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Sinnstiftende Arbeit mit einem Team, das mir sehr ans Herz gewachsen ist

4,4
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei meco Akademie gGmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn ich auf meine Zeit bei meco zurückblicke, überwiegen bei mir ganz klar die positiven Erinnerungen. In der Ausbildungsbetreuung begleitet man Menschen ein Stück auf ihrem Weg und bekommt auch mit, was aus ihnen wird. Das war für mich immer einer der Gründe, warum ich gerne zur Arbeit gekommen bin.
Was ich aber wahrscheinlich noch mehr vermissen werde, sind meine Kolleginnen. Ich hatte wirklich Glück mit meinem Team und habe mich dort nicht nur als Kollegin, sondern auch als Mensch sehr wohlgefühlt. Wenn viel los war, hat man sich gegenseitig unterstützt und wenn irgendwo ein Problem aufgetaucht ist, stand man damit normalerweise nicht alleine da.
Auch mit meiner Leitung habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich konnte Dinge offen ansprechen und hatte nie das Gefühl, mit einem Problem besser nicht kommen zu dürfen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wirklich schlecht fand ich persönlich nicht viel. Was mich manchmal genervt hat, waren eher kurzfristige Veränderungen oder Entscheidungen, bei denen man sich etwas mehr Vorlauf gewünscht hätte. Teilweise kamen mehrere neue Dinge gleichzeitig und dann hat es etwas gedauert, bis sich alles wieder eingespielt hatte.

Auch bei größeren Veränderungen hätte die Kommunikation manchmal früher oder etwas klarer sein können. Im eigenen Team hat das meistens gut funktioniert, aber je mehr Bereiche beteiligt waren, desto schwieriger wurde es manchmal.

Verbesserungsvorschläge

Bitte die Kantine wieder eröffnen! Die hat am Ende wirklich gefehlt. Da die Büros ziemlich über die verschiedenen Gebäude und Etagen verteilt sind, sieht man im Alltag nicht automatisch alle Kolleginnen und Kollegen. Es gibt zwar Teeküchen, aber auch die sind auf die verschiedenen Bereiche verteilt.

Die gemeinsame Mittagspause in der Kantine war deshalb immer eine schöne Gelegenheit, auch mal andere Teams zu treffen und sich auszutauschen. Und das essen war auch sehr lecker, obwohl es kein Fleisch gab ;)

Arbeitsatmosphäre

Für mich war die Atmosphäre meistens sehr angenehm und unkompliziert. Natürlich gab es auch mal stressige Tage, gerade zu Beginn und am Ende der Semester. Wenn mal wieder etwas umgestellt wurde, brauchte es manchmal auch etwas Zeit, bis sich eine neue Routine eingespielt hatte. Aber das Team war gut aufeinander abgestimmt und die Stimmung untereinander war wirklich gut.

Image

Ich denke positiv. Nach meiner Erfahrung ist die Schule bei den Einrichtungen auf jeden Fall bekannt und viele davon bilden auch regelmäßig mit der meco aus. Auch viele neue Auszubildende sind über Empfehlungen von anderen auf uns aufmerksam geworden.

Work-Life-Balance

Für mich hat das gut funktioniert. Die zwei Tage mobiles Arbeiten pro Woche waren eine echte Erleichterung und wurden in meinem Bereich auch verlässlich ermöglicht.
Natürlich gab es Zeiten, in denen deutlich mehr los war. Gerade rund um Prüfungen oder wenn mehrere Dinge gleichzeitig zusammenkamen, konnte es schon stressig werden. Ich habe das aber eher als Phasen erlebt und nicht als Dauerzustand. Wenn privat etwas Wichtiges war, konnte man darüber sprechen und meistens wurde auch eine Lösung gefunden.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sich weiterbilden wollte und das angesprochen hat, gab es schon Möglichkeiten. Man musste allerdings selbst ein bisschen dahinter sein und sagen, was man gerne machen möchte.
Auch zusätzliche Verantwortung konnte man übernehmen, wenn man das wollte. Kolleginnen, die länger dabei waren, hatten außerdem die Möglichkeit aufzusteigen oder in andere Bereiche zu wechseln. Ich fand gut, dass man nicht für immer auf eine bestimmte Rolle festgelegt war, sondern sich intern weiterentwickeln konnte.

