Medicproof GmbH Logo

Medicproof 
GmbH
Vorstellungsgespräche

3 Bewertungen von Bewerbern

Bewerber:innen Score: 1,1
Score-Details

3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Die Arbeitsrealität steht in keinem Verhältnis zu den Bewerbungsversprechungen

1,0
Zusage
Bewerber/inHat sich 2026 in Köln als Arzt beworben und eine Zusage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Im Bewerbungsprozess wird viel versprochen: strukturierte Einarbeitung, flexible Arbeitseinteilung, faire Vergütung. Dem steht dann ein anderer Arbeitsalltag entgegen.
Besonders kritisch zu bewerten sind der Druck und die Einflussnahme auf die Ergebnisse der Begutachtungen, dh die Pflegegrade. Offiziell sind die Gutachter "unabhängig". De facto sind sie weisungsgebunden und es drängte sich immer stärker der Eindruck einer Einflussnahme der Zentrale auf. Das "hochgelobte" IT System funktioniert nur mässig. Ständige Updates erschweren die Arbeit. Datenschutz ist ein bei Medicproof leider kritisch zu hinterfragender Anspruch. Generell hinkt die Arbeitsrealität bei Medicproof dem Anspruch hinterher. Es drängt sich vielmehr der Eindruck auf, dass Zahlen und finanzielle Aspekte gegenüber dem pflegebedürftigen Menschen in den Hintergrund geraten. Wer sich dazu kritisch äussert, wird schrittweise so frustriert bis er/sie selber aufgibt. Nach aussen herrscht "höchste Zufriedenheit" bei den Kunden. Mitarbeiterbefragungen werden so gestaltet, dass am Ende das von der Geschäftsführung gewünschte Ergebnis herauskommt. Ein sogenannter "Gutachterbeirat" wird selektiert und "applaudiert". Kritische Feedbacks sind absolute Tabus.


Erklärung der weiteren Schritte

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Medicproof GmbH

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Rezension. Wir nehmen Ihre Kritik ernst und möchten zu den angesprochenen Punkten gern Stellung nehmen – zumal einige Aussagen einer Richtigstellung bedürfen.

Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass die für Medicproof tätigen Gutachterinnen und Gutachter gesetzlich zur Neutralität und Unabhängigkeit verpflichtet sind. Alle Gutachten werden auf Basis klar definierter gesetzlicher Vorgaben erstellt bzw. nach den bundesweit einheitlich geltenden Begutachtungs-Richtlinien. Diese Richtlinien wurden vom Medizinischen Dienst Bund festgelegt, um eine faire und einheitliche Beurteilung für alle Versicherten sicherzustellen. Die für Medicproof tätigen Gutachterinnen und Gutachter sind speziell geschult und verpflichtet, diese Richtlinien objektiv anzuwenden. In ihrer fachlichen Beurteilung sind sie ausdrücklich weisungsungebunden. Es ist Aufgabe von Medicproof als Medizinischer Dienst der Privaten die Richtlinienkonformität der Gutachten zu prüfen. Dies erfolgt durch ein standardisiertes und strukturiertes Verfahren. Der in Ihrer Rezension erweckte Eindruck einer systematischen Einflussnahme auf Begutachtungsergebnisse entbehrt daher jeder Grundlage.

Zur Kritik an der IT und den System-Updates: Angesichts der seit Jahren stark steigenden Zahl an Begutachtungsaufträgen und des kommenden demografischen Wandels arbeiten wir schon lange daran, die Begutachtung effizienter zu gestalten. Wir setzen uns für moderne, weniger ressourcenintensive Begutachtungsformate ein und investieren stetig in Digitalisierung und Automatisierung unserer Systeme. Als Gutachterin oder Gutachter profitieren Sie unmittelbar von der Weiterentwicklung unserer Begutachtungssoftware. So haben wir in den vergangenen Jahren die Punkte „Pflegerelevante Vorgeschichte", „psychischer Befund" oder „Bewertung der Versorgungssituation" innerhalb der Begutachtungssoftware überarbeitet und mit Anklickoptionen anstelle von Freitexten die Bearbeitung deutlich erleichtert. Es tut uns leid, dass Sie die Updates als störend wahrnehmen. Diese sind jedoch Teil eines notwendigen und kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Zum Gutachter-Beirat und den Befragungen: Da die Gutachterinnen und Gutachter bei uns nicht angestellt sind, sondern als selbstständige Expertinnen und Experten Auftragsangebote von uns erhalten, besteht keine Interessenvertretung im arbeitsrechtlichen Sinne. Natürlich ist uns aber die Meinung der für uns tätigen Gutachterinnen und Gutachter wichtig. Daher befragen wir regelmäßig alle Gutachterinnen und Gutachter zu Themen rund um die Begutachtung und zur Zusammenarbeit mit Medicproof. Darüber hinaus haben wir einen Gutachter-Beirat eingerichtet, der zweimal im Jahr tagt und Medicproof als Sparringspartner für den fachlichen Austausch sowie für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prozesse beratend zur Seite steht. Anregungen aus der Begutachtungspraxis fließen auf diesem Weg direkt in die Unternehmensentwicklung ein.

Die Darstellung, Befragungen seien so gestaltet, dass vorab festgelegte Ergebnisse erzielt werden, oder der Beirat diene lediglich zur Bestätigung, weisen wir ausdrücklich zurück. Mit den Befragungen der für uns tätigen Gutachterinnen und Gutachter und dem Austausch mit dem Gutachter-Beirat möchten wir Feedback aus der Begutachtungspraxis gewinnen und strukturiert in unsere Prozesse einfließen lassen.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Ausführung Klarheit schaffen konnten, und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Medicproof-Team

Fehlerhafte Kommunikation

1,6
Absage
Bewerber/inHat sich in Köln als Gutachter beworben und eine Absage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Absprachen einhalten!!!


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

unterhalb des Mindestniveaus

1,0
Absage
Bewerber/inHat sich 2020 in Köln als Prozessmanager beworben und eine Absage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

abgelehnten Bewerbern sollte ein Feedback gegeben werden das ist generell anerkannt es ist nicht der Sinn von Bewerbungsprozessen dass abgelehnte Bewerber einen negativen Eindruck des Unternehmens erhalten der durchaus freundlich und intelligent wirkenden Dame fiel es schwer die unsinnigen Argumente vorzutragen um etwas Unsinniges zu rechtfertigen aber es war ihre aufgabe es ist immer traurig zu sehen wenn fähige Mitarbeiter von einer unfähigen Geschäftsführung verheizt werden


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen