Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Menetz 
International 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Gute Substanz, aber unfaire Ungleichbehandlung im Arbeitsalltag

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Dietzenbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unabhängig von diesen betrieblichen Problemen bin ich dem Inhaber persönlich zu großem Dank verpflichtet. Er hat mich bei verschiedenen persönlichen Herausforderungen stets menschlich und tatkräftig unterstützt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsleitung und die Manager sind menschlich sehr wohlwollend. Leider musste ich jedoch miterleben, wie durch die Machtspiele und das Fehlverhalten der zwei besagten unteren Führungskräfte immer wieder wertvolle und fähige Mitarbeiter – meine eigene Person ausgenommen – das Unternehmen verlassen haben. Letztendlich war das unprofessionelle Verhalten dieser beiden Personen auch für meinen eigenen Austritt ausschlaggebend.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsleitung bemüht sich zwar, selbst bei kleinen Ausgaben wie den Stromkosten einzusparen, jedoch fehlt dieses Bewusstsein bei Teilen der Belegschaft völlig. Während ich persönlich stets darauf geachtet habe, Ressourcen wie Papier und Toner sparsam zu nutzen, konsumieren die besagten Mitarbeiter weiterhin ohne jegliche Rücksicht auf die Kosten.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf: Das Unternehmen sollte konkrete und konsequente Maßnahmen zur Kosteneinsparung erarbeiten und diese im Arbeitsalltag auch durchsetzen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ohne finanzielle Risiken Wertschöpfung zu generieren und Prozesse im Arbeitsalltag zu optimieren. Die Geschäftsleitung sollte das kreative Potenzial der gesamten Belegschaft aktiv nutzen und Räume schaffen, in denen Ideen der Mitarbeiter eingebracht und in konkrete Gewinne oder Einsparungen umgesetzt werden können.

Auch wenn dies der Geschäftsleitung möglicherweise nicht vollumfänglich bekannt ist, gibt es im Betrieb Personen, die dem Unternehmen nachhaltig schaden.

Diese Mitarbeiter verschweigen kundenrelevante Probleme gegenüber Vorgesetzten, ignorieren Arbeitssicherheitsstandards und überlassen interne Missstände sich selbst. Diese mangelnde Kommunikation zwischen Firma, Dienstleistern und Endkunden führt zu spürbaren Rückgängen im Ein- und Ausgangsvolumen – ein Schaden, der fälschlicherweise oft als bloße Markt- oder Standortschwankung abgetan wird. Es stellt sich jedoch die dringende Frage, ob diese Einbußen tatsächlich nur auf externe Faktoren zurückzuführen sind oder nicht vielmehr auf interne Versäumnisse.
Der kontinuierliche Austausch und das Feedback zwischen den zuständigen Mitarbeitern und den Geschäftskunden sind für den Unternehmenserfolg von zentraler Bedeutung. Dennoch wurden aufgetretene Probleme von den betreffenden Personen über längere Zeit hinweg schlichtweg ignoriert und sich selbst überlassen.

Ich habe der Geschäftsleitung bereits in der Vergangenheit mehrfach vorgeschlagen, ein eigenes Entwicklungsteam aufzubauen. **

Die derzeitige Abhängigkeit von einer einzelnen Person für die Softwareentwicklung – die zudem für die oben genannten internen Probleme und Kommunikationsdefizite verantwortlich ist – birgt enorme Risiken. Schon früher wurden dadurch potenziell wertvolle IT-Talente versäumt, die dem Unternehmen gutgetan hätten.

Auch wenn die persönliche Situation für mich enttäuschend war, bleibt meine Überzeugung: Die Etablierung eines qualifizierten, teamfähigen Entwicklerteams würde dem Unternehmen langfristig enormen Mehrwert bringen und die betrieblichen Prozesse nachhaltig sichern.

Arbeitsatmosphäre

Im Bereich Arbeitssicherheit besteht noch deutlicher Verbesserungsbedarf.
Die Geschäftsleitung und die Manager sind zwar bemüht, die Arbeitssicherheit zu verbessern, jedoch wird dies von einigen älteren Kolleginnen und Kollegen nicht ernst genommen und ignoriert.

Einige Mitarbeiter neigen dazu, ihre eigene Arbeitslast gezielt auf nachgiebigere Kollegen abzuwälzen, um selbst einen entspannten Arbeitstag zu haben. Dies führt zu erheblichen gesundheitlichen und zeitlichen Belastungen bei den Betroffenen, während die Verursacher sich ihrer Verantwortung entziehen.

Image

Das Unternehmen versucht nach außen hin ein modernes und positives Bild zu vermitteln, doch die interne Realität steht im starkem Widerspruch dazu: Selbst bei internen Besprechungen über Kunden fehlt es oft an respektvollen Anreden, was dem tatsächlichen Ansehen der Firma schadet.

