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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 134 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Melitta Unternehmensgruppe die Unternehmenskultur als modern ein, während der Branchendurchschnitt zwischen traditionell und modern liegt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,7 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 292 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Melitta Unternehmensgruppe
Branchendurchschnitt: Handel

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Melitta Unternehmensgruppe
Branchendurchschnitt: Handel

Die meist gewählten Kulturfaktoren

134 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    53%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    50%

  • Spaß und Freude haben

    Work-Life BalanceModern

    44%

  • Für sein Team arbeiten

    Umgang miteinanderModern

    43%

  • Einsatz wertschätzen

    FührungModern

    40%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
Arbeitsatmosphäre

Der Arbeitsalltag ist von sehr hohem Druck geprägt. Hohe Arbeitsbelastung ist dabei nicht nur eine temporäre Ausnahme, sondern wird in Teilen zum Normalzustand. Gleichzeitig fehlt aus meiner Sicht häufig eine echte Priorisierung: Aufgaben kommen hinzu, ohne dass andere konsequent entfallen.

Dadurch entsteht zunehmend eine Kultur, in der viele Beschäftigte verständlicherweise versuchen, ihren eigenen Workload abzusichern. Zusammenarbeit funktioniert mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen hervorragend, insgesamt fehlt jedoch an vielen Stellen das notwendige Vertrauen.

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2,0
Kommunikation

Es wird viel kommuniziert, aber Kommunikation und tatsächliche Entscheidungen passen nicht immer zusammen.

Teilweise entsteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der Außendarstellung des Unternehmens bzw. der Führung und dem, was Mitarbeitende im operativen Alltag erleben.

Auch Veranstaltungen und Offsites wirken dadurch gelegentlich stärker auf Außenwirkung und Symbolik ausgerichtet als auf konkrete Probleme und deren nachhaltige Lösung.

Weniger Inszenierung und mehr konsequente Arbeit an den tatsächlichen organisatorischen Problemen wären aus meiner Sicht sinnvoller.

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2,0
Kollegenzusammenhalt

Sehr unterschiedlich.

Mit einigen Kolleginnen und Kollegen besteht ein wirklich sehr guter Zusammenhalt. Dort wird unterstützt, Verantwortung übernommen und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Gleichzeitig führt die permanente hohe Auslastung dazu, dass viele verständlicherweise darauf achten müssen, nicht zusätzlich zu ihrem eigenen Arbeitspaket weitere Themen zu übernehmen. Dadurch kann eine teilweise toxische Dynamik entstehen.

Besonders auffällig ist die große Spreizung der Belastung: Während manche Beschäftigte sehr klar innerhalb ihres Aufgabenrahmens arbeiten, leisten andere dauerhaft erhebliche Mehrarbeit. Eine erkennbare Steuerung oder ein konsequenter Ausgleich durch die Führung findet aus meiner Wahrnehmung nicht statt.

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1,0
Work-Life-Balance

Deutlich unterdurchschnittlich.

Überstunden sind in bestimmten Funktionen keine Ausnahme, sondern über lange Zeiträume Normalität. Gleichzeitig wird aus meiner Sicht nicht ausreichend hinterfragt, warum einzelne Mitarbeitende dauerhaft erhebliche Mehrarbeit leisten müssen.

Besonders irritierend ist, wenn selbst dokumentierte Mehrarbeit am Ende im Wesentlichen als Problem des Mitarbeitenden bzw. der eigenen Arbeitsorganisation betrachtet wird.

Die Fürsorgepflicht einer Führung sollte aus meiner Sicht anders aussehen: Dauerhafte Überlastung muss erkannt, thematisiert und organisatorisch gelöst werden und nicht lediglich hingenommen werden.

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1,0
Vorgesetztenverhalten

Für mich einer der größten Kritikpunkte.

Die Führung ist in Teilen stark durch Kontrolle und Micromanagement geprägt. Verantwortung wird zwar formal übertragen, Entscheidungen und operative Details werden gleichzeitig sehr eng begleitet bzw. hinterfragt.

Hinzu kommt aus meiner Wahrnehmung eine stark hierarchische und teilweise selbstbezogene Führungskultur. Kritik nach oben ist schwierig und echte Selbstreflexion erlebe ich zu selten / eher nie.

Besonders problematisch empfinde ich den Umgang mit Mitarbeitenden, die intern nicht mehr das notwendige Standing besitzen. Statt Konflikte offen anzusprechen und sauber zu lösen, entsteht teilweise der Eindruck, dass Betroffene zunehmend isoliert oder aus relevanten Themen herausgenommen werden, bis sie irgendwann selbst Konsequenzen ziehen.

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4,0
Interessante Aufgaben

Definitiv vorhanden.

Das MBSC bietet komplexe, teilweise strategisch relevante Themen und durchaus Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und Dinge zu gestalten. Gerade fachlich kann die Arbeit sehr interessant sein.

Das macht die Situation gleichzeitig bedauerlich: Die fachlichen Voraussetzungen für einen wirklich attraktiven Arbeitgeber wären vorhanden.

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