziehen!!

Verbesserungsvorschläge

Ich bin davon überzeugt, dass ein konstruktiver Austausch und die Bereitschaft, Prozesse neu zu denken, für den Erfolg unerlässlich sind.

Umsätze steigen nicht allein durch Kostenminimierung zu Lasten der Belegschaft. Um erfolgreich zu sein, MUSS den Mitarbeitern ein angemessenes Arbeitsumfeld geboten und Anreize geschaffen werden, damit sie ihre Aufgaben mit Freude erfüllen.

Empathie sollte hierbei als zentraler Wert der Unternehmensführung verankert werden. Es ist wichtig, dass die Geschäftsführung die Bedeutung dieses Wertes im täglichen Handeln stets präsent hält und als Leitbild für die Zusammenarbeit vorlebt.

Zufriedene Mitarbeiter verkaufen deutlich besser, steigern die Umsätze und binden Kunden durch Freundlichkeit sowie Hilfsbereitschaft langfristig an das Unternehmen.

Arbeitsatmosphäre

KÜHL, DIKTATORISCH, GEIZ ist GEIL

Image

Der Ruf eilt dem Unternehmen voraus. Vor Antritt der Stelle habe ich mich mit den Bewertungen zu McPaper auseinandergesetzt und war über die geäußerte Kritik besorgt. Dennoch war es mein Ziel, diese Vorurteile durch mein Engagement zu widerlegen und einen positiven Beitrag zum Image des Unternehmens zu leisten. Entsprechend hoch war meine ursprüngliche Motivation.

Work-Life-Balance

Leider musste ich feststellen, dass die im Erstgespräch gemachten Zusagen im Arbeitsalltag nicht eingehalten wurden. Insbesondere die gesetzlich vorgegebenen Arbeits- und Pausenzeiten werden regelmäßig missachtet; (dies ist mir akut bei dem Rest der Belegschaft aufgestoßen) zudem wird die Einhaltung des Dienstplans negativ als mangelnder Fleiß ausgelegt.

Des Weiteren habe ich den Eindruck gewonnen, dass Mitarbeiter lediglich als austauschbare Ressourcen betrachtet werden und Kritik an diesen Zuständen nicht erwünscht ist.

Karriere/Weiterbildung

Ich wurde für den Vertrieb und die Betreuung mehrerer Filialen eingestellt. Jedoch wurde ich ausschließlich operativ in den Filialen eingesetzt, sodass ich die Aufgaben, die für meine Position vorgesehen waren, nicht ausüben konnte. Zudem empfinde ich die aktuelle Führungskultur als sehr einseitig und wenig offen für einen konstruktiven Austausch.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfinde ich als angemessen und wird pünktlich ausgezahlt. Allerdings gibt es Schwierigkeiten bei der monatlichen Auszahlung der vereinbarten Reisekosten und Parkgebühren. Da muss man viel Geduld aufbringen.

Als Vertriebsmitarbeiter wird ein Dienstwagen, Tankkarte, sowie ein Diensttelefon angeboten. Hier sollte man aber im Vorfeld vereinbaren, beides direkt zum Antritt der Position zu bekommen, da man sonst auf seine Privaten Mittel zurückgreifen und auf die Erstattung der Kosten lange warten muss.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider werden die Arbeitsumstände durch die Gesamtvertriebsleitung massiv erschwert werden. Es drängt sich der Eindruck auf, dass einseitige Kosteneinsparungen zulasten der Belegschaft gehen, was zu einer unzumutbaren Belastung der Mitarbeiter führt. Zudem mangelt es der (Geschäfts)führung nach meiner Wahrnehmung an sozialem Bewusstsein und der notwendigen Entschlossenheit, angekündigte Veränderungen tatsächlich umzusetzen. Es scheint, als würden notwendige Innovationen zugunsten der eigenen Komfortzone blockiert.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Filialen ist die Atmosphäre, von einigen Ausnahmen abgesehen, sehr menschlich. Die Kolleginnen und Kollegen begegnen einander mit Empathie und zeichnen sich in der Regel durch einen starken Zusammenhalt aus.
Meiner Auffassung nach wird derzeit häufig gegeneinander statt miteinander gearbeitet. Um den Zusammenhalt zu stärken, halte ich es für essenziell, neue Denkansätze zuzulassen und alternative Lösungswege gemeinsam zu erproben. Ich habe jedoch den Eindruck, dass eine solche Offenheit für Veränderungen und Innovationen nicht gewünscht ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich möchte auf die aktuellen Arbeitsbedingungen in den Filialen aufmerksam machen, die ich als äußerst kritisch betrachte.

Derzeit sind Mitarbeiter in ihren Schichten oft auf sich allein gestellt. Dies stellt aus meiner Sicht ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Zudem haben die Angestellten kaum die Möglichkeit, Pausenzeiten einzuhalten oder bei Bedarf zeitnah die Sanitäranlagen aufzusuchen.

Ich sehe hier dringenden Handlungsbedarf, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Vorgesetztenverhalten

Dieses Unternehmen verdient leider keine positive Bewertung, da es hier gänzlich an Empathie mangelt.

Zu Beginn wird suggeriert, dass umfassende Veränderungen geplant seien, um die Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Umsätze unter menschlichen Bedingungen zu steigern. Dabei wird betont, wie wichtig Empathie, Veränderungswille und Erfahrung seien. In der Realität werden diese Werte jedoch bereits am ersten Tag ignoriert. Wer versucht, diese Ansprüche aufrechtzuerhalten, dem wird das Arbeitsleben gezielt erschwert, um im besten Fall eine Eigenkündigung zu provozieren o.ä.

Hier wird ein diktatorisches Verhalten praktiziert.

Arbeitsbedingungen

Dieses Umfeld ist ideal für Workaholics mit wenig Privatleben.

Kommunikation

In der täglichen Zusammenarbeit gestaltet sich die Erreichbarkeit der direkten Vorgesetzten oft als schwierig. Insbesondere während meiner Einarbeitungszeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass klare Anweisungen fehlen und Informationen über den weiteren Ablauf häufig erst sehr kurzfristig kommuniziert werden. Diese Verzögerungen erschweren eine effiziente Arbeitsweise und eine strukturierte Einarbeitung erheblich.

Gleichberechtigung

Leider habe ich auch in diesem Zusammenhang wenig von Gleichberechtigung feststellen können.

Interessante Aufgaben

Da ich nicht die Gelegenheit hatte, alle Bereiche umfassend kennenzulernen, kann ich dies nicht abschließend beurteilen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.