Einige neuere Mitarbeiter waren freundlich und hilfsbereit. Die Arbeitszeiten wären grundsätzlich in Ordnung, wenn die Ausbildung organisiert und begleitet würde.
Während meiner Ausbildung fehlten aus meiner Sicht klare Strukturen, eine ausreichende Einarbeitung und feste Prozesse für die Betreuung von Auszubildenden. Viele grundlegende Informationen zu Zuständigkeiten, Arbeitsabläufen, internen Systemen oder Ansprechpartnern musste ich mir selbst beschaffen. Häufig war ich von einzelnen Personen abhängig, wodurch Projekte und Lernprozesse ins Stocken gerieten, wenn diese nicht verfügbar waren. Ich hatte zudem den Eindruck, dass von Auszubildenden erwartet wurde, bereits über Kenntnisse und Informationen zu verfügen, die im Rahmen der Ausbildung eigentlich vermittelt werden sollten. ...
Ich war ein paar Jahre in der Firma. Der Ton untereinander und zu den Kunden ist unterirdisch. Das Unternehmen hatte mal mit der Sofware eine gute Position. Seit dieser Zeit ruht man sich arrogant auf alten Erfolgen aus und lässt es intern wie auch extern in Sachen Kommunikation, Dokumentation, Entwicklung, also quasi allem..schleifen. Von Jahr zu Jahr wurde es drastischer. Zu gehen war die beste Entscheidung und ich empfehle allen Kunden und Angestellten das ebenfalls zu tun.
Der Arbeitgeber ist mir immer noch Lohn für drei Monate schuldig, dieser muss nun auf Gerichtsweg eingeklagt werden. Melde Arbeitnehmer ohne Kündigung von der Sozialversicherung ab. Also Vorsicht !
Die Ausbildung sollte stärker im Fokus stehen. Azubis benötigen eine strukturierte Einarbeitung, regelmäßiges Feedback, Code-Reviews und die Möglichkeit, Fragen zu stellen und von erfahrenen Kollegen zu lernen. Die Kommunikation zwischen Ausbildern, Führungskräften und Auszubildenden sollte verbessert werden. Außerdem wäre eine bessere Planung von Urlauben und Ressourcen wünschenswert. Für die Abschlussprüfung sollten geeignete Lernmaterialien und eine funktionierende technische Ausstattung bereitgestellt werden. Mehr Vertrauen gegenüber Auszubildenden sowie flexiblere Arbeitsmodelle würden zusätzlich zur Motivation beitragen.
Der am besten bewertete Faktor von mention Software ist Umgang mit älteren Kollegen mit 3,4 Punkten (basierend auf einer Bewertung).
Es gibt viele ältere Mitarbeiter, daher kann und muss man hier die volle Punktzahl geben. Jedoch sind einige dieser älteren Mitarbeiter jedoch aufgrund ihrer Einstellungen leider ein Teil des Problems.
Der am schlechtesten bewertete Faktor von mention Software ist Karriere/Weiterbildung mit 1,8 Punkten (basierend auf 3 Bewertungen).
Die Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung erschienen mir sehr begrenzt. Eigeninitiative und der Wunsch, zusätzliche Kenntnisse zu erwerben, wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend unterstützt oder gefördert.
Es gibt weder sinnvolle Dokumentationen noch sonstige Hilfen zur Weiterbildung. Dabei herrscht das offen gelebte Thema "Erfahrungswerte". Und wenn man diese nicht besitzt, ist man halt "dumm". Auch Aufstiegschancen sind hier rar gesät.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
mention Software wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 2,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet mention Software schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 25% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mention Software als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 9 Bewertungen schätzen 22% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 7 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei mention Software als eher traditionell.