Guter Arbeitgeber mit ein paar Abstrichen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Branche, Team, Kollegen, Themen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ungleichbehandlung von Abteilung zu Abteilung.
Verbesserungsvorschläge
Mehr und transparenter Kommunizieren.
Kommunikation
Im Großen, also Unternehmensweite Informationen wurden immer gut weitergegeben, aber innerhalb der Abteilungen gestaltete sich der Informationsfluss recht unterschiedlich.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegiale Zusammenhalt war einmalig und ist einer der Gründe die mich lange in dem Unternehmen gehalten haben.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war insgesamt akzeptabel. Es gab eine Kernarbeitszeit, die aber selten ein Problem darstellte.
Ende 2024 führte das Unternehmen nach der Corona-Phase jedoch eine Kehrtwende ein: Statt des bis dahin weit verbreiteten Homeoffice wurden plötzlich wieder mindestens 3 Tage Büropräsenz pro Woche vorgeschrieben. Für Eltern und Angehörige von Pflegebedürftigen gab es zwar Ausnahmeregelungen – wie großzügig diese aber gehandhabt wurden, hing stark von der jeweiligen Abteilung ab.
Das wurde vor allem für Mitarbeitende zum Problem, deren Leben sich während der flexiblen Homeoffice-Zeit grundlegend verändert hatte – etwa weil sie weggezogen waren oder Kinder bekommen hatten. Für sie war die neue Regelung schwer vereinbar mit ihrem Alltag, was letztlich dazu führte, dass einige das Unternehmen verlassen haben.
Vorgesetztenverhalten
Ich war die meiste Zeit zufrieden mit meinem Vorgesetzten.
Gleichberechtigung
Das Gehalt ist ein großes Geheimnis bei Mennekes. Im Vertrag wird man zur Verschwiegenheit aufgefordert. Was aber in Deutschland rechtlich nicht haltbar ist, dennoch hat es zur Folge, dass niemand wirklich über sein Gehalt spricht und dadurch Vergleichbarkeit und Fairness erschwert werden.
Gehalt/Benefits
Gehälter sind bei Mennekes ein großes Tabuthema. Im Arbeitsvertrag findet sich eine Verschwiegenheitsklausel – die in Deutschland rechtlich nicht haltbar ist, aber dennoch dazu führt, dass kaum jemand offen über sein Gehalt spricht. Vergleichbarkeit und Fairness bleiben so auf der Strecke. Gehaltserhöhungen wurden im Vorstellungsgespräch in Aussicht gestellt, in der Praxis musste man jedoch aktiv darum bitten – und bekam dann meist zu hören, dass die nächste Tariferhöhung bald anstehe.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegschancen sind nur für ausgewählte Personen realistisch. Wer Ambitionen zeigt, wird häufig nicht gefördert, sondern eher ausgebremst.

