17 von 116 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich finde, dass sich in der Firma vieles zum Guten entwickelt und viele Kontrapunkte aus den letzten Jahren (wie z.B. die Krankheitsprämie) wurden abgeschafft.
Bei der Mitarbeiterzufriedenheit kommt es hier stark darauf an wo man arbeitet. Ich fühle mich wohl, die Kollegen sind sehr nett und ich kann immer Fragen stellen und es wird sich immer bemüht mir zu helfen. Es gibt auch keinen Dresscode, Casual schick ist das Motto. Hier hat man ein junges Team (bzw. jung geblieben) und es werden auch immer mal wieder Späße gemacht.
Auch als Werkstudent kann man hier "was werden", wenn man sich entsprechend bemüht und einen guten Willen zeigt. Wer das hier nur zum Geld verdienen macht und keine Motivation zeigt, kann teilweise auch sehr stupide Arbeiten kriegen.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und man kann sehr viel machen, wenn man sich nur "traut" zu fragen. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig und vom Herausforderungsgrad ist alles dabei. Ich kann mir meine Arbeitszeiten frei einteilen und individuelle Regelungen treffen. Schon lange betrachte ich mich als Teil des Teams.
Krankheitstage werden auch für Werkstudenten bezahlt, wenn man ordnungsgemäß eine Krankschrift abgibt und es gibt auch für Werkstudenten bezahlte Urlaubstage.
Urlaubstage muss man einfordern, auch wenn sie einem zustehen. Da kriegt man schon fast ein schlechtes Gewissen.
Kommunikationswege können zuweilen recht lang werden. So dauert es oft lange, bis Entscheidungen gefällt werden.
Auch die Strukturen sind relativ starr, Vorschläge für Veränderungen werden zwar teilweise angenommen, aber eigentlich nicht umgesetzt (Oder ich habe es einfach nicht gemerkt).
Vielleicht mehr Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung anbieten. Schulungen, Förderprogramme und bessere Aufstiegschancen können stark zur Mitarbeitermotivation beitragen.
Bietet jungen Arbeitskräften Einstiegschancen. Ist ständig im Wandel und bemüht sich ein gute Arbeitsbedingungen zu schaffen (Einführung von Gleitzeit)
Im Bereich Arbeitsbedingungen hinkt die Firma hinterher. Bonuszahlungen sind abhängig von Krankheitstagen. Während der Elternzeit soll man einen Tag/Woche anwesend sein.
Ingenieure im Bereich Testing und Versuch haben kaum Aufstiegschancen.
Dass Krankheitstage die Bonuszahlungen verringern (auch Krankheitstage für das Kind, die ja von der Krankenkasse übernommen werden), ist absolut destruktiv. Die Folgen sind nämlich, dass Kollegen sich krank in die Firma schleppen und dabei alle anstecken, oder sich Urlaub nehmen, damit der Bonus nicht kleiner wird. Es werden im Krankheitsfall also Handlungsweisen gefördert, die nicht erlaubt sind.
Eingearbeitete bewährte Ingenieure sollten gefördert werden. Bildungsurlaub oder wenigsten Fortbildungen sollten gefördert werden. Klare Karrieremöglichkeiten sollten aufgezeigt werden.
Fortbildungen gibt es kaum. Über Karriereperspektiven wird kaum geredet. Förderung von vorhandenem Potential passiert wenn überhaupt nur mit Druck.
Elternzeit wird zwar gewährt, aber einen Tag in der Woche sollte man schon da sein, wenn man noch etwas werden will.
Obwohl Mittelständler weltweit aktiv und führend in einem Spezialbereich der Medizintechnik. Man ist in allen Positionen nah am Produkt und nah am Markt.
Das Gesamtpaket stimmt in jedem Fall.
Noch mehr gemeinsame Aktivitäten im Kollegenkreis
gut zu erreichen, ok für den Berufseinstieg, für Berliner Verhältnisse gutes Gehalt, viele nette Kollegen
hohe Mitarbeiterfluktuation, mangelnde, demotivierende Kommunikation, leider sehr viel, unproduktive "Politik" zwischen den Abteilungen, kaum/keine Weiterbildungsmöglichkeiten, schlechtes Grundklima
MELAG ist ein Unternehmen, dass hochwertige und gut getestete Medizinprodukte herstellt. Entwicklung und Produktion haben also einen gewissen Anspruch. Die Stimmung im Kollegenkreis ist gut und ab und zu unternimmt man auch mal etwas privat. Wenn Urlaub beantragt und genehmigt wurde, so kann dieser auch wahrgenommen werden und wird nicht etwa kurzfristig gestrichen. Das Gehalt wird pünktlich gezahlt. Für neue Mitarbeiter gibt es einen einmonatigen Einarbeitungsplan, der auch die Arbeit in anderen Abteilungen beinhaltet, so dass man das Unternehmen gut kennenlernen kann. Auf dem Dach befindet sich eine Terrasse mit einem schönen Blick über Berlin. Für Mitarbeiter, die nicht in der Produktion arbeiten, gibt es mittlerweile (nach langem Kampf) eine Gleitzeitregelung.
