Gut am Arbeitgeber finde ich
- Den Ausbilder für die Systemintegration !
- Den Abteilungsleiter Technik (First-Level) !
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Abgesehen von den beiden genannten Personen konnte ich persönlich kaum positive Erfahrungen machen.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr in moderne Arbeitsplätze und die Mitarbeiter investieren.
- Bei Krankheit sollte nicht erwartet werden, dass Mitarbeitende trotzdem erscheinen – das empfand ich als unzumutbar.
- Die sanitären Bedingungen waren aus meiner Sicht nicht angemessen und sollten dringend verbessert werden.
- Aufgaben sollten stärker auf die Ausbildung ausgerichtet sein.
- Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Mitarbeitende in bestimmten Positionen (z. B. im Straßenverkehr) die notwendigen Anforderungen zuverlässig erfüllen können.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war stark schwankend. Unter den Azubis gab es meistens gute Stimmung, auch der Ausbilder für die Systemintegration hat für eine gute Atmosphäre gesorgt, dieser Mann hat für immer meinen größten Respekt! Zudem war der Abteilungsleiter des First-Level/Technik sehr unterstützend, hat den Betrieb am Laufen gehalten und stand hinter seinem Team. Mit vielen festangestellten Mitarbeitern habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass viel hinter dem Rücken anderer gesprochen wurde. Insgesamt habe ich mich häufig gezwungen, morgens zur Arbeit zu gehen, da die Umstände sehr belastend waren.
Karrierechancen
Die Karrierechancen schätze ich als sehr eingeschränkt ein. Aus meiner Sicht kann man hier kaum langfristig etwas erreichen – über ein reines „Überleben von Monat zu Monat“ geht es aus meiner Erfahrung nicht hinaus.
Arbeitszeiten
Die offiziellen Arbeitszeiten waren Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr und freitags bis 14:00 Uhr. In der Praxis haben sich diese verkürzten Freitage für mich jedoch kaum gelohnt, da ich an den anderen Tagen regelmäßig Überstunden leisten musste.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung entsprach dem Mindestlohn, was ich als sehr gering empfunden habe. Nach meiner Erfahrung stand bei der Geschäftsführung das Sparen klar im Vordergrund. Auch bei einer späteren Festanstellung lag das Gehalt nur knapp über dem Mindestlohn, teilweise genau auf diesem Niveau. Bei einer Festanstellung kommt eine Provision hinzu, die jedoch stark vom Vertrieb beeinflusst wird, da dort eher auf die eigene Provision geachtet wird als auf die Stunden-Provision der Techniker.
Die Ausbilder
Der Ausbilder für die Systemintegration ist eine 1+ mit Sternchen. Nach meinem Empfinden wird er von der Geschäftsführung jedoch stark beansprucht und seine Leistung nicht ausreichend gedankt
Spaßfaktor
Der Spaß bei der Arbeit kam für mich fast ausschließlich durch die Azubi-Kollegen zustande. Mit einem Großteil der festangestellten Mitarbeiter hatte ich leider die Erfahrung dass der Umgang eher respektlos und teilweise hinter dem Rücken anderer war.
Aufgaben/Tätigkeiten
Während meiner Ausbildungszeit habe ich den First-Level-Support nahezu komplett übernommen (in Zusammenarbeit der anderen Azubis), da es hierfür kaum festangestellte Mitarbeiter gab. Dadurch bestand mein Alltag fast nur aus Helpdesk-Tätigkeiten. Weitere, für die Ausbildung relevante Aufgaben wurden mir leider selten gezeigt oder übertragen.
Variation
Die Arbeit war größtenteils eintönig und für die Ausbildung im Bereich Systemintegration aus meiner Sicht nicht ausreichend. Stattdessen musste ich viele fachfremde Tätigkeiten übernehmen – darunter zum Beispiel: Gräber räumen, auf dem Parkplatz oder am Liefereingang Löcher mit Schotter auffüllen, Müll und Grünzeug zur Deponie bringen, in Mülltonnen springen, Staubsauger der Geschäftsführung reparieren, Fensterbänke putzen, Staubsaugen, den Rasenmäher reparieren, Wareneingang bearbeiten und vieles mehr. Diese Tätigkeiten habe ich in meiner Ausbildungszeit tatsächlich erledigen müssen.
Respekt
Respekt habe ich in diesem Unternehmen kaum erlebt. Ich hatte den Eindruck, eher als günstige Arbeitskraft behandelt zu werden, anstatt als Auszubildender, der etwas lernen soll.