Wenn Löschen wichtiger ist als Lernen...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen zeigt ganz offen nach außen, wie wenig es mit Transparenz und Ehrlichkeit am Hut hat: Selbst persönliche und wahre negative Erlebnisse werden dreist als „unwahr“ abgestempelt. Mehrere kritische Bewertungen sind auf mysteriöse Art und Weise verschwunden – nicht, weil sie falsch waren, sondern weil sie nicht ins gewünschte Hochglanzbild passten. Statt Probleme zu lösen, feilt man lieber an der Fassade und verkauft nach außen eine heile Welt, die es intern schlicht nicht gibt.
Immerhin spricht genau dieses Vorgehen Bände: Wer Kritik systematisch unterdrückt, beweist nur, dass Verbesserung nie das Ziel ist. Hier geht es nicht um Mitarbeiter oder Kultur, sondern allein ums Image – weil das teils alles ist, was noch übrig bleibt.
Wer sich also einreden lassen will, dass alles perfekt läuft, darf sich vom sauberen Profil blenden lassen. Wer aber die Wahrheit sucht, erkennt sofort, dass ein Unternehmen, das seine eigenen Fehler lieber wegwischt, als sie zu beheben, kein Ort ist, an dem man bleiben möchte. Vier Jahre Betriebszugehörigkeit können dies nur bestätigen.