MELAG schließt ausnahmslos nur sehr spezielle Arbeitsverträge ab: Zu einem Grundgehalt kommen drei Prämien pro Jahr, auf die kein Rechtsanspruch besteht und die abhängig sind von der Anzahl der Krankentage. Das Grundgehalt ist so bemessen, dass die Prämien einen bedeutenden und unverzichtbaren Teil des Gesamtgehalts ausmachen. Das bedeutet, dass z. B. ein Akademiker mit jedem Krankheitstag netto 160 bis 300 Euro verliert. Ausnahmen, z. B. bei einem (längerem) Krankenhausaufenthalt, gibt es definitiv keine. Dies trifft auch zu, wenn man nicht zur Arbeit kommen kann, da das eigene Kind krank ist und die Krankenkasse Kinderkrankengeld zahlt. Der entsprechende Prämienabzug erfolgt trotzdem. Im Fall einer Kündigung müssen Prämienzahlungen der letzten drei Monate an MELAG zurückerstattet werden. Dazu kommt, dass die Arbeitsverträge sehr schwammig und widersprüchlich formuliert sind und Vieles für den Arbeitnehmer ungünstig ausgelegt und gehandhabt wird. Diese Details sind nicht schriftlich fixiert oder einsehbar und man erfährt sie erst nebenbei, wenn man schon eine Weile bei MELAG arbeitet. Das Prämiensystem ist letztlich sehr kompliziert, so dass es alles andere als trivial ist, das eigene Jahresgehalt auszurechnen, wenn man denn überhaupt weiß wie das geht. Das erzeugt viel Frust insbesondere bei neuen Mitarbeitern. Und trotz zunehmenden Druck von Innen verweigert die Geschäftsleitung diesbezüglich jegliche Kooperation. Initiativen von Mitarbeitern - selbst in leitenden Positionen - werden abgeblockt.
Resturlaub muss bis zum März genommen werden. Neuer Urlaub wird aber nur für maximal 2,5 Tage pro Monat gewährt. Das bedeutet beispielsweise, dass ein Arbeitnehmer im April nur maximal 10 Tage Urlaub nehmen kann. Im Krankheitsfall muss trotz Prämienabzug schon bei nur einem Krankheitstag eine Krankschreibung vorgelegt werden. Eine Kantine gibt es nicht und eine Kochmöglichkeit ist ebenfalls nicht vorhanden. Jedoch gibt es einen akzeptablen Aufenthaltsraum für die Pausen, wo man sein mitgebrachtes Essen in Mikrowellen erhitzen kann. Morgens kommt eine externe Firma und verkauft Frühstücksbrötchen.
Trotz flacher Hierarchie dauern Entscheidungen und Prozesse oft quälend lange. Und nicht selten kommt es vor, dass eine von Ingenieuren und Projektmanagern ausgearbeitete Entscheidung oder Vorgehensweise, wenn sie dann endlich die Geschäftsleitung erreicht, abgeblockt wird oder völlig überarbeitet werden muss. Das macht gute Ideen oft kaputt.
Fazit:
Wenn man selten krank und kinderlos ist, kann eine Bewerbung bei MELAG in Betracht gezogen werden. Ein bezüglich Mitarbeitermotivation modernes Unternehmen sollte nicht erwartet werden.
- guter Mitarbeiterzusammenhalt
- gute Arbeitszeitregelung
- Mitarbeiter oft nur zum Ausführen langweiliger Tätigkeiten da und sind selten in die Prozesse der Entscheidungs- bzw. Lösungsfindung eingebunden.
- unterfordende Aufgaben
- sehr begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten
- Gleichberechtigung nicht vorhanden
- Arbeitsvertrag ist auf 2 Jahre befristet (kann verlängert werden) das ist wie 2 Jahre Probezeit.
- Für den Berufseinstieg OK aber für die Weiterentwicklung ungeeignet. Weil die Firma in dieser Hinsicht auch noch keine Förderprogramm hat.
- Die Arbeitszeiten sind gut. Es gibt seit gut einem Jahr eine Regelung bezüglich Kernzeit und Überstunden.