Gehalt/Benefits

Ich fand mein Gehalt absolut in Ordnung. Es gab während meiner Zeit auch Gehaltsanpassungen. Eine feste Gehaltstabelle, bei der man automatisch nach Erfahrungsjahren hochgestuft wird, gab es meines Wissens nicht.
Benefits wie Jobrad oder Urban Sports gab es nicht. Dafür war das Gehalt etwas höher als bei anderen Bildungseinrichtungen. Für mich war das am Ende auch wichtiger.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Thema Umwelt und Nachhaltigkeit gibt es wie wahrscheinlich fast überall noch Dinge, die man besser machen kann. Ich hatte aber schon den Eindruck, dass das Thema ernst genommen wird. In der Kantine gab es nur vegetarisches und veganes Essen.

Kollegenzusammenhalt

Für mich ganz klar einer der größten Pluspunkte und wahrscheinlich das, was mir am meisten fehlen wird.
Ich habe viele Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, die ich fachlich und menschlich sehr schätze und mit denen ich teilweise auch privat Kontakt habe.
So etwas wie Zickereien oder Mobbing habe ich während meiner Zeit nicht erlebt. Natürlich versteht sich nicht jeder mit jedem gleich gut, aber insgesamt war der Umgang untereinander wirklich sehr nett. Auch die Leitungen waren nah am Team.

Umgang mit älteren Kollegen

Habe ich als respektvoll erlebt. Ich glaube, Alter war insgesamt einfach nie ein großes Thema. Zumindest ist mir im Arbeitsalltag nie aufgefallen, dass jemand deswegen anders behandelt wurde.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner direkten Leitung war ich sehr zufrieden. Ich konnte jederzeit mit Fragen oder Problemen kommen und hatte das Gefühl, dass mir auch zugehört wurde. Selbst wenn man mal unterschiedlicher Meinung war, konnte man darüber sprechen.
Es gab aber auch Entscheidungen auf höherer Ebene, bei denen ich nicht immer verstanden habe, warum etwas so und nicht anders entschieden wurde. Aber das gehört für mich bei einem größeren Arbeitgeber irgendwo auch dazu. Manchmal gab es auch sehr kurzfristige Entscheidungen, bei denen ich mir etwas mehr Vorlauf oder eine bessere Kommunikation gewünscht hätte. Ich glaube, daran könnte man noch arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Sehr gut. Die Ausstattung war modern, alle hatten einen eigenen Laptop und ein Diensthandy. Es gab auch eine eigene IT-Abteilung, die meistens vor Ort war und an die man sich bei Problemen wenden konnte. Das war schon praktisch, weil man bei technischen Problemen nicht ewig selbst herumprobieren musste.
Die Büros waren freundlich und modern eingerichtet und insgesamt wurde viel Wert auf Optik und Sauberkeit gelegt. Wenn irgendwo etwas beschädigt oder Wände beschmiert waren, wurde sich eigentlich immer sofort darum gekümmert. Einige Räume hatten auch eine Klimaanlage, allerdings nicht alle.

Kommunikation

Im direkten Arbeitsalltag fand ich die Kommunikation gut. Im Team wurde viel miteinander gesprochen und ich wusste eigentlich immer, an wen ich mich wenden konnte, wenn mir etwas unklar war. Es gab auch wöchtentliche Meetings.
Bei größeren Veränderungen hätte ich mir manchmal gewünscht, Informationen etwas früher zu bekommen. Gleichzeitig habe ich aber auch erlebt, dass man Fragen stellen konnte und darauf Antworten bekommen hat. Wenn es wichtige Neuerungen gab, gab es teilweise auch Mitarbeiterversammlungen, bei denen die Themen erklärt wurden.

Gleichberechtigung

Darüber habe ich mir während meiner Arbeit ehrlich gesagt kaum Gedanken gemacht, und das meine ich positiv. Für mich war es selbstverständlich, dass unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten und die gleichen Möglichkeiten haben. Ich habe persönlich keine Situation erlebt, in der ich das Gefühl hatte, dass jemand wegen Geschlecht, Alter oder Herkunft anders behandelt wurde.

Interessante Aufgaben

Gerade die Arbeit in der Ausbildungsbetreuung war abwechslungsreich, weil man jeden Tag mit unterschiedlichen Menschen, Situationen und manchmal natürlich auch Problemen zu tun hatte. Dadurch war eigentlich kein Tag genau wie der andere.
Was mir besonders gefallen hat: Wenn man mehr Verantwortung übernehmen oder sich irgendwo einbringen wollte, konnte man das auch. Ich konnte eigene Ideen einbringen und hatte nicht das Gefühl, einfach nur eine feste Aufgabenliste abzuarbeiten.
Auch Kolleginnen, die schon länger dabei waren, konnten mehr Verantwortung übernehmen, aufsteigen oder teilweise in andere Bereiche wechseln. Es gab also durchaus Möglichkeiten, sich innerhalb der meco weiterzuentwickeln.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.