An sich gut, aber wehe ein Alt-Kollege hat einen auf dem Kieker.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der allgemeine Kollegiale Zusammenhalt. Meine Kollegin stellt hier leider ein extreme Ausnahme dar, denn in andere Abteilungen ist dies deutlich besser.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass man die Hand immer über die hält, die länger in der Firma sind. Man kann nichts verbessern (Thema MeyAction) wenn es Altgesellen gibt, die sich querstellen. Wird man gemobbt, hängen die Folgen von der Firmenzugehörigkeit beider Parteien ab. Ich bin einen kompletten Monat ausgefallen (Despression/Burnout), und musste anschließend aus gesundheitlichen Gründen die Firma wechseln. Zum Selbstschutz.
Verbesserungsvorschläge
Bitte, bitte, bitte arbeitet an der Fortbildung der Angestellten! Es gibt mehrere Initiativen, teilweise sogar von Mitarbeiter ins Leben gerufen, aber die Umsetzung stockt aus irgendwelchen Gründen.
Arbeitsatmosphäre
Extrem unterschiedlich, selbst in der eigenen Abteilung im Grunde sehr gut, jedoch in der eigenen Fachgruppe katastrophal. Eine Sekretärin (direkte Kollegin) kann weder mit Excel noch mit Word umgehen und leitet alle ungewollte Arbeiten an einen weiter. Fragt in mehreren Email (Vorgesetzten in CC), ob sie einen helfen kann, bei der direkten Anfrage verneint sie jedoch selbst einfachste Aufgaben mit "damit kenne ich mich nicht aus" (Excel/Word)
Kommunikation
(Fast) wöchentliche Regeltermine, in denen man über alles neues und interessantes informiert wird + die Möglichkeit selber Punkte anzubringen.
Kollegenzusammenhalt
Man wird (von der selben) Kollegin aufgefordert, die direkten Kollegin nach extern vorzuführen. Man soll sie vorlaufen lassen, bei einem Thema, welches man nicht betreut und nur grob kennt. [MT-S.2]
Zweites Beispiel, die Emails werden im Gruppenpostfach direkt von der Kollegin gelöscht, bevor man diese selbst lesen kann. So entstehende Fehler/Probleme werden direkt an die Führungskraft weiter geleitet, mit einem Lach-Smilie als Betreff. [MT-S.18]
Allgemein werden immer zu allen Themen, die auch nur einen Fehler vermuten lassen, sofort einen Termin mit dem Vorgesetzten eingerufen. [MT-S.6]
Work-Life-Balance
50% Homeoffice, aber:
1. nicht jeden Freitag
2. nicht an einem Montag, wenn man Freitag schon hatte
3. nicht immer an den gleichen Tagen
4. nicht wenn man Präsenz-Termine hat
Ansonsten immer alles möglich, man muss nur fragen!
Vorgesetztenverhalten
An sich gut (5/5 Sterne), jedoch ein Stern Abzug, da ich zur Kündigung angemerkt hatte, meine Überstunden und Urlaubstage abfeiern zu wollen. Im Gespräch erhielt ich keine Antwort, im Nachhinein wurde mein Urlaub jedoch zu Überstunden nachträglich umgewandelt, zwecks Ausbezahlen.
Interessante Aufgaben
Naja, wiederkehrende eintönige Aufgaben waren allein beim Namen der Fachgruppe (Dokumentenmanagement) absehbar.
Gleichberechtigung
Zwischen Geschlechter, Glaube und sexueller Orientierung durchaus gegeben. Jedoch werden IMMER die alteingesessenen Kollegen/-innen bevorzugt. [MT-S.1]
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr starke Bevorzugung der alteingesessenen Kollegen, wobei nach Möglichkeit nur junge Menschen neu eingestellt werden, am besten direkt aus dem Studium. Aber das ist nur eine subjektive Meinung.
Arbeitsbedingungen
Sehr großer Kritikpunkt: Hardware Standardlaptop. Nach einem Systemupdate, welches man machen musste (Zwang), war die Hardwareausnutzung (Arbeitsspeicher) zu jeder Zeit über 80%. Laut dem ServiceDesk würde das erst das nächste Update korrigieren. Welches im Sommer des Folgejahres kommen sollte.
Gehalt/Benefits
Für übergeordnete jedoch einfache Arbeiten übertariflich gute Bezahlung (gefühlt).
Image
Das Image steigt tatsächlich aktuell.
Karriere/Weiterbildung
In meinem Bewerbungsgespräch wurde mir eine Fortbildung zum QMB in Aussicht gestellt. Durch die Insolvenz wurde diese erst zu einem kleineren Lehrgang und dann ganz gestrichen. Meine neuesten Kollegen, auf ähnliche Stellen, erhalten jedoch sofort die Fortbildung. Der Altbestand ist bei sowas egal.

