Einfallsreiche Fassade, schwierige Realität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gar nichts, außer die ehem. Kollegen die den Absprung noch nicht geschafft haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vor allem die Unternehmensführung, Prozesse, Arbeitsweisen, Gehälter, Kommunikation, Ausstattung der "Sozialräume", den Veränderungswillen, ...
Verbesserungsvorschläge
Wo soll man beginnen... ein Änderungswille ist nicht zu erkennen. Abgesehen von der techn. Ausstattung wird das Unternehmen wie im finstersten Agentur-Mittelalter geführt.
Arbeitsatmosphäre
Nach außen wird ein kreatives und modernes Bild vermittelt, intern dominiert jedoch eine angespannte Stimmung. Wertschätzung ist selten spürbar, Vertrauen nicht vorhanden.
Image
Die Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung und Realität lässt sich nicht beschreiben.
Work-Life-Balance
Individuelle Bedürfnisse werden in Ausnahmefällen berücksichtigt. Die Erwartungshaltung an Mitarbeitende ist jedoch sehr hoch und werden stets mit der Arbeitsleistung des GF verglichen. Klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwinden und wer nicht bereit ist über das Maß aller Dinge zu gehen, wird schnell abgestraft oder verunglimpft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Agentur besteht aus weniger als 12 Mitarbeitenden und genießt dadurch große Freiheiten bei sozialen Entscheidungen. Leider wird diese Freiheit nicht verantwortungsvoll genutzt: Ein Sozialplan existiert nicht, individuelle Situationen wie chronische Erkrankungen oder familiäre Hintergründe finden keinerlei Berücksichtigung. Die Geschäftsführung zeigt kaum Verantwortungsgefühl und handelt in erster Linie im eigenen Interesse. Kritische Stimmen oder unliebsame Mitarbeitende werden schnell abgestraft oder entlassen, persönliche Absprachen werden missachtet. Ein sozial nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln ist nicht erkennbar.
Karriere/Weiterbildung
Wenn dem Unternehmen dienlich und noch dazu preiswert, kann man das Thema mal ansprechen. Eine geplante Mitarbeiterentwicklung entsprechend der persönlichen. Bedürfnisse findet nicht statt.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Mitarbeitenden grundsätzlich in Ordnung, allerdings wird das Klima durch wiederholte Abwertungen in Abwesenheit belastet. Das fördert Misstrauen statt Zusammenhalt.
Vorgesetztenverhalten
Unterirdisch und autoritär! Kein Vertrauen in die Leistung von Mitarbeitenden und kein Interesse an moderner, offener Agenturführung. Transparenz oder offene Diskussionen fehlen, Entscheidungen werden ausschließlich vom GF getroffen. Mitarbeitende werden in Abwesenheit abfällig dargestellt, was das Vertrauen nachhaltig zerstört.
Arbeitsbedingungen
Die Räumlichkeiten sind kaum einer Agentur würdig. Schlechtes Onboarding, schlechte Planung, schlechte Kommunikation und unhaltbares Deadlines machen das Tagesgeschäft unplanbar und somit unerträglich.
Kommunikation
Entscheidungen werden allein vom Geschäftsführer getroffen, Rückmeldungen oder andere Meinungen finden kaum Gehör. Kritik oder Verbesserungsvorschläge versanden oder werden sogar bestraft.
Gehalt/Benefits
Schlechte Bezahlung und keine Anerkennung bisheriger Berufserfahrung. Gesucht werden billige und dankbare Berufseinsteiger.
Gleichberechtigung
Bezogen auf Geschlechter und Handicaps kann hier keine Aussage getroffen werden. Gut behandelt wird, wer dem GF entgegenkommt und gefällt unabhängig von Alter und Geschlecht. Gesucht wird treues Arbeitsmaterial.
Interessante Aufgaben
Die Projekte können abwechslungsreich sein, allerdings wird die Umsetzung durch einseitige Entscheidungswege, schlechte Briefings und schlechte Planung erschwert. Wichtig ist was der GF am Morgen zur Umsetzung im Kopf hat.