Für Freiberufler nach SAP Chaos nicht zu empfehlen.
Arbeitsatmosphäre
Schöne Räume, kleinere Büro-Gemeinschaften, nichts zu meckern! Man ist gerne zum Campus gefahren.
Kommunikation
Der Mangel an klar komunizierten Zukunftsplänen gerade im Bezug auf freiberufliche Mitarbeit hat nach über 10 Jahren toller Zusammenarbeit zum Untergang geführt. Stundensätze wurden konsolidiert, vor Beginn des Projekts mussten stundengenaue KVAs vorliegen, die bei kreativen Dienstleistungen kaum möglich sind und wenn dann noch nachverhandelt wird und 5 verschiedene Abteilungsleiter eine Monats-Rechnung unterschreiben müssen, kann man besser 1 und 1 zusammenzählen und freiwillig gehen. So passiert!
Kollegenzusammenhalt
Zwar die üblichen Querelen und Befindlichkeiten zwischen Designern, aber meistens ok. Bis SAP eingeführt wurde und sich Freiberufler eher um Projekte, Zuständigkeiten und Stundenverteilungen gestritten haben.
Vorgesetztenverhalten
Schwierig und doppelmoralisch... zeitweise stand man in der Kritik, wenn man als Freiberufler seltener vorbeikommen und mehr für andere Kunden arbeiten wollte und gleichzeitig wurde Scheinselbstständigkeit seitens Perso/Rechtsabteilung vorgeworfen.
Interessante Aufgaben
Die gab es! Vom AIO PC, über eBook Reader bis zum Saugroboter hat man viele Multimedia Trends live miterlebt und damit verbunden waren stets interessante Aufgaben!
Gehalt/Benefits
Grenzwertig, aber OK solange man nicht krank wurde... aufgrund SAP und Stundensatz-Konsolidierung dann nicht länger tragbar.

