172 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
172 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
172 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Trotz meiner insgesamt kritischen Erfahrungen gab es auch positive Aspekte, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.
Die Kollegen untereinander waren überwiegend hilfsbereit, und die Zusammenarbeit im Team war für mich ein positiver Punkt. Einen besonderen Zusammenhalt würde ich allerdings nicht beschreiben – die Zusammenarbeit untereinander hat dennoch in vielen Situationen gut funktioniert.
Am Anfang meiner Tätigkeit habe ich mich grundsätzlich wohlgefühlt und hatte zunächst einen sehr positiven Eindruck vom Unternehmen. Es gab eine Zeit, in der ich mir durchaus vorstellen konnte, langfristig dort zu arbeiten. Leider hat sich dieser Eindruck im Laufe der Zeit durch verschiedene Entwicklungen und Erfahrungen stark und deutlich verändert.
Ein wichtiger Punkt ist für mich die tatsächlich gelebte Transparenz. Transparenz wird zwar immer wieder eingefordert und kommuniziert, allerdings hatte ich persönlich den Eindruck, dass offene und direkte Kritik nicht wirklich erwünscht ist. Gerade wenn man gegenüber der Geschäftsführung ehrlich seine Meinung äußert und auch kritische Punkte anspricht, sollte dies möglich sein, ohne dass daraus persönliche Konsequenzen entstehen.
Auch der Umgang mit einem Wechsel in der Führungsposition hat bei mir einen negativen Eindruck hinterlassen. Nach dem Wechsel wurde meiner Wahrnehmung nach zunächst bei den Mitarbeitern nachgefragt und es wurden Meinungen über andere Mitarbeiter eingeholt. Dadurch entstand für mich der Eindruck, dass einzelne Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, andere gegenüber der neuen Führungskraft negativ darzustellen. Besonders kritisch empfand ich dabei, dass diese Gespräche hinter verschlossenen Türen stattfanden und für die betroffenen Mitarbeiter nicht nachvollziehbar war, was über sie gesagt oder wie diese Aussagen anschließend bewertet wurden. Für mich hat dies das Vertrauen in eine offene und faire Kommunikation zusätzlich beeinträchtigt.
Meiner Meinung nach sollte sich eine Führungskraft ihr eigenes Bild von den Mitarbeitern machen – durch die tägliche Zusammenarbeit, die eigene Beobachtung und den direkten Austausch. Entscheidungen sollten nicht hauptsächlich auf Aussagen Dritter oder persönlichen Einschätzungen einzelner Mitarbeiter beruhen.
Ich persönlich habe dieses Vorgehen als falsch und teilweise hinterhältig empfunden. Gerade von einer Führungsebene würde ich mir hier mehr direkte Kommunikation, Fairness und gegenseitiges Vertrauen wünschen.
Ein weiterer Punkt betrifft die angebotenen Benefits. Hier würde ich dem Unternehmen empfehlen, die bestehenden Angebote einmal kritisch zu hinterfragen. Benefits wie Obst, Kaffee oder Wasser sind sicherlich nett gemeint, stellen für viele Mitarbeiter heutzutage aber keinen wirklichen Mehrwert oder besonderen Anreiz mehr dar. Sinnvoller wären aus meiner Sicht Angebote, die für die Mitarbeiter einen tatsächlichen persönlichen oder finanziellen Nutzen haben.
Insgesamt würde ich mir mehr echte Transparenz, direkte Kommunikation, Vertrauen und eine wertschätzende Führungskultur wünschen – und weniger Entscheidungen oder Einschätzungen, die hinter verschlossenen Türen getroffen werden.
Was hinter den verschlossenen Türen teilweise passiert, ist aus meiner Sicht schwer nachzuvollziehen. Manches wirkt so unglaublich, dass man daraus fast einen Bestseller machen könnte.
Die Mitarbeiter sollten bei Entscheidungen, Veränderungen und Neuerungen frühzeitig einbezogen und transparent informiert werden. Es sollte vermieden werden, dass Mitarbeiter vor vollendete Tatsachen gestellt werden und sich anschließend selbst damit auseinandersetzen müssen.
