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Michael 
Hable
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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 1,5Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

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1,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Raubling gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es sollte besser mit Kollegen umgehen und auf deren wünsche und Bedürfnisse eingehen und nicht nur selbst auf sich achten

Arbeitsatmosphäre

Schlecht, mehr gibt es nicht zu sagen

Image

Image? Das ist dem Chef zwar wichtig, aber dabei ist völlig egal wie es den Kollegen geht

Work-Life-Balance

Gruppenzwang immer, erst heißt es, freitags Überstunden ist freiwillig, aber wer es nicht einhält und nicht alle zwei Wochen Überstunden macht, wird sich beschwert

Karriere/Weiterbildung

Wenn man selbst zahlt, dann kann man sich weiter bilden

Gehalt/Benefits

Auf gar keinen Fall, denn dann müsste er ja extra zahlen, aber das sind wir ihm nicht wert

Umgang mit älteren Kollegen

Eingestellt ja, geschätzt und gefördert? Erst wenn sie in Rente gehen, dann dürfen sie, wenn sie wollen, noch Minijob bei ihm machen

Vorgesetztenverhalten

Zieht nur seine eigenen Vorteile aus und, aber man bekommt nichts zurück

Arbeitsbedingungen

Man bekommt Werkzeug welches schon Kollegen aus dem 17. Jahundert nutzten, neues nur alle 100 Jahre, solange der Pinsel noch ein Härchen besitzt, kann man ihn noch nutzen

Kommunikation

Nicht vorhanden, außer man macht mal einen kleinen Fehler oder ist mal krank

Gleichberechtigung

Nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Er bietet viel an Arbeit an, aber sobald es interessant wird, macht er es selbst, da er Kollegen scheinbar nicht traut


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Hier muss sich dringend etwas ändern

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Raubling gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Beste an der Arbeit ist der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen. Trotz des hohen Drucks und der schwierigen Rahmenbedingungen im Betrieb zieht das Team auf den Baustellen an einem Strang und unterstützt sich gegenseitig, wo es nur geht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die konkreten Punkte, die mir im Betrieb missfallen, habe ich bereits sehr detailliert in den einzelnen Bewertungskategorien weiter unten ausgeführt (insbesondere unter Gehalt, Arbeitsbedingungen und Vorgesetztenverhalten). Ein Blick in die jeweiligen Abschnitte lohnt sich, um ein ehrliches Bild zu bekommen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte dringend einen festen, verlässlichen Zahltag einführen, damit die Mitarbeiter ihre privaten Fixkosten wie die Miete sicher planen können und nicht jeden Monat bangen müssen, wann das Geld tatsächlich eingeht. Zudem ist es zwingend notwendig, sämtliche Arbeiten nach dem offiziellen Feierabend auf der Baustelle – wie die Rückfahrt zur Firma, das Abladen und die Werkzeugpflege nach 16:00 Uhr – als reguläre Arbeitszeit anzuerkennen und fair zu vergüten, da Freizeit nicht stillschweigend für Betriebszwecke geopfert werden darf.

Auch am Führungsstil muss gearbeitet werden: Unberechenbare Launen sollten abgebaut werden und dem Team sollte auf Augenhöhe begegnet werden, anstatt bei Krankmeldungen unprofessionell zu reagieren oder die gesamte Verantwortung auf eine einzige Assistenzkraft abzuschieben. Für den reibungslosen Ablauf im Alltag sollte das Unternehmen klare Zuständigkeiten schaffen und einen direkten, verlässlichen Ansprechpartner für die Mitarbeiter definieren, damit man bei Problemen nicht im Regen stehen gelassen wird.

Darüber hinaus sollte für dringend benötigte Ordnung im Lager gesorgt und das Versprechen bezüglich hochwertiger Markenmaterialien eingehalten werden, da billige Eigenmarken-Farben die Arbeit nur unnötig erschweren. Zuletzt sollte das Unternehmen ein faires Leistungsprinzip etablieren, das Fleiß – beispielsweise durch ein faires, leistungsbezogenes Weihnachtsgeld – belohnt, anstatt die dauerhaft schlechte Arbeitsqualität einzelner, langjähriger Kollegen auf dem Rücken des restlichen Teams einfach zu dulden.

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen auf den Baustellen ist die Stimmung eigentlich echt okay und oft sogar entspannt. Man hält zusammen – auch, weil man beim Thema Chef und der allgemeinen Unzufriedenheit im selben Boot sitzt. Sobald man jedoch die Firma betritt, schlägt die Stimmung sofort in Anspannung um. Man weiß einfach nie, mit welcher Laune der Chef einem entgegentritt. Ein Lob gibt es von ihm so gut wie nie. Besonders belastend ist, dass schlechte Arbeit von bestimmten Kollegen oft an denjenigen ausgelassen wird, die überhaupt nichts dafür können, anstatt die Fehler direkt bei den Verursachern anzusprechen.

Image

Man kennt den Betrieb und den Chef in der Gegend. Das geschäftliche Image basiert jedoch primär darauf, der günstigste Anbieter zu sein, schätze ich.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance leidet stark unter den starren Vorgaben für den Urlaub. Da sehr viele Tage fest für den Betriebsurlaub verplant sind, bleibt für die eigene Erholung unter dem Jahr kaum Spielraum. Dass man zudem jeden zweiten Freitag Überstunden ansparen muss, um diesen Betriebsurlaub zu finanzieren, stößt im Team auf viel Unmut. Positiv ist lediglich, dass individuell beantragter Urlaub mit einigen Wochen Vorlaufzeit in der Regel genehmigt wird.

Ein massiver Einschnitt in die Freizeit ist zudem die Regelung zum Feierabend: Man darf erst um 16:00 Uhr die Baustelle verlassen. Die anschließende Rückfahrt zur Firma sowie das dortige Abladen des Gerüsts oder das Waschen der Werkzeuge müssen dann komplett in der unbezahlten Freizeit erledigt werden. Man hat also faktisch erst deutlich später Feierabend, bekommt diese Zeit aber nicht angerechnet.

Karriere/Weiterbildung

Nichts.

Gehalt/Benefits

Beim Thema Gehalt gibt es großen Verbesserungsbedarf. Im Arbeitsvertrag ist festgehalten, dass der Lohn zwischen dem 1. und dem 15. des Monats gezahlt wird. Da das Geld mal am 3., mal am 5. oder noch später eingeht, fehlt jegliche Planungssicherheit. Das macht das pünktliche Bezahlen von Miete und anderen Fixkosten jeden Monat zu einer unnötigen Zitterpartie. Das Grundgehalt könnte für die harte körperliche Arbeit definitiv höher ausfallen und zusätzliche Benefits gibt es nicht.
Auch das Weihnachtsgeld ist eine herbe Enttäuschung und sorgt im Team für viel Frust: Es fällt ohnehin extrem gering aus, wird voll versteuert und am Ende bekommen fast alle Mitarbeiter pauschal gleich wenig – völlig unabhängig davon, ob man sich das ganze Jahr über den Buckel krummgearbeitet hat oder nicht. Von fairer Honorierung kann hier keine Rede sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dazu kann ich nicht viel sagen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist im Großen und Ganzen okay und es gibt unter vielen Kollegen eine gute Basis. Leider wird das Bild durch einzelne Personen getrübt, die sich vor der Arbeit drücken und Aufgaben einfach liegen lassen – die Zusatzarbeit und der dadurch spätere Feierabend bleiben dann an den anderen hängen. Auch das Verhalten einiger Kollegen, die vorne rum nett tun und hinten rum anders reden, stört das ansonsten solide Miteinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gibt es im Team kaum, was im körperlich anstrengenden Malerhandwerk ein Stück weit normal ist – solange die Leistung stimmt, sollte das Alter hier aber kein Hindernis sein. Bei den langjährigen Mitarbeitern sieht es mit der Wertschätzung allerdings mau aus; da ist definitiv noch viel Luft nach oben. Besonders frustrierend für das Team ist, dass ein langdienender Kollege, der alles andere als gründlich arbeitet, vom Chef einfach geduldet wird. Leistung und Qualität scheinen hier nicht fair bewertet zu werden.

Vorgesetztenverhalten

In Sachen Mitarbeiterführung und strukturierter Zielsetzung gibt es hier ein klares 'Nein'. Der Chef setzt keine verlässlichen Ziele, sondern agiert extrem sprunghaft und unorganisiert. Die Einbeziehung der Mitarbeiter findet nicht statt; stattdessen wird die Verantwortung weggeschoben. Das zeigt sich auch daran, dass eine neu ernannte 'Assistenzkraft' mittlerweile fast den gesamten Betrieb für den Chef leitet.

Während das Team unter dem massiven Stress der zu vielen Aufträge leidet, zieht sich der Chef aus dem operativen Geschäft zurück. Führung auf Augenhöhe existiert nicht – stattdessen spürt das Team täglich seine unberechenbaren Launen, und selbst Krankmeldungen werden mit herablassenden Kommentaren quittiert.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen lassen an vielen Stellen zu wünschen übrig. Nach außen hin wird mit hochwertigen Markenprodukten geworben, im Arbeitsalltag müssen wir jedoch mit einer qualitativ minderwertigen Eigenmarke arbeiten, was das Ergebnis und die Arbeit unnötig erschwert. Das Lager ist extrem unaufgeräumt und unorganisiert – man verbringt viel zu viel Zeit damit, überhaupt das benötigte Material zu finden. Auch im Büro herrscht beim Papierkram ein großes Durcheinander, bei dem es definitiv an Sorgfalt und Struktur fehlt.

Kommunikation

Die Kommunikation im Betrieb ist ziemlich mau. Es handelt sich im Grunde um eine reine Einbahnstraße: Gesprochen wird eigentlich nur, um Arbeitsanweisungen zu verteilen oder um zu kritisieren, was angeblich nicht gut gelaufen ist. Ein konstruktiver Austausch oder positives Feedback finden nicht statt. Regelmäßige Meetings gibt es zwar nicht – was im handwerklichen Alltag auch nicht zwingend nötig wäre –, aber eine transparentere und freundlichere Alltagskommunikation würde vieles erleichtern.

Gleichberechtigung

Das Thema Karriere und Weiterbildung wird sehr kleingeschrieben. Es gibt von Seiten des Betriebs keine aktive Förderung oder das Angebot, sich weiterzuqualifizieren. Möchte man sich dennoch weiterbilden, bleibt man auf den enormen Kosten sitzen oder muss sich vertraglich fest an die Firma binden. Das zeigt leider wieder, dass nicht in das eigene Personal investiert werden soll.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich hängen stark von den Aufträgen ab und wechseln zwischen eintönig und abwechslungsreich. Extrem störend ist jedoch das ständige Hin und Her ohne jeglichen roten Faden. Man kann den Feierabend oder den nächsten Tag nie verlässlich planen, da sich Baustellen und Arbeitsplätze täglich spontan ändern können. Eine faire, gleichmäßige Aufteilung der Arbeitslast auf alle Schultern findet nicht statt. Zudem wird das Thema Arbeitsschutz nicht ernst genommen: Erst nach einem hitzebedingten Vorfall wurde widerwillig auf extreme Temperaturen reagiert – davor gab es keinerlei Entgegenkommen.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Michael Hable durchschnittlich mit 1,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bau/Architektur (3,7 Punkte). 50% der Bewertenden würden Michael Hable als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Image und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Michael Hable als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umgang mit älteren Kollegen noch verbessern kann.