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Unternehmenskultur

Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 410 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Michael Page Deutschland die Unternehmenskultur als modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,7 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 1028 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Michael Page Deutschland
Branchendurchschnitt: Personalwesen & -beschaffung

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Michael Page Deutschland
Branchendurchschnitt: Personalwesen & -beschaffung

Die meist gewählten Kulturfaktoren

410 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Spaß und Freude haben

    Work-Life BalanceModern

    50%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    49%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    48%

  • Kundenorientiert handeln

    Strategische RichtungModern

    44%

  • Langfristigen Erfolg anstreben

    Strategische RichtungModern

    43%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Führungskraft

Die Führungskultur habe ich als wenig wertschätzend und stark von persönlichen Karriereinteressen sowie internen Machtspielen geprägt erlebt. Statt einer offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit entstand häufig der Eindruck, dass politische Überlegungen und persönliche Positionierung wichtiger waren als eine sachliche, gemeinsame Lösungsfindung.

Auch der Umgang mit kurzfristigen Homeoffice-Situationen empfand ich teilweise als wenig verständnisvoll. Es entstand der Eindruck, dass Flexibilität nicht selbstverständlich akzeptiert wurde und persönliche Anwesenheit teilweise stärker gewichtet wurde als die tatsächlichen Arbeitsergebnisse.

Darüber hinaus wirkte die nach außen vermittelte positive Arbeitsatmosphäre auf mich stellenweise aufgesetzt und spiegelte nicht immer meine tatsächlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag wider.

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1,0
KommunikationEx-Führungskraft

Am Standort habe ich eine ausgeprägte Zwei-Klassen-Kultur erlebt. Es entstand der Eindruck, dass es einen festen „Inner Circle“ gab, zu dem man Zugang haben musste, um frühzeitig und transparent über relevante Themen informiert zu werden. Selbst in Führungspositionen hatte man außerhalb dieses Kreises teilweise das Gefühl, wichtige Informationen erst verspätet oder als Letzter zu erhalten.

Auch Personalentscheidungen und die Besetzung von Teams wirkten auf mich nicht immer ausschließlich an objektiven Kriterien und dem tatsächlichen Bedarf orientiert. Vielmehr entstand der Eindruck, dass persönliche Sympathien und individuelle Interessen der jeweiligen Führungskräfte eine erhebliche Rolle spielten. Wer einen guten persönlichen Draht zur Standortleitung oder deren Stellvertretung hatte, schien dadurch Vorteile zu genießen.

Die Kommunikation war insgesamt stark auf KPIs, Standortentwicklung und Zielerreichung ausgerichtet. Was mir dabei fehlte, waren echte Gespräche auf Augenhöhe, Transparenz und ein konstruktiver Umgang mit kritischen Rückmeldungen. Wer Bedenken äußerte oder Schwierigkeiten ansprach, musste aus meiner Sicht damit rechnen, dass dies eher als Schwäche denn als veran

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3,0
KollegenzusammenhaltEx-Führungskraft

Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht stark von den einzelnen Teams abhängig und weniger vom Standort insgesamt geprägt. Einen echten Zusammenhalt über das gesamte Büro hinweg habe ich nicht erlebt.

Es gab Teams, die über Jahre zusammengearbeitet haben und entsprechend ein gutes Miteinander pflegten. Gleichzeitig gab es aber auch Bereiche, in denen der Umgang untereinander sehr angespannt war. Dort entstand teilweise ein Klima von Konkurrenz statt Zusammenarbeit, in dem man sich Erfolge nicht gegenseitig gönnte und wenig Vertrauen vorhanden war.

Besonders problematisch empfand ich, dass man teilweise sogar im Urlaub das Gefühl hatte, erreichbar bleiben oder weiterarbeiten zu müssen, weil man befürchtete, dass die eigene Abwesenheit intern zum Nachteil genutzt werden könnte. Ein solches Umfeld erschwert aus meiner Sicht langfristig eine offene und unterstützende Zusammenarbeit.