Besonders gravierend ist das Verhalten der Geschäftsleitung bei Konflikten: Unmoralische und unfaire Entscheidungen gegenüber Mitarbeitern führten in meinem Fall zu extremen Belastungen, die sogar das private und familiäre Umfeld nachhaltig schädigten.

Auch der Umgang mit den bereits erwähnten Konflikten bezüglich der zwei Mitarbeiter zeigt ein erschreckendes Mangel an Führungsqualität und Empathie. Solche Entscheidungen hinterlassen ein sehr negatives Bild der Führungskultur.

Work-Life-Balance

Zu Beginn meiner Tätigkeit war die Arbeitsbelastung sehr hoch und ich musste oft bis spät in die Nacht arbeiten. Gegen Ende konnte ich mich jedoch an die regulären Arbeitszeiten halten und pünktlich Feierabend machen.

Karriere/Weiterbildung

Trotz meiner langjährigen Betriebszugehörigkeit und meines aktiven Bemühens, mich intern weiterzuentwickeln, wurden mir jegliche Wachstumschancen verwehrt. Während anderen Kollegen der Schritt in neue, entwicklungsfördernde Aufgabenbereiche problemlos ermöglicht wurde, zog man bei mir eine strikte Grenze. Mit der Begründung, mir fehle die entsprechende Befugnis, wurde ich systematisch blockiert und in meiner bisherigen, arbeitsintensiven Rolle festgehalten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bewegte sich über einen längeren Zeitraum hinweg auf dem Niveau des branchenüblichen Einstiegsgehalts. Gehaltsanpassungen oder individuelle Entwicklungsmöglichkeiten bei der Vergütung gab es kaum.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf den ersten Blick scheint das Unternehmen Wert auf Mülltrennung zu legen. In der Praxis werden jedoch wiederverwendbare Materialien einfach im Restmüll entsorgt, während gleichzeitig unnötig neues Material nachgekauft wird, statt Ressourcen nachhaltig zu nutzen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist im Großen und Ganzen gut – abgesehen davon, dass die Aufgaben ungleich verteilt werden und nachgiebigere Mitarbeiter übermäßig belastet werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei den besagten Personen handelte es sich um ältere Mitarbeiter, die bereits mehrfach Sicherheitsvorfälle im Betrieb verursacht hatten, was unter anderem zu einer Erhöhung der betrieblichen Versicherungsprämien führte.

Trotz dieser Vorfälle fehlte bei ihnen bis zu meinem Ausscheiden jegliches Bewusstsein für Arbeitssicherheit und die damit verbundenen Risiken.

Vorgesetztenverhalten

Die besagten unteren Führungskräfte zeigten ein respektloses Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern und ignorierten zudem regelmäßig Anweisungen oder Bedenken ihrer eigenen Vorgesetzten.

Arbeitsbedingungen

Zu Beginn meiner Tätigkeit waren späte Überstunden an der Tagesordnung, während gegen Ende der reguläre Feierabend eingehalten werden konnte.

Allerdings gab es bei den Ruhezeiten eine deutliche Ungleichbehandlung: Während allen anderen Mitarbeitern eine einstündige Mittagspause garantiert wurde, konnte ich über meine gesamte Beschäftigungszeit hinweg in 80 bis 90 % der Fälle weder Mittagspause noch reguläre Ruhezeiten in Anspruch nehmen.

Kommunikation

Treten bei der Arbeit Probleme oder Vorfälle auf, zeigen die besagten Kolleginnen und Kollegen keinerlei Bereitschaft, diese an die Vorgesetzten zu melden.

Gleichberechtigung

Es herrscht eine deutliche Ungleichbehandlung bei Aufstiegschancen und Arbeitsbelastung. Während engagierte Mitarbeiter mit viel Arbeit belastet, aber durch gezielte Grenzen an ihrer Weiterentwicklung gehindert werden, erhalten neu hinzugekommene Mitarbeiter bevorzugt Entwicklungsmöglichkeiten.

Besonders enttäuschend war der Umgang der Unternehmensleitung mit Konflikten: Wenn betriebssicherheitsrelevante Mängel, Fehlverhalten untergeordneter Mitarbeiter (wie das Verschweigen von Problemen gegenüber Kunden und Vorgesetzten) sowie Respektlosigkeiten angesprochen wurden, wurde dies ignoriert. Statt die inhaltlichen Probleme zu lösen, wurde sachliche Kritik als bloßer Unmut abgetan.

Schlussendlich wurden genau diejenigen befördert, die Pflichtverletzungen begingen, während diejenigen, die Fehlentwicklungen aufzeigten, negativ dargestellt wurden. Dies ist eine klare Ungerechtigkeit.

Interessante Aufgaben

Es gab zahlreiche Möglichkeiten, ohne große finanzielle Risiken Prozesse zu optimieren, Material zu sparen und spannende Projekte umzusetzen. Leider wurden Ideen und Vorschläge der Mitarbeiter jedoch weitgehend ignoriert.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen