1 Mitarbeiter:innen, die bei mention Software eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 1,0 von 5 Punkten.
Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.
Wenig Struktur, wenig Unterstützung, wenig Ausbildung
1,0
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker Anwendungsentwicklung im Bereich IT in Berlin gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige neuere Mitarbeiter waren freundlich und hilfsbereit. Die Arbeitszeiten wären grundsätzlich in Ordnung, wenn die Ausbildung organisiert und begleitet würde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Während meiner Ausbildung fehlten aus meiner Sicht klare Strukturen, eine ausreichende Einarbeitung und feste Prozesse für die Betreuung von Auszubildenden. Viele grundlegende Informationen zu Zuständigkeiten, Arbeitsabläufen, internen Systemen oder Ansprechpartnern musste ich mir selbst beschaffen. Häufig war ich von einzelnen Personen abhängig, wodurch Projekte und Lernprozesse ins Stocken gerieten, wenn diese nicht verfügbar waren.
Ich hatte zudem den Eindruck, dass von Auszubildenden erwartet wurde, bereits über Kenntnisse und Informationen zu verfügen, die im Rahmen der Ausbildung eigentlich vermittelt werden sollten. Fragen wurden nicht immer als Teil des Lernprozesses verstanden, wodurch ich mich teilweise nicht ausreichend unterstützt fühlte.
Die Projektorganisation wirkte auf mich häufig unstrukturiert. Anforderungen änderten sich, wichtige Informationen waren nicht dokumentiert, und bei komplexen Aufgaben fehlte teilweise die notwendige fachliche Begleitung. Dadurch entstand unnötiger Stress und Unsicherheit.
Zusätzlich empfand ich die Unternehmenskultur gegenüber Auszubildenden als wenig wertschätzend. Eigeninitiative, Lernbereitschaft und der Wunsch nach Weiterentwicklung wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend gefördert. Insgesamt hatte ich oft das Gefühl, eher Arbeitsaufgaben abzuarbeiten als eine strukturierte Ausbildung zu erhalten. Mein Eindruck war, dass die Ausbildung im Unternehmen keine hohe Priorität hatte. Es fehlten Zeit, Strukturen und Ressourcen, um Auszubildende fachlich und persönlich angemessen zu begleiten.
Mein Eindruck war, dass die Ausbildung im Unternehmen keine Priorität hatte. Es fehlten Zeit, Strukturen und Ressourcen, um Auszubildende fachlich und persönlich angemessen zu begleiten.
Verbesserungsvorschläge
Die Ausbildung sollte stärker im Fokus stehen. Azubis benötigen eine strukturierte Einarbeitung, regelmäßiges Feedback, Code-Reviews und die Möglichkeit, Fragen zu stellen und von erfahrenen Kollegen zu lernen. Die Kommunikation zwischen Ausbildern, Führungskräften und Auszubildenden sollte verbessert werden. Außerdem wäre eine bessere Planung von Urlauben und Ressourcen wünschenswert. Für die Abschlussprüfung sollten geeignete Lernmaterialien und eine funktionierende technische Ausstattung bereitgestellt werden. Mehr Vertrauen gegenüber Auszubildenden sowie flexiblere Arbeitsmodelle würden zusätzlich zur Motivation beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich insgesamt als angespannt und wenig motivierend. Positiv hervorzuheben sind einige Mitarbeiter, die freundlich und hilfsbereit waren. Insgesamt fehlte jedoch eine offene und unterstützende Unternehmenskultur. Ich habe den Umgang mit Auszubildenden teilweise als wenig wertschätzend empfunden. Fragen zu organisatorischen oder fachlichen Themen wurden nicht immer so beantwortet, dass ich mich als Auszubildende unterstützt fühlte. Stattdessen hatte ich häufig den Eindruck, dass von mir erwartet wurde, viele Informationen bereits zu kennen, obwohl diese nie vermittelt worden waren. Dadurch fühlte ich mich in meiner Ausbildung oft nicht ausreichend begleitet oder ernst genommen.
Karrierechancen
Die Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung erschienen mir sehr begrenzt. Eigeninitiative und der Wunsch, zusätzliche Kenntnisse zu erwerben, wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend unterstützt oder gefördert.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten wären grundsätzlich akzeptabel gewesen, wenn die Anwesenheit vor Ort mit einer angemessenen Betreuung und Unterstützung der Auszubildenden verbunden gewesen wäre. Home Office waren für Auszubildende nicht möglich. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Auszubildenden nur wenig Vertrauen entgegengebracht wurde, selbst bei einfachen organisatorischen Aufgaben.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung entsprach dem üblichen Niveau für Auszubildende. Allerdings wurden keine zusätzlichen Lernmaterialien für die Abschlussprüfung bereitgestellt. Auch die technische Ausstattung war teilweise unzureichend, beispielsweise durch nicht funktionierende Geräte. Homeoffice war nicht möglich. Moderne KI-Tools, die die Arbeit und das Lernen erleichtern könnten, mussten bei Bedarf selbst finanziert werden.
Die Ausbilder
Es gab kein strukturiertes Onboarding, und ich hatte oft den Eindruck, eher als Arbeitskraft als Auszubildende eingesetzt zu werden. Wenn ich Fragen zu den Aufgaben oder Arbeitsweisen meines Ausbilders gestellt habe, wurden diese teilweise defensiv aufgenommen, obwohl mein Ziel war, die Abläufe besser zu verstehen und dazuzulernen. Regelmäßige Code-Reviews fanden nicht statt. Feedback beschränkte sich meist auf die Kontrolle erledigter Aufgaben, ohne fachliche Erklärungen oder Entwicklungsmöglichkeiten. Insgesamt habe ich nur wenig fachliche Betreuung erhalten und konnte aus meiner Sicht deutlich weniger lernen, als ich von einer Ausbildung erwartet hätte.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor war für mich sehr gering. Die Kommunikation im Unternehmen empfand ich als unzureichend, und der Umgang miteinander wirkte häufig wenig wertschätzend. Dadurch entstand keine angenehme Arbeitsatmosphäre. Zudem fehlte aus meiner Sicht eine Ansprechperson im HR-Bereich, an die man sich bei Fragen oder Problemen hätte wenden können.
Aufgaben/Tätigkeiten
Das Projektmanagement war aus meiner Sicht sehr schwach organisiert. Aufgaben, Prioritäten und Verantwortlichkeiten waren oft unklar, was zu Verwirrung und ineffizienten Arbeitsabläufen führte. Viele Prozesse wirkten unstrukturiert und wenig professionell. Dadurch wurde die Arbeit unnötig erschwert und eine produktive Lernumgebung für Auszubildende geschaffen. Während meiner Ausbildung hatte ich häufig den Eindruck, dass wichtige Informationen, Zuständigkeiten und technische Hintergründe nicht ausreichend dokumentiert oder vermittelt wurden. Viele Fragen musste ich eigenständig recherchieren. Bei fachlichen Rückfragen erhielt ich häufig den Hinweis, auf bestimmte Personen zu warten, wodurch Projekte ins Stocken gerieten. Dadurch entstand für mich das Gefühl, bei komplexen Aufgaben mit zu wenig Unterstützung und Orientierung arbeiten zu müssen.
Variation
Die Aufgaben waren wenig abwechslungsreich. Ich hatte den Eindruck, dass sich nur wenige Mitarbeiter aktiv an der Ausbildung beteiligen wollten. Dadurch gab es nur begrenzte Einblicke in unterschiedliche Themenbereiche und Arbeitsabläufe.
Respekt
Ich habe mich häufig nicht ernst genommen und wenig wertgeschätzt gefühlt. Als Auszubildende hatte ich oft den Eindruck, dass meine Fragen, Anliegen und mein Lernbedarf nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhielten. Ich habe die Kommunikation mit Teilen des Managements als wenig unterstützend empfunden. Wenn ich Fragen zu Abläufen, Zuständigkeiten oder organisatorischen Themen gestellt habe, hatte ich häufig das Gefühl, dass mir vorgeworfen wurde, diese Fragen zu spät zu stellen, anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Da es aus meiner Sicht kein strukturiertes Onboarding gab, waren viele Informationen für mich jedoch nicht von Anfang an verfügbar. Dies führte dazu, dass ich mich als Auszubildende bei organisatorischen und fachlichen Themen oft auf mich allein gestellt fühlte.
Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird mention Software durchschnittlich mit 2.1 von 5 Punkten bewertet. 25 der Bewertenden würden mention Software als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich mention Software als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umwelt-/Sozialbewusstsein noch verbessern kann.