Bitte keinen sicheren Arbeitsplatz für diese Stelle aufgeben !
Gut am Arbeitgeber finde ich
Home-Office-Möglichkeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Kommunikation
Verbesserungsvorschläge
- Absprachen einhalten.
- Feedback geben.
- Feedback annehmen.
- Mehr Einblick ins Teamgefüge gewinnen und sich mehr mit der Teamdynamik befassen.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt nette Kollegen; es gibt aber auch solche, die dich in die Pfanne hauen, dich im Teamtalk grundsätzlich ignorieren oder dich sogar vor dem Kunden ignorieren.
Nach der Bekanntgabe meiner Kündigung hat mich kein Kollege (nicht mal einer von den Netten) gefragt, warum es dazu kam, oder sich von mir verabschiedet. Auf mich wirkte dieser Umgang sehr routiniert. Rückblickend könnte das auch erklären, warum einige Kollegen während meiner Einarbeitung eher zurückhaltend oder genervt wirkten, wenn ich Fragen stellte.
Die Arbeitsatmosphäre entsprach meinen Erwartungen nur teilweise.
Image
Das hängt davon ab, welchen Kunden man hierzu befragt.
Work-Life-Balance
Jein.
Überstunden kann man abfeiern, wenn es nicht vor/nach dem Quartalswechsel ist. (Und man den bereits genehmigten Freizeitausgleich nicht kurzfristig gestrichen bekommt.)
Überstunden ab einer Dauer von 60min darf ich laut Vertrag nur mit Genehmigung machen. Meiner Erfahrung nach, werden sie sie aber in erheblichem Umfang erwartet, ohne Rücksicht auf Pausen, erlaubtem Tagesmaximum oder Wochenstunden.
Kollegenzusammenhalt
Nur soweit es zwingend nötig ist, ein Problem beim Kunden zu lösen. Nicht jedes Wissen wird weiter gegeben. Hier und da wird unterreinander extra rumgedruckst, um nicht zu viel preis zu geben. Auch findet man immer wieder Wissenslücken bei der Kollegin, die mich einlernen sollte. Auf mich wirkte es teilweise wichtiger, Unsicherheiten zu verbergen, als ein korrektes einheitliches Handeln zu verfolgen.
Vorgesetztenverhalten
Die Absprachen mit mir wurden nicht eingehalten. Sei es der unbefristete Vertrag, welcher kurzerhand befristet vor einem liegt oder das Start-Datum oder die Gehalts-Zuschüsse, die nicht bezahlt werden.
Mir wurde gekündigt, komplett ohne, dass je ein Gespräch stattgefunden hätte (auch keine Rückmeldung über Kollegen) oder eine Art Vorwarnung und vorallem - ganz schlecht - ohne die Vorwürfe zu klären.
Ich kann nur vermuten, dass die überraschende Kündigung mit einem Gespräch mit einer Kollegin zum Ü.std.aufbau und -abbau zu tun hat.
Arbeitsbedingungen
Durch weitestgehender Home-Office-Tätigkeit sind die ganz okay. Utensilien werden gestellt. Muss man sich halt abholen und wieder hinbringen.
Kommunikation
Zwischen den Home-Office-Kollegen wird sich per Headset ausgetauscht. Das bedeutet auch, dass man allem Gerede von Abwertungen der Kunden bis Fußballergebnissen ausgeliefert ist während man versucht sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Am späteren Vormittag sind dann alle stumm geschalten (du darfst das nicht ;). Mit Kollegen absprechen kann man sich dann nur noch schriftlich über Teams. Ebenfalls über Teams erfährt man Allgemeines wie Veränderungen von Kundenverhältnissen o.ä.
Die Kommunikation mit Vorgesetzten oder der Personalabteilung ist gleich null. Schriftliche Fragen laufen ins Leere.
Die Geschäftsleitung kündigt mich nach 2 Monaten Beschäftigung komplett ohne, dass je ein Gespräch stattgefunden hätte (auch keine Rückmeldung über Kollegen) oder eine Art Vorwarnung und vorallem - ganz schlecht - ohne die Vorwürfe zu klären. Laut meiner Kenntnis war diese Vorgehensweise kein Einzelfall.
DAS ist sicherlich KEINE Kommunikation.
Interessante Aufgaben
Man kann einen tiefen Einblick in das Programm und die technischen Zusammenhänge gewinnen.
Da hier aber laut kununu-(i)nfo auch beurteilt werden soll, ob die Arbeitsbelastung gerecht aufgeteilt ist, kann ich keine positive Rückmeldung geben.
Wenn neue Mitarbeiter dermaßen unabkömmlich sind, dass man sie (ohne Notfall) statt der vertraglichen 30-Wochenstunden zu einer 50-Std.-Woche einspannen "muss", liegt meines Erachtens eindeutig eine Fehlplanung vor.