medion GmbH Logo

medion 
GmbH
Bewertung

Karrieresprungbrett mit Falltüren

1,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2012 im Bereich IT bei medion GmbH in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Einstieg kann ich vorwiegend nur für Berufsanfänger weiterempfehlen. Spätestens nach 3 Jahren sollte dann aber gewechselt werden. Für Berufserfahrene ist eine Karriere-Auszeit nur dann sinnvoll, wenn eine friktionelle Arbeitslosigkeit vermieden oder überbrückt werden soll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Betriebsratswahlen mit Kandidaten aus der Vorgesetztenhierarchie. Der Betriebsrat soll doch die Armen und Schwachen beschützen und auf Einhaltung der Arbeits- und Sozialgesetze achten und diese notfalls gerichtlich durchsetzen.

Verbesserungsvorschläge

Gewerkschaft und Tarifverträge zulassen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war immer so lange gut, bis ein Vorgesetzter das Arbeitszimmer betrat.

Image

Daran wurde gearbeitet. Marketing war gut, Ausnahme Personalmarketing.

Work-Life-Balance

Am Wochenende von Samstag auf Sonntag unentgeltlich arbeiten, ist ein Unding und müsste vom Gesetzgeber unter Strafe gestellt werden.

Karriere/Weiterbildung

Nur für Vorgesetzte. Keine Karriereplanung für Untergebene.

Gehalt/Benefits

Gehaltsverhandlungen gab es nicht. Wer das Gehalt ansprach, bekam Sonderaufgaben. Diese waren unlösbar, so dass das Thema vom Tisch war.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf dem Papier. Alles wurde in Kartons verstaut. Die Klimaneutralität war für uns nicht nachvollziehbar, da viele Wareneingänge per LKW oder Luftfracht transportiert wurden. Kooperationen mit der Deutschen Bahn waren nicht bekannt.

Kollegenzusammenhalt

Der Druck von oben hatte den Zusammenhalt gefördert. Das haben die Vorgesetzten gemerkt. Sie wollten uns auseinander bringen.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf ältere Kollegen wurde überhaupt keine Rücksicht genommen. Eine Respektlosigkeit gegenüber dem Erfahrungsschatz von langgedienten Mitarbeitern war immer spürbar.

Vorgesetztenverhalten

Ich frage mich immer, wo die eigentlich zum Vorgesetzten ausgebildet wurden. Völlig ungeeignet. Keine nachweisbare Qualifikationen, die für die Mitarbeiter sichtbar waren.

Arbeitsbedingungen

Die Büros waren zu eng. Lange Wege vom Büro zum nächsten Restaurant. Eine Kantine hätte die Wege verkürzt.

Kommunikation

Läuft über Tickets und Mails. Gut wenn alles schriftlich vorliegt.

Gleichberechtigung

Alle sind gleich nach dem Gesetz auf dem Papier. Die Realität sieht anders aus. Ältere Arbeitnehmer gab es kaum. Nur die Jugend und Midlife dominierte. Als Midlife wurde ich schon als zu langsam eingestuft. Daher habe ich das Unternehmen rechtzeitig verlassen.

Interessante Aufgaben

Langweilig wurde es nie. Immer etwas Neues. Das Arbeitstempo war sehr hoch. Ständig in der Offensive am Markt. Der Aufwand war leider höher als der Nutzen.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.