Schade um ein früher einzigartiges Unternehmen, das hoffentlich wieder zu alter Stärke zurückfindet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegialität
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird oft das Gegenteil von dem gemacht, was gesagt wird ("Die Menschen sind das Wichtigste = Job-cutting). Hinzu kommt, dass permanente Umstrukturieren unglaublich viel Energie und Effizienz kosten. Der Kunde ist dann oft der Leidtragende.
Verbesserungsvorschläge
Rückbesinnung auf Kundenorientierung, Innovation und Fachkompetenz.
Arbeitsatmosphäre
Kostendruck ist seit Jahren das bestimmende Thema. Das färbt ab auf den Arbeitsalltag.
Kommunikation
Weit verbreitete "alles super"-Kommunikation. Kritische Themen werden ausgeklammert. Es geht mehr um Emotionen als um Inhalte.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen halten zusammen und den Betrieb am Laufen.
Work-Life-Balance
Homeoffice ist verbreitet, wird aber immer weniger gern gesehen.
Vorgesetztenverhalten
Stark personenabhängig. Es wird in Umfragen zwischen direktem Vorgesetzten und Top-Management unterschieden. Das Top Management erhält hier schlechte Bewertungen, direkte Vorgesetzte hab gute Noten.
Arbeitsbedingungen
Sehr unterschiedlich auf dem Campus, je nach Alter und Platzangebot der Gebäude.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Aktionen bei kleinen Themen (Kaffeebecher), allerdings ist die Hauptenergiequelle der größten Standorte weiterhin Gas. Die großen Themen werden nur halbherzig angegangen, wenn sie etwas kosten.
Gehalt/Benefits
Früher top, mittlerweile Durchschnitt.
Image
Merck war einmal einer der Top-Arbeitsgeber der Region, der viele Talente angezogen hat. Das hat sich gewandelt.
Karriere/Weiterbildung
Wenig bis gar nichts. Viele virtuelle Schulungen mit bunten Männchen, aber substanziell hat das Thema Weiterbildung abgenommen.