- Urlaubsanträge werden meist genehmigt. Nach Absprache kann bis zu 3 Wochen am Stück Urlaub genommen werden.
- keine Weiterbildungsmöglichkeiten
- Messebesuche sind meist nur für Vorgesetzte. In Ausnahmefällen dürfe auch Mitarbeiter zur Messe fahren.
- Besuch von Lieferanten oder von Messen um Informationen zu (neuen) Fertigungsverfahren zu sammeln werden meist nicht genehmigt.
- Gehalt ist guter berliner Durchschnitt. 40 Std-Woche und 30 Tage Urlaub sind gut. Es gibt eine Prämie von der jedoch mit jedem krank geschriebenem Tag 5% abgezogen wird. Fällt man unglücklicher Weise 20 Tage krankheitsbedingt aus ist die Prämie einfach weg. Das führt dazu, dass viele Mitarbeiter sich krank zur Arbeit schleppen und andere anstecken.
- Bei der Weihnachtsfeier werden Werbegeschenke von Lieferanten und sogar Alt-Teile aus dem eigenen Produktionslager an die Mitarbeiter verteilt. Letzteres ist sehr merkwürdig.
- Keine Aktivitäten der Firma bezüglich Umwelt- und Sozialbewusstsein bekannt.
- Man muss allerdings zugeben, dass allein durch die Beschäftigung der Mitarbeiter ein großes Sozialbewusstsein gegeben ist.
- Mitarbeiterzusammenhalt sehr gut. Kollegen aus unterschiedlichen Team helfen sich gern gegenseitig.
- ältere Kollegen werden geschätzt.
Hierarchie: Geschäftsführer --> Technischer Leiter --> Abteilungsleiter (Projektmanager) --> Mitarbeiter.
Sieht flach aus aber trotzdem brauchen einfachste Änderungen oft sehr viel Zeit um umgesetzt zu werden. Zu starkes sich selbst absicherndes Denken (von Projektleiter und Technischem Leiter) blockiert die Entwicklung.
Es häufen sich Entlassungsfälle, die von den Vorgesetzten sehr unglaubwürdig begründet wurden. In der Hinsicht weisen einige Vorgesetzte ein unkollegiales und unsoziales Verhalten auf.
- gute Arbeitsräume, die nach und nach modernisiert werden.
Nach oben hin sollte besten falls jede Kleinigkeit gemeldet werden. Umgekehrt erfolgt nur eine spärliche Kommunikation. Lob wird nie ausgesprochen. Wenn der Mitarbeiter vermeintlich einen Fehler macht heisst es "Vergeudung der Ressourcen". Wenn der Vorgesetzte Ressourcen vergeudet heisst es: "Wir haben es genügend getestet, wenn jetzt jemand aus dem Hause es einsetzen will, muss nicht mehr getestet werden."
- Gut sind wöchentliche Statusmeetings, in denen jeder Mitarbeiter über den Fortschritt seiner Bearbeitungsthemen berichtet.
- Meist ist die Stelle der Projektassistenz mit einer weiblichen Person belegt. - Keine weiblichen Vorgesetzten.
- meist unterfordernde Aufgaben. In Entwicklungsprojekten kann es anders sein.
- wenig Raum für Eigenentfaltung
Interessantes Aufgabenfeld
absolut unflexible Arbeitszeiten
Klingel als Pausen- / Arbeitszeitzeichen
s.o.
keine flexiblen Arbeitszeiten,
Überstunden werden gerene gesehen, aber nicht bezahlt
Arbeitsbeginn, Pausen und Arbeitsende werden mit einer Klingel eingeläutet - absolut anachronistisch
gut, vom Entwickler bis zum Monteuer/Servicetechniker herrscht ein kollegiales Klima; Ausnahmen bestätigen die Regel
Stark hirarchisch aufgebautes Unternehmen, viele der Management-Entscheidungen sind intransparent und für die Mitarbeiter nicht nachzuvollziehen
Großraumbüros
Werkstatt
keine Kantine
befristete Verträge mit hohem flexiblen Vergütungsanteil
zur Weihnachtsfeier werden die ganzjährlichen Werbegeschenke der exernen Dienstleister in einer Tombola an die Mitarbeiter verschenkt
als Neuling gewöhnungsbedürftig, da recht hohe MA-Rotation, viele Neu-Angestellt verlassen das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder
sehr gut: egal in welcher Position / Funktion man das Unternehmen betritt, stehen erst einmal vier Wochen "schrauben" im Service- / Montagebereich an, dadurch wird man an die Technik der Geräte herangeführt