Viel zu häufig entsteht der Eindruck: „Learning by Doing – seht zu, dass es funktioniert.“ Gerade bei neuen Abläufen und Veränderungen braucht es jedoch eine klare Kommunikation, eine vernünftige Einarbeitung und feste Ansprechpartner, damit Mitarbeiter nicht auf sich allein gestellt sind.
Darüber hinaus sollte die Kommunikation innerhalb des Unternehmens offener und transparenter gestaltet werden. Es gibt viele Themen, die hinter verschlossenen Türen entschieden werden und bei denen die Mitarbeiter erst sehr spät oder gar nicht erfahren, was tatsächlich passiert. Hier besteht aus meiner Sicht erheblicher Verbesserungsbedarf.
Die Mitarbeiter sollten als wichtiger Teil des Unternehmens ernst genommen, informiert und in Veränderungen mitgenommen werden – nicht erst dann, wenn Entscheidungen bereits getroffen und umgesetzt sind.
Mehr übereinander statt miteinander
Den freundlichen Umgang und die Hilfsbereitschaft untereinander. Und: Ich hab hier einen sicheren Arbeitsplatz in einer Branche die mitten im Aufbruch steckt.
Richtig schlecht - da fällt mir nicht viel ein.
Bessere Imagepflege sowohl bei den Kunden als auch bei den eigenen Leuten. Könnten mehr darauf achten, dass Informationen "von oben" auch auf unserer Ebene ankommen.
Freundlich professionell, je nach Team auch freundschaftlich familiär.
Könnte meiner Meinung nach noch besser sein. Der Firma fehlt etwas der Kultfaktor, den sich andere in unserem Markt aufgebaut haben.
Gleitzeit, partielles Flex-Office, in Einzelfällen auch komplettes Homeoffice - das wird seit Corona konsequent umgesetzt ohne großes Hin- und Her. Branchenbedingt ist vor allem zum Quartalswechsel viel los bei den Kollegen im Außendienst und Telefonsupport.
Es gibt viele Weiterbildungsangebote. Eine interne Umorientierung auf neue Stellen ist möglich wenn das Angebot gerade da ist.
Immer ein großes Thema bei uns, aber wenn man auf das Gesamtangebot schaut passt es. In diesen Zeiten ist mir ein sicheres Gehalt wichtig und da gibt es bei uns keine Sorgen.
Würde sagen normal. Einen besonders "grünen Anstrich" gibt sich die Firma nicht. Es wird Leistung eingefordert, aber wenn es mal klemmt, dann bemühen sich die Führungskräfte auch um Lösungen.
Funktioniert wirklich sehr gut, Hilfsbereitschaft und open-door wird gelebt. Für Selbstdarsteller ist diese Firma aber definitiv nichts.
Es habe keine Benachteiligung von älteren Menschen erlebt. Einstellungen 50+ sind nicht selten.
Insgesamt sehr gut, auch die höheren Ebenen bis hin zur Geschäftsführung haben ein offenes Ohr für uns.
Bezüglich der Büroräume standortabhängig (mal mit Klimaanlage mal ohne), aber insgesamt auf gutem Niveau und die IT-Ausstattung ist top.
Funktioniert im großen und ganzen gut. Einzelne Ausreißer gibt es immer wieder mal bei abteilungsübergreifendem Informationsaustausch. Die Geschäftsführung informiert zweimal im Jahr detailliert über alle wesentlichen, auch wirtschaftlichen Entwicklungen - das ist nicht selbstverständlich.
Wird aktiv gelebt.
Unser Markt ist im Umbruch, da ist immer was los und die rasche Abfolge der Themen und Aufgaben ist manchmal herausfordernd.
Die vielen Benefits und dass ich noch immer gerne zur Arbeit gehe.
Nichts
Keine
Ich fühle mich sehr wohl
medatixx ist ein modernes Unternehmen mit einer Duz-Kultur über alle Ebenen hinweg.
Es gibt manchmal stressige Phasen, aber insgesamt ist es gut
Wenn ich eine Weiterbildung benötige, bekomme ich sie auch und es gibt auch Aufstiegschancen
Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden und wir haben einiges annBenefits
Unsere neues Firmengebäude erfüllt viele Kriterien des Umweltschutzes, es wird Müll getrennt und es kommen immer mehrE-Autos in den Fuhrpark
Das funktioniert in meinem Bereich wirklich gut
Ich bin ja eine der älteren Kollegen und kann mich absolut nicht beklagen
Das könnte manchmal besser sein.
