Ein ehemals bodenständiges Unternehmen verliert den Bezug zur Realität.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In schwierigen Situationen wird die viel gelobte Feedbackkultur und die angeblich offene Kommunikation nicht immer umgesetzt. Es gibt Tendenzen zu Vetternwirtschaft und Gruppenbildung. Anstatt direkt miteinander zu sprechen, wird in manchen Bereichen viel hinter dem Rücken der Kollegen kommuniziert.
Verbesserungsvorschläge
Loyale und langjährige Mitarbeiter sollten mehr Anerkennung erfahren. Die Geschäftsführung, das Management und die derzeitige HR-Abteilung sollten mehr auf die Belange der Mitarbeiter eingehen und weniger mit sich selbst beschäftigt sein.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hat sich im Vergleich zu früher verändert. Die Stimmung ist nicht mehr so locker und entspannt wie sie einst war.
Image
Nach außen hin wird ein positives Bild der Firma vermittelt, während intern nicht alles so rosig ist.
Work-Life-Balance
Bei manchen Mitarbeitern ist eine ausgewogene Work-Life-Balance vorhanden, doch Überstunden werden bei vielen als selbstverständlich angesehen.
Karriere/Weiterbildung
Früher wurde viel in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert, doch derzeit ist davon wenig zu sehen.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsstrukturen sind nicht transparent. Gehaltserhöhungen scheinen oft nach Sympathie vergeben zu werden. Statt Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es sogenannte "Zielvereinbarungsprämien", deren Auszahlung ebenfalls häufig nach Sympathie und nicht nach der tatsächlichen Zielverwirklichung erfolgt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Stiftung leistet viel Gutes im sozialen Bereich, allerdings wirkt das Umweltbewusstsein des Unternehmens häufig mehr wie eine Fassade als eine gelebte Praxis.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen den Abteilungen besteht weiterhin ein starkes "Inseldenken“.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden grundsätzlich gleichwertig behandelt, sind jedoch in der Belegschaft eher selten und werden wenig eingestellt.
Vorgesetztenverhalten
Wertschätzung ist für viele Führungskräfte leider ein Fremdwort.
Arbeitsbedingungen
Die IT-Ausstattung ist grundsätzlich akzeptabel, jedoch gibt es häufig technische Probleme mit den Systemen. Während das Arbeiten im Homeoffice gut möglich ist, ist es im Büro in Ingolstadt oft schwierig, konzentriert zu arbeiten.
Kommunikation
Negative Themen werden häufig nicht angesprochen und bleiben unkommentiert.
Gleichberechtigung
Zwischen den Geschlechtern besteht grundsätzlich eine relativ ausgewogene Gleichberechtigung. Allerdings spielt in vielen Bereichen der Sympathiefaktor eine Rolle, was dazu führen kann, dass bestimmte Mitarbeiter bevorzugt werden.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabenspektrum variiert je nach Abteilung.


