100% remote - 100% zufrieden!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- 100% remote arbeiten zu können
- Keine akribische Arbeitszeitkontrolle, sondern Vertrauen in Mitarbeitende
- Super nettes Team
- Wertschätzender Umgang miteinander in der ganzen Abteilung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Manchmal sehr klassische "American Corporate Culture" (kann ja aber auch gefallen, mir nur nicht so)
- Relativ hoher Personalwechsel
Arbeitsatmosphäre
Dazu muss gesagt werden, dass ich ausschließlich remote arbeite - kann also nichts zur Atmosphäre im Büro sagen. Online ist die "Atmosphäre", wenn man es denn so nennen möchte, aber sehr gut - alle sind freundlich, umgänglich, hilfsbereit.
Kommunikation
Online findet die Kommunikation hauptsächlich über Slack/Zoom statt. Innerhalb des Teams und auch der Abteilung läuft meistens alles rund, manchmal kann es passieren, dass das Team von den Manager*innen erst relativ spät Dinge erfährt (z.B. von Personalwechseln). Das betrifft mich in meiner Rolle nicht besonders dolle, ist aber einfach ein Punkt, an dem man noch arbeiten könnte.
Kollegenzusammenhalt
Spreche natürlich nur von meinem Team - hier ist alles super! Wir verstehen uns untereinander gut und helfen einander gegenseitig. Auch wenn es remote etwas schwieriger ist, kollegiale Beziehungen aufzubauen, hat es bei uns denke ich gut geklappt.
Work-Life-Balance
Ich arbeite nur 20 Std/Woche in Teilzeit, habe also ohnehin eine recht gute Work-Life-Balance. Meine Managerin achtet zwar sehr darauf, dass keine Überstunden anfallen, an manchen Stellen ist das aber doch unvermeidbar, wenn zu viele Deadlines zu nah aneinander sind. Es sind aber nur wenige Wochen im Jahr, wo es wirklich stressig ist, und auch nie mehr als 1-2 Überstunden am Tag. In Vollzeit würde es mich stören, in Teilzeit jetzt aber nicht wirklich. Urlaub konnte ich mir bisher eigentlich immer nehmen, wenn ich es wollte. Nur der Januar ist mit Urlaubssperre verhängt.
Vorgesetztenverhalten
Bisher wurde auf jeglicher Ebene mit mir direkt und auf Augenhöhe kommuniziert, sehr angenehm!
Interessante Aufgaben
Teilweise sind die Aufgaben repetitiv und langweilig - aber die gibt es nunmal in jedem Job. In der Sekunde, als ich das Übernehmen anderer Aufgabenbereiche angesprochen habe, wurde es mir ermöglicht, in freien Minuten (keine Überstunden) zu freier Zeiteinteilung ein Onboarding zu bekommen, um das perspektivisch umzusetzen.
Gleichberechtigung
Was ich mitbekommen habe, alles sehr gleichberechtigt. Wenn Frauen* eine Schwangerschaft verkünden, freut man sich zusammen, die Rückkehr nach dem Maternity Leave ist klar geregelt. Auch Frauen* in Führungspositionen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich kenne tatsächlich kaum ältere Kolleg*innen, alle sind relativ jung. Es gibt generell glaube ich vergleichsweise viel Personalwechsel in versch. Abteilungen, was ich so mitkriege. Betrifft mich persönlich aber nicht, kenne also die Gründe auch nicht. Zum Geburtstag und zu Jubiläen wird immer in großer Runde beglückwünscht, was ich nett finde.
Arbeitsbedingungen
Da zu 100% remote - keine Angaben zum Büro. Der zur Verfügung gestellte Laptop ist allerdings top, keine Probleme. Lediglich ein zweiter (oder zumindest ein großer) Bildschirm wäre schön.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt Arbeitsgruppen, die sich mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen und Aktionen organisieren, z.B. Office-Cleanups. Von der Führungsebene her geht da aber bestimmt noch mehr!
Gehalt/Benefits
Kann das eigene Gehalt nicht immer ein bisschen höher sein...? :) Aber an sich für Teilzeit absolut faire Bezahlung. Keine 5 Sterne, da Überstunden nicht ausgezahlt werden und wenig Verhandlungsspielraum beim angebotenen Gehalt besteht.
Image
Ich glaube, durch den relativ hohen Personalwechsel ist das Image nicht sooo hoch. Generell scheinen die meisten zumindest zufrieden zu sein (oder wenn nicht, wird immerhin nicht offen sinnlos rumgemotzt).
Karriere/Weiterbildung
Die Firma fördert in meiner Abteilung stark intern und versucht, die Leute bei der Stange zu halten und weiterzubilden. Das funktioniert aus verschiedensten Gründen nicht immer super, aber der Wille ist da.