Die Arbeitsbedingungen sind super, besonders die klimatisierten Büros
Könnte manchmal besser sein, aber ist im Großen und Ganzen gut
Ich sehe keine Ungerechtigkeiten
Ich bin schon viele Jahre dabei und hatte immer herausfordernde Aufgaben
Es wird alles gut geredet.
Wird viel investiert gut da zu stehen.
Mach was du willst. Vor allem als Teamleitung.
Wenig
Durchschnitt oder weniger.
Wird viel Wert darauf gelegt.
Nach was du willst. Wirkliche Konsequenz gibt's nicht.
Können machen was und wie sie wollen .
Manche top Manche Flop.
Tatsächlich gute Ausrüstung und Gebäude.
Wenn man kommuniziert wird man zurecht gewiesen. Am besten nichts sagen und irgendwie machen.
Wie bei der Losbude. Teilweise rechtswidrig.
Hier ein Fall den es noch nie gab. Wir glauben an dich.
Das tolle Team, Modernes Arbeitsmaterial, Mitarbeiterparkplätze, Firmenwagen mit Privater Nutzung.
Gehaltsstruktur, Kein Homeoffice für Außendienst Techniker (zu meiner Zeit)
Das Gehalt an Branchen Durchschnitt anpassen, dann bleiben die guten Leute auch erhalten.
Man findet kein besseres Team, die anderen Mitarbeiter auf selbem Stand halten zusammen und man fühlt sich gemocht. Ich würde 5 Sterne geben, wenn die damalige Niederlassungsleiterin das ganze nicht heruntergezogen hätte.
Man hat Gleitzeit und es war nie ein Problem, wenn man wegen einem Termin oder sonstigem mal später anfangen, oder früher gehen musste.
Schwer, da die Posten alle schon vergeben waren.
Gehalt ist leider unter dem Branchen Durchschnitt gewesen, nach dem die Niederlassungsleitung gewechselt hat, hat sich das meines Wissens aber verbessert.
Gibt kein besseres Team
Die damalige Niederlassungsleiterin hat Dinge versprochen, an die sie sich dann nicht mehr erinnern konnte. Vorgaben der Geschäftsführung wurden durch sie nicht weitergegeben etc. Der Geschäftsführer selbst ist ein wirklich toller Mensch und hat sich nachdem ich gekündigt habe und ihn über die Missstände durch die Niederlassungsleiterin informiert habe, direkt darum gekümmert.
Mit den Kollegen immer Super
Immer wieder neue Projekte, wenn man lernbereit ist, wird man hier auch gefördert.
Große Auswahl an benefits-Angebote, Sozialleistungen und Familienfreundliches Unternehmern.
Fehlverhalten einzelner Personen wird häufig pauschalisiert und die Konsequenz daraus betrifft wiederum alle.
Gezielte Förderung einzelner Leistungsträger in den Abteilungen. (Weiterbildung und Gehaltsaussichten)
Keine Aufstiegschancen, Weiterbildungen benötigten mehrjährigen Vorlaufzeiten, oft werden die Kosten, Ausfallzeiten und Freistellung als Begründung vorgeschoben.
Weiterhin unter dem Durchschnitt und keine Leistungsorientierte Bezahlung.
es zählt nur das Ergebnis ohne Rücksicht auf Verluste
welches Image?
wird nicht viel gebotn...hat man sowiso keine Zeit dafür
geht deutlich mehr
Topp Kollegen!!!!
könnte man beurteilen, wenn sie sich auch für bestimte Themen einsezen wüden
kein Komentar
an der Komunikation kann eindeutig geabeitet werden
interessant...
Kommunikationsverhalten mus verbessert werden, in alle Richtungen
Gut am Arbeitgeber finde ich vor allem das wertschätzende und hilfsbereite Team, das mir den Einstieg in die Ausbildung von Anfang an erleichtert hat.
Die strukturierte Einarbeitung (z.B. E-Learning) vermittelt klar die Abläufe und Prozesse, sodass man sich schnell orientieren kann.
Die Unternehmenskultur am Dortmunder Standort ist offen und kommunikativ, wodurch Fragen jederzeit willkommen sind und ein angenehmes Arbeitsumfeld entsteht.
PS: Der Kaffee ist super! :-)
Die Ausbildungsvergütung anheben, sonst ist alles super.
Es finden regelmäßig Entwicklunsggespräche statt, sodass man gemeinsam mit der HR herausfinden kann, wo die Reise hingeht. Weiterbildungen und berufsbegleitende Studien sollen wohl auch vom Arbeitgeber bezahlt werden. Top!
Gleitzeit sofort für Jedermann und Home-Office nach Einarbeitung möglich!
Die Ausbildungsvergütung für diesen Fachbereich ist schon eher unterdurchschnittlich. Diese soll aber in naher Zukunft angehoben werden.
Sehr geduldig, ausführlich in ihren Erklärungen und hilfsbereit.
Mich persönlich interessieren die Themen und ich finde die Kollegen sehr sympathisch.
Man wird von Anfang an zeitnah in das Geschehen eingearbeitet. Dabei kann man das Tempo proaktiv mitbestimmen.
Im Verlauf der Ausbildung darf man alle Abteilungen (auch standortübergreifend) durchlaufen und eigene Wünsche ansprechen.
Auch als Azubi im 1. Lehrjahr fühle ich mich sehr ernst genommen und wertgeschätzt.
Kollegenzusammenhalt, Work-Life-Balance (relativ gesehen), Offenheit für Weiterbildungen
Umgang mit älteren Kollegen: Fehlende Wertschätzung;
Gehaltsgefälle: Abgehängt und unattraktiv;
Image-Verfall: Von den Zahlen bestätigt;
Weiterentwicklung: Oberflächlich statt tiefgreifend;
Vorgesetztenverhalten: Keine Führung, nur Verwaltung;
Interessante Aufgaben: Grenzen durch fehlende Tiefe;
Kollegenzusammenhalt: Der Zahn der Zeit nagt;
Ganz ehrlich, die größte und wichtigste Veränderung, die hier passieren muss, ist: Wir brauchen wieder Führung, keine reine Verwaltung mehr. Es ist absolut entscheidend, dass dieser Wandel jetzt! passiert.
Ich hab das Gefühl, wir stecken in einem tiefen Loch, weil niemand den Mut hat, wirklich zu führen, Entscheidungen zu treffen und eine klare Richtung vorzugeben. Es wird nur noch das Nötigste verwaltet, Stillstand ist die Devise, und das ist einfach nicht tragbar. Wenn sich das nicht ändert, wenn wir nicht wieder eine echte Führung bekommen, die vorausschauend agiert und uns mitreißt, dann wird es noch viel schlimmer, als es jetzt schon ist. Es tut weh, das zu sagen, aber die Anzeichen sind da. Wir müssen endlich wieder einen Kapitän am Steuer haben, der nicht nur die Seekarte abliest, sondern das Schiff auch aktiv durch den Sturm steuert.
Ach, unser Image... da braucht man eigentlich gar nichts mehr sagen, das spricht doch Bände. Es wird einfach nur noch schlechter, das merkt man doch an allen Ecken und Enden. Und das sieht man leider auch schwarz auf weiß in diesen Installationszahlen, die immer so stolz veröffentlicht werden – die gehen doch stetig bergab! Das tut richtig weh, das so mitansehen zu müssen.
Für mich ist das ganz klar das Ergebnis davon, dass hier meiner Meinung nach nur noch verwaltet wird und niemand mehr wirklich aktiv führt. Es ist, als ob wir im Blindflug unterwegs sind, ohne dass jemand das Steuer fest in der Hand hat und mal eine klare Richtung vorgibt. Statt vorausschauend zu agieren und neue Wege zu gehen, scheint man sich hier nur noch auf das Nötigste zu beschränken, und das ist einfach nicht genug, um im heutigen Markt zu bestehen. Ich hab das Gefühl, wir leben von der Substanz und wundern uns dann, warum unser Ruf leidet. Das ist doch ein Teufelskreis, und es ist so frustrierend, wenn man das Gefühl hat, niemand will oder kann ihn durchbrechen.
Die Work-Life-Balance hier, na ja, die finde ich in Ordnung. Nicht super, nicht schlecht – eben okay. Man kommt zurecht, das ist schon mal was.
Aber wenn ich dann so höre, was andere Unternehmen bieten, gerade die hier in der nahen Umgebung, dann wird mir schon klar, dass wir auch hier hinterherhinken. Ich finde, es könnte deutlich mehr mobiles Arbeiten oder Homeoffice sein. Viele bieten mittlerweile mehr Tage an, und das würde so viel ausmachen. Es ist ja nicht nur bequem, sondern zeigt auch, dass man den Mitarbeitern vertraut und flexibel ist. Ich hab das Gefühl, wir verpassen da eine Chance, uns als moderner Arbeitgeber zu positionieren. Es ist frustrierend zu sehen, dass andere Firmen da einfach weiter sind, während wir uns anscheinend mit dem Status Quo zufriedengeben. Das ist schon ein Punkt, wo ich denke: Da wäre so viel mehr drin, wenn man nur wollte.
Ach, das Thema Weiterbildungen... Ja, da muss man wirklich sagen, unsere Niederlassung ist da auf dem Papier vorbildlich. Genehmigt wird eigentlich alles, und Angebote gibt es auch immer. Das ist ja erstmal gut, da kann man sich nicht beschweren.
Aber das ist leider auch der Punkt, an dem die Enttäuschung anfängt: Man kann sich einfach nicht wirklich in eine Fachrichtung weiterentwickeln. Es fühlt sich an, als würden wir auf der Stelle treten, weil sich niemand traut, Innovationen einzugehen oder die nächsten Schritte in Sachen Technik zu gehen. Ich hab das Gefühl, es wird einfach nur noch verwaltet und das Alte am Laufen gehalten, anstatt mutig in die Zukunft zu blicken.
Man wird hier zum Beispiel niemals wirklich tief in die IT einsteigen können. Die Umgebung, die Rahmenbedingungen - das alles lässt es einfach nicht zu. Es ist, als ob man uns zwar die Tür zu neuen Kenntnissen aufmacht, aber der Raum dahinter ist einfach nicht vorhanden oder viel zu klein. Wir lernen vielleicht, wie man ein altes System besser bedient, aber nicht, wie man ein neues entwickelt oder die Digitalisierung vorantreibt. Das ist so frustrierend, wenn man eigentlich mehr will.
Ach, das leidige Thema mit dem Gehalt... Da könnte ich wirklich aus der Haut fahren. Ich hab das Gefühl, wir haben hier komplett den Anschluss verloren. Wenn ich mich so umhöre, was die Leute in den Unternehmen rund um unsere Niederlassung Nord verdienen, wird mir ganz anders. Da sind wir Lichtjahre von entfernt, es ist wirklich enttäuschend.
Und die Konsequenz? Na klar, es bewerben sich einfach keine qualifizierten Fachkräfte mehr bei uns. Die, die wir so dringend bräuchten, gehen dahin, wo sie anständig bezahlt werden – völlig verständlich, aber für uns ist es ein Desaster. Es ist, als würden wir uns selbst ins Knie schießen.
Noch schlimmer ist aber, dass wir auch die guten, wichtigen Fachkräfte, die wir hatten, nicht mehr halten können oder wollen. Das ist doch Wahnsinn! Wir lassen die Besten ziehen, weil man anscheinend nicht bereit ist, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen. Ich frage mich wirklich, ob die da oben überhaupt sehen, was das langfristig für uns bedeutet. Das ist nicht nur ein Gehaltsproblem, das ist ein Problem, das unser gesamtes Fundament untergräbt. Ich hab das Gefühl, wir fahren den Laden mit Ansage gegen die Wand, weil am falschen Ende gespart wird
Der Kollegenzusammenhalt... Ja, ich finde immer noch, er ist gut. Wir halten ja doch irgendwie zusammen, wenn's drauf ankommt. Aber wenn ich ehrlich bin, dann war er vor zwei Jahren definitiv besser. Man spürt einfach, dass da etwas verloren gegangen ist, diese Leichtigkeit, dieses echte Miteinander.
Früher hatte man das Gefühl, wir saßen alle in einem Boot und haben gemeinsam in eine Richtung gezogen. Heute? Es fühlt sich an, als würden sich die einzelnen Grüppchen mehr voneinander abkapseln, oder die Leute sind einfach so frustriert mit dem Ganzen, dass die Energie für den Austausch untereinander fehlt. Es ist nicht so, dass wir uns bekriegen, überhaupt nicht. Aber dieses Gefühl von "Wir sind ein Team, wir schaffen das zusammen" – das ist nur noch ein leises Echo. Und das ist schon schade, denn das war immer eine unserer größten Stärken, finde ich. Jetzt ist es nur noch "gut", und das ist eben nicht mehr "großartig", wie es mal war. Das macht mich wirklich nachdenklich.
Umgang mit älteren Kollegen: Ein trauriges Kapitel
Ach, wenn ich daran denke, wie wir früher mit den Erfahreneren umgegangen sind... Das ist wirklich ein Stich ins Herz. Es fühlt sich an, als wären unsere älteren Kollegen auf einmal nichts mehr wert. Ich hab den Eindruck, da ist diese Wertschätzung, die wir immer für ihr Wissen und ihre Erfahrung hatten, komplett verloren gegangen. Früher war es doch so, dass man auf sie gehört hat, dass sie als Mentoren galten. Heute? Ich hab das Gefühl, sie werden einfach ignoriert oder sogar als Belastung gesehen.
Und das Schlimmste ist: Man sieht förmlich, dass viele von ihnen nur noch bleiben, weil die Rente so nah ist. Das ist doch traurig, oder? Sie identifizieren sich nicht mehr wirklich mit dem, was hier passiert, sondern harren nur noch aus. Es fühlt sich an, als würden sie ihre letzten Jahre hier absitzen, statt sie mit Stolz und Engagement zu Ende zu bringen. Das ist einfach enttäuschend mit anzusehen. Ich frage mich, ob die Verantwortlichen überhaupt merken, was sie da aufs Spiel setzen, wenn sie all diese Erfahrung einfach links liegen lassen. Es ist, als würde man das Fundament unseres Unternehmens Stück für Stück untergraben.
Das Vorgesetztenverhalten? Ach, das ist auch so ein Punkt, der einfach nicht besser wird. Im Gegenteil, ich hab das Gefühl, es wird eher schlimmer. Es ist ja so offensichtlich: Hier wird nicht geführt, hier wird nur noch verwaltet.
Früher hatte man das Gefühl, die Führungskräfte hatten eine Vision, haben uns mitgenommen, uns motiviert. Heute? Es fühlt sich an, als würden sie nur noch Checklisten abarbeiten und bloß keine Wellen schlagen. Entscheidungen werden hinausgezögert oder gar nicht getroffen, und es fehlt einfach an jemandem, der mal eine klare Linie vorgibt und auch mal unbequeme Dinge anspricht. Ich hab den Eindruck, es geht nur noch darum, den Status quo zu halten, anstatt wirklich voranzugehen und die Leute mitzureißen. Das ist so frustrierend, wenn man sieht, wie viel Potenzial da ungenutzt bleibt, weil an der Spitze anscheinend der Mut zum Führen fehlt. Es ist, als würde man ein Schiff steuern, indem man nur die Bilge auspumpt, statt mal die Segel zu setzen.
Ja, klar, interessante Aufgaben gibt es immer, das stimmt schon. Durch die Gematik oder ähnliche Institutionen kommen ständig neue Anforderungen, und die müssen natürlich umgesetzt und realisiert werden. Das ist ja unser Geschäft, das wird sich wohl nie ändern.
Aber das ist eben auch die Krux an der Sache, und hier kommt die Enttäuschung wieder durch: Es gibt auch hier einfach Grenzen, wirklich tief in die IT einzusteigen. Die Umgebung, das ganze System, lässt es einfach nicht zu. Man hat das Gefühl, wir dürfen immer nur an der Oberfläche kratzen, statt mal wirklich in die Tiefe zu gehen und die Dinge von Grund auf neu oder besser zu machen. Es ist, als würde man uns immer wieder ein spannendes Buch in die Hand drücken, aber wir dürfen nur die Einleitung lesen. Man bleibt immer an der Oberfläche, kann sein Wissen nicht wirklich vertiefen oder Neues entwickeln. Das ist so frustrierend, wenn man eigentlich mehr könnte und wollte, aber die Strukturen es einfach nicht hergeben. Es fühlt sich an, als würden wir unser Potenzial hier nicht voll ausschöpfen können, und das ist einfach bitter zu sehen.
So verdient kununu Geld.