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1,0
Work-Life-BalanceEx-Führungskraft

Eine ausgewogene Work-Life-Balance war aus meiner Erfahrung kaum gegeben. Ich war in der Regel fünf Tage pro Woche im Büro und habe teilweise sehr lange und intensive Arbeitstage geleistet. Nicht selten war ich einer der Letzten, die das Büro verlassen haben. Grundsätzlich war ich gerne vor Ort und habe den persönlichen Austausch geschätzt. Problematisch war für mich nicht die Präsenz an sich, sondern die hohe Arbeitsbelastung und der selbstverständliche Anspruch an den zusätzlichen Einsatz.

Auch während meines Urlaubs wurde ich wiederholt beruflich kontaktiert und musste teilweise weiterarbeiten. Dieser zusätzliche Einsatz wurde aus meiner Sicht weder angemessen wertgeschätzt noch als außergewöhnlich wahrgenommen, sondern vielmehr als selbstverständlich vorausgesetzt.

Flexibilität beim Arbeitsort war ebenfalls nur eingeschränkt möglich. Homeoffice nutzte ich ohnehin nur selten, in der Regel ein- bis zweimal im Monat, wenn es zu Hause wichtige Gründe dafür gab. Dennoch hatte ich bei meiner Führungskraft teilweise den Eindruck, dass Homeoffice persönlich negativ aufgenommen wurde.

Insgesamt fehlte mir ein gesundes Verständnis für Grenzen zwischen Beruf und Privatleben. Hoher Eins

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1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Führungskraft

Das Konfliktverhalten meiner direkten Führungskraft habe ich als wenig professionell und nicht konstruktiv erlebt. Sachliche Gespräche über unterschiedliche Meinungen oder kritische Themen waren aus meiner Sicht schwierig, da auf Widerspruch teilweise persönlich beleidigt oder eingeschnappt reagiert wurde, anstatt sich rational mit den angesprochenen Punkten auseinanderzusetzen.

Anstatt Konflikte zunächst direkt und auf Augenhöhe zu klären, wurden Themen teilweise unmittelbar an die Standortleitung weitergegeben. Auch bei persönlichen Anliegen wurde zunächst Verständnis signalisiert, ohne dass ich anschließend das Gefühl hatte, dass diese wirklich ernst genommen oder durch konkrete Unterstützung aufgegriffen wurden.

Darüber hinaus hatte ich häufig den Eindruck, dass die eigene Positionierung und Karriereentwicklung für meinen Vorgesetzten eine zentrale Rolle spielten. Er stellte sich gerne in den Vordergrund und präsentierte Ergebnisse, Lösungsansätze und Ideen teilweise so, als wären diese ausschließlich von ihm ausgegangen. Die Beiträge und Leistungen anderer gerieten dabei aus meiner Sicht zu häufig in den Hintergrund.

Insgesamt fehlten mir ein souveräner Umgang mit Kritik, d

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4,0
Interessante AufgabenEx-Führungskraft

Der Job im Vertrieb ist grundsätzlich spannend, dynamisch und kann gerade für ambitionierte Menschen sehr attraktiv sein. Wer sich bewusst für diese Tätigkeit entscheidet, sollte allerdings wissen, worauf er sich einlässt: Im Kern geht es um Vertrieb, Leistungsorientierung und das Erreichen klar definierter Ziele. Wer sich darin auszeichnet und später eine Führungsposition übernimmt, erhält zusätzliche Verantwortung und muss sich mit komplexeren Themen auseinandersetzen.

Allerdings hatte ich auch auf Führungsebene zunehmend den Eindruck, dass die tatsächlichen Gestaltungsmöglichkeiten stark begrenzt sind. Man ist Teil eines großen Systems, in dem strategische Entscheidungen und grundlegende Veränderungen kaum durch die eigenen Ideen beeinflusst werden können. Eigeninitiative und vertriebliche Leistung sind zwar gefragt, echte Mitgestaltung scheint jedoch nur bedingt erwünscht zu sein.

Dadurch entsteht aus meiner Sicht ein Widerspruch: Einerseits werden ambitionierte Mitarbeitende gefördert und in Führungspositionen entwickelt, andererseits bleiben sie häufig darauf beschränkt, vorgegebene Strukturen und Prozesse umzusetzen. Wer langfristig nicht nur Ziele erreichen, sondern